Aktuelles

Engagement, Abschiedsfeier und ab in die Zukunft

 

51 Jugendliche wurden am 12. und 13. Juli, von der Schule Flaachtal verabschiedet. Zur Feier am Donnerstagabend haben alle Schülerinnen und Schüler engagiert beigetragen, Freunde und Angehörige waren eingeladen. Zwischen erstaunlichen Shows und besinnlichen Reden wurden die Zeugnisse überreicht.

 

Ein Statement hörte man am Abend besonders oft: «Wir werden einander vermissen». Dazu aber auch: «Es war eine gute Zeit» und «man nimmt etwas mit aus der Sek». Richtiggehend verzaubert hat diesbezüglich Schülerrednerin Aurelia Schmidt das Publikum: Sie betonte, wie wichtig sozial anspruchsvolle Situationen und gemeinsame Erlebnisse der Sek-Jahre waren, die einem vom Kind zum jungen Erwachsenen formen. «Wenn ich etwas erreichen will, so muss ich etwas tun dafür» sei zum Beispiel eine Erkenntnis, die man erfahren muss.

 

Vor den Sommerferien voll dabei

Unvergessliche Erlebnisse bot gerade die letzte Schulwoche vor den Sommerferien: Während die 3. Klassen zum Teil schon ab Sonntag und am Montag Abschlussausflüge genossen, die sie mit der Klassenkasse erspart hatten, bereiteten Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Sek während vier Halbtagen in Workshops die Show vor: Yo-Yo, Breakdance, Rap/Songwriting, Fussball-Ballkünste und Mediabeiträge. Dabei waren am Montagmorgen zur Unterstützung Berühmtheiten zugegen: Moderatorin Anna Zöllig (Zambo, SRF 1), Elia Binelli, Gründer des Hip-Hop-Magazins Lyrics, Freestyle-Footballer Michael Gehrig, Yo-Yo-Weltmeister Ivo Studer und Breakdance-Pädagoge Patrick Quizeidioco. Zwölf Jugendliche erarbeiteten in der Werkstatt eine Parkettmöbel-Präsentation für die Bühne. Ein Gemeinschaftserlebnis aus demokratisch abgestützter Eigeninitiative unterbrach die Vorbereitungen am Dienstagnachmittag: Das Schülerinnen- und Schülerparlament organisierte ein lustiges Plauschturnier mit jahrgangsdurchmischten Zufallsmannschaften.

 

Jugendliche sagen danke

Mit ihren Klassen verlassen die Schule Flaachtal auch die Lehrpersonen Sandra Buchmann (3B) und Jürg Fleischmann (3A1), Herausforderungen in einer anderen Schulgemeinde und an der Pädagogischen Hochschule erwarten sie. Zusammen mit Klassenlehrerin Doris Stucki (3A2) blickten sie in kurzen Ansprachen auf Highlights zurück. Schulleiterin, Chantal Wäfler dankte und verabschiedete die Lehrpersonen und ebenso Manuela Montagni, zurücktretende Kontaktperson für die Elternmitwirkung.

 

Bilder vom Klassenlager und ein Film vom SchülerInnenaustausch mit Saignelégier rundeten das Programm Richtung Apéro ab. Während diesem zogen die 3.Sek-Schülerinnen und -Schüler umher, dankten, verteilen Rosen und führten Gespräche. Für Einige stehen nur kurze Sommerferien bevor, nach drei Wochen heisst es Lehrbeginn.

 

Ab in die Zukunft - so geht's weiter nach der Sek

Ab den 3. Sekundarklassen gehen fünf Jugendliche ins Gymnasium, einer in die Informatikmittelschule, jemand besucht den Vorkurs für grafische Berufe der Zürcher Kunsthochschule und vier besuchen neben der Lehre die Berufsmittelschule. Damit zu den Lehren: Vier Kaufleute und vier Zeichner Architektur, drei Informatiker, Fachangestellte Gesundheit, Köchinnen oder Köche, zwei Fachangestellte Betreuung, Drogistinnen und Coiffeusen, sowie je eine Konstrukteurin, Detailhandelsfachfrau, Zeichnerin Vermessung, Hotelfachfrau und Lebensmitteltechnologin, und je ein Mediamatiker, Schreiner, Gebäudetechniker, Maler, Maurer, Motorradmchaniker, Fleischfachmann, Logistiker und Automobilfachmann.

Ab der 2. Und 1. Sekundarklasse wechseln zwei Jugendliche in Sport- und Kunstschulen, jemand zieht ins Ausland und zwei werden das Gymnasium und jemand die Handelsmittelschule besuchen.

 

Dieser Text ist entstanden unter Mithilfe von Sarina Walter sowie dem Workshop Medien mit Yara, Illona, Angela, Tamara, Emily, Jessica, Vanessa P., Ella, Selina, Riccarda, Anna-Lea, Alja, Elena, Lisa, Odinya und Vanessa B.



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Abschied und Willkomm im Sek-Team

Unsere zwei neuen Klassenlehrpersonen stellen sich kurz vor und mit längeren Texten blicken Kolleginnen und Kollegen auf diejenigen Lehrpersonen zurück, welche uns per Ende Schuljahr 2017/18 verlassen.

 

Willkommen

Alexander Dotter

Ich heisse Alexander Dotter, bin 35 Jahre alt und werde ab dem neuen Schuljahr als Klassenlehrperson der 1 Sek BC an der Sekundarschule Flaachtal unterrichten. Nach meinem Studium habe ich erst als Kurator im Museumsbereich und als Dozent an der Universität Basel unterrichtet. Dann habe ich mich dazu entschlossen das Lehrdiplom für die Fächer Deutsch und Geschichte zu absolvieren, um als Lehrer arbeiten zu können.
Durch die Arbeit auf verschiedenen Klassenstufen und Niveaus bringe ich Flexibilität und Empathie ebenso mit, wie eine grosse Portion Begeisterungsfähigkeit. Ich möchte mich mit innovativen Ideen an der Sekundarschule Flaachtal engagieren und meine bisherigen Erfahrungen positiv in den Unterricht und Schulalltag einbringen.
Meine Hobbys sind Fussball, Basketball, Mineralien und Reisen.

 

Lukas Barner

Ab dem neuen Schuljahr werde ich die Fächer Mathematik und Natur & Technik unterrichten, das Schulhausteam im Bereich Informatik unterstützen und Klassenlehrer einer ersten Sekundarklasse sein.
Mit meiner Frau und unseren beiden Kindern (vier und zwei Jahre alt) wohne ich in Hettlingen. Meine Freizeit widme ich grösstenteils meiner Familie. Zudem bin ich gerne draussen in der Natur unterwegs. Mich interessiert wie die Dinge funktionieren und zusammenhängen und ich gehe den Dingen gerne auf den Grund. In den vergangenen Jahren habe ich dies im Bereich Informatik getan, als Software-Entwickler für Versicherungs-Software. Nach dieser spannenden Zeit in einer ganz anderen Branche freue ich mich darauf, wieder auf der Sekundarstufe zu unterrichten und mein Wissen und meine Erfahrungen dort wieder einzubringen. Bereits vor meinem Informatik-Studium habe ich mehrere Jahre als Sekundarlehrer gearbeitet und schätze die Direktheit und Lebendigkeit der Jugendlichen und die Vielfältigkeit des Lehrerberufes. Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit in Flaach.

 

Abschiede

Sandra Buchmann

In den letzten neun Jahren hat Sandra Buchmann das Team der Sekundarschule Flaach in allen Belangen sehr bereichert. Angefangen als Fachlehrerin, hat sie zwei Jahre später eine 3. Sek übernommen und im Anschluss daran zwei Klassenzüge der Sek B erfolgreich zum Abschluss geführt. Sie hat unsere Schule insbesondere im Bereich der Sonderpädagogik weiterentwickelt. Sandra Buchmann war die erste Lehrperson in Flaach, die Sonderschüler integrativ unterrichtete. So wurde beispielsweise für das erste Klassenlager ein Theaterprojekt aufgegleist, bei dem auch ein Schüler mit Gehbehinderung optimal gefördert und eingespannt werden konnte. Die Jugendlichen übten sich eine Woche lang in Theater, Tanz und Gesang und präsentierten am Schluss der Woche ihre Aufführung im grossen Stil.

Sandra Buchmann hat sich auch dafür eingesetzt, den Schülerinnen und Schülern den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern. Mit der Lancierung des Lift-Projekts, welches den Jugendlichen erlaubt, wöchentlich einige Stunden in einem Betrieb in der Region zu arbeiten, hat sie nachhaltige Strukturen geschaffen, von der unsere Schule auch nach ihrem Weggang profitieren wird.

Buchmann’s Geschichtsunterricht war stets von abwechslungsreichen und lebensnahen Projekten geprägt. So hat sie beispielsweise mit jedem Jahrgang einen Besuch im Bundeshaus in Bern organisiert. Ausserdem hat Sandra Buchmann mit ihren Schülerinnen und Schülern an einer UNICEF Aktion teilgenommen und Briefe geschrieben, in denen für die Einhaltung der Menschenrechte und die Freilassung von Gefangenen plädiert wurde. Im aktuellen Schuljahr wurden überdies zwei Zeitzeugen ins Schulhaus eingeladen, welche den Jugendlichen hautnah von ihren Erinnerungen aus dem Zweiten Weltkrieg erzählten. Aber auch die Mathe- und Englischlektionen bei Frau Buchmann waren immer von genialen Alltagsbezügen und kreativen Ideen geprägt.

Im Lehrerteam war Sandra Buchmann die erste Anlaufstelle. Top organisiert und informiert stand sie uns jederzeit mit einem professionellen Rat zur Seite. Sandy hatte immer alles im Griff. Sie hatte aber nicht nur für berufliche Anliegen immer ein offenes Ohr, sondern genoss es auch, in den Pausen mit uns über private Angelegenheiten zu plaudern und zu lachen. Nicht selten hörte man ihre temperamentvollen und euphorischen Aufschreie in allen Ecken des Schulhauses. Seit dem letzten Schulsilvester sind wir zudem überzeugt, dass an Sandra Buchmann auch eine erfolgreiche Schlagersängerin verloren ging. Sandra Buchmann verlässt uns nun, nicht um ihre Karriere als Chanson-Sängerin zu starten, sondern um ihrem Wunsch nach einer neuen beruflichen Herausforderung an der Sekundarschule Andelfingen nachzugehen.

Liebe Sandy, wir danken dir für alles, was du für uns gemacht hast und wünschen dir an der neuen Schule einen tollen Start und weiterhin viel Freude beim Unterrichten. Du wirst uns sehr fehlen!

Autorin: Nina Grubenmann

 

Jürg Fleischmann

Jürg Fleischmann arbeitete seit dem Schuljahr 2016/17 als Lehrperson bei uns. Er unterrichtete mit viel Engagement die Fächer Mathematik, Naturkunde und Werken. Besonders Freude machte es ihm, die Schülerinnen und Schüler in ihren Abschlussprojekten zu motivieren und zu begleiten, da diese Art von Unterricht ihm selber sehr entsprach. Für die Klasse 3A1 war er zusätzlich als Klassenlehrer verantwortlich.

Neben seinem grossen Teilzeitpensum in Flaach schloss er sein Quereinsteigerstudium zur Sekundarlehrperson erfolgreich ab. Seither war er sowohl als Lehrperson an unserer Sek als auch an der Pädagogischen Hochschule Zürich als Gastdozent mit viel Engagement im Einsatz. Jürg Fleischmann hat mit seinem umfangreichen Wissen aus der Privatwirtschaft unsere Schule bereichert. Seine freundliche, ruhige, überlegte Art im Umgang mit den Menschen an der Schule wurde reihum sehr geschätzt.

Im März 2018 bekam er von der pädagogischen Hochschule Zürich ein Angebot für eine Vollzeitanstellung als Dozent und Mentor, das er angenommen hat. Wir sind überzeugt, dass Herr Fleischmann seine Begabungen dort bestens einsetzen kann.

Wir lassen Jürg Fleischmann nur ungern ziehen, da er uns stets ein zuverlässiger Arbeitskollege war, auf den man sich in jeder Situation verlassen konnte.

Wir sind ihm für die geleistete Arbeit bei uns enorm dankbar und wünschen ihm alles Gute in seinem neuen(Berufs)leben)!

Wir werden dich vermissen, Jürg!

Autorin: Doris Stucki

 

Joel Grossen

Im Sommer ’15 startete Joel Grossen seine Tätigkeit an unserer Sekundarschule. Mit viel Freude und Engagement übernahm er nicht nur den Sport der Knaben, sondern unterrichtete als wahres Multitalent viele weitere Fächer. Sein Wirkungsfeld erstreckte sich von der Sporthalle über die Schulküche, hinauf ins Computer- und wieder hinunter ins Naturkundezimmer. Ebenso begleitete er, wann immer es ihm möglich war, Klassen auf ihren Ausflügen, Exkursionen, an Turniere und in die Lager. Nicht zuletzt übernahm er in den vergangenen zwei Jahren die Hauptverantwortung für das stets ausgebuchte Skilager in Sedrun, das ihm, neben der grossen Arbeit, auch immer viel Freude bereitete.

Joel Grossen liebte den Umgang mit den Jugendlichen und das «Unterwegs-Sein» mit ihnen. Er verstand es, die Schülerinnen und Schüler herauszufordern (nicht nur im sportlichen Sinn) und sie zu eigenständigem, verantwortungsvollem Handeln anzuregen. Dabei war sein Unterricht und Umgang stets geprägt von einer grossen Begeisterungs- und Motivationsfähigkeit, Humor, Rücksichtnahme und Fairplay.

Auch für uns als Teamkolleginnen und Teamkollegen war Joel Grossen – symbolisch gesehen – ein grossartiger Mitspieler. Wir verlieren mit ihm einen besonderen Teamplayer, Stellenpartner und Freund. Was er seinen Schülerinnen und Schülern vorlebte, spürten auch wir immer wieder: Freude, Begeisterung, Leidenschaft und Einsatz.

Mit diesen und vielen anderen Eigenschaften hat Joel Grossen unsere Schule enorm bereichert. Über seinen plötzlichen und unerwarteten Tod sind wir unsagbar traurig. Er wird uns unglaublich fehlen, aber wir sind dankbar für die vielen tollen Erinnerungen an die Zeit mit ihm.

Autorin: Karin Ringli

Klassenaustausch mit Saignelégier

Im April und Juni 2018 besuchten Jugendliche der 3. Sek eine Klasse in Saignelégier und umgekehrt. Klassenlehrerin und Organisatorin des Austausches, Doris Stucki, berichtet:

 

Im Herbst des vergangenen Jahres habe ich im Internet nach Schulen gesucht, die an einem Sprachaustausch interessiert wären. So bin ich auf die Ecole Secondaire de Saignelégier gestossen. Sofort begannen meine Schülerinnen und Schüler im Französisch per mail mit den Deutschschülerinnen und –schülern aus dem Jura Kontakt aufzunehmen. Ein reges Hin und Her entstand.

Die Erwartungen und Bedenken für die geplanten zwei Wochen Austausch in Halbklassen wurden in der jeweiligen Fremdsprache formuliert und gefilmt.

 

Unser gemeinsames Projekt des Klassenaustausches mit Saignelégier ist nun erfolgreich beendet worden.

Alle Beteiligten haben während diesen zwei Wochen - neben vielen Gelegenheiten französisch zu sprechen - auch einiges an Lebenserfahrung gewonnen. Es sind ganz viele erfreuliche, begeisternde aber auch - je nach Menschen - unangenehme Erinnerungen mit dabei.

 

Der Einsatz der Gastgeberfamilien hat viel zum Gelingen dieser zwei Wochen beigetragen. Sie haben sich Zeit genommen für ihre Gäste, diese kulinarisch verwöhnt oder grosszügig ihr Zuhause zum Spielen und Übernachten zur Verfügung gestellt. Ich möchte allen Beteiligten ganz herzlich danken für ihre nicht selbstverständliche Grosszügigkeit und ihr Engagement!

 

Doris Stucki, Französischlehrerin 3A

 

 

Auszüge aus den Feedbacks meiner Schülerinnen und Schüler

 

Ich habe mich hervorragend mit meiner Korrespondentin und ihren Freunden oder der Familie verstanden, ausserdem bin ich in der Schule gut mitgekommen und das Wichtigste: Ich habe grosse Fortschritte mit meinem Französisch gemacht und konnte ohne Hemmungen sprechen. Ich würde einen Austausch definitiv empfehlen, wenn man grosses Interesse an Sprachen hat.

(Aurelia)

 

Als wir bei Ihnen ankamen waren wir alle noch sehr aufgeregt. Wir hatten diese Menschen noch nie zuvor gesehen und musste eine Woche in ihrem Haus leben. Zum Glück war es einfacher, als wir es uns vorgestellt hatten. Oft blieben wir nach der Schule noch in der Schule oder gingen in den Migros, wie auch in den Coop. Ich würde fast schon sagen, dass diese Läden ihr zweites Daheim sind.

(Simon)

 

Mir sind auch einige kulturelle Unterschiede aufgefallen, wie etwa, dass es den Salat nach der Hauptspeise gab und sie ihre Haustüre den ganzen Tag offen liessen, obwohl niemand zuhause war. In der Schule mussten wir aufstehen, bis der Lehrer kam und uns sagte, dass wir uns setzten könnten, man gab ihm nie die Hand zur Begrüssung.

(Viola)

 

Gegen Ende der Woche gab es immer öfters Momente, bei denen ich anfing auf französisch zu denken und sogar deutsche Wörter vergass. Ein weiterer Höhepunkt der zweiten Woche war auch der Donnerstagabend. Dort machten wir gemeinsam mit vielen anderen Schülern verschiedenste Spiele in der Turnhalle. Mitten in den Spielen bemerkte ich bald gar nicht mehr, dass alle französisch sprachen. Es sind viele Erlebnisse dabei, die ich nicht missen möchte und ich bin unglaublich froh, dass mir dieser Austausch möglich gewesen ist. (Sara)

 

Wir verstanden uns immer besser, sprachlich sowie auch menschlich. Wir lernten viel und schon bald dachte man gar nicht mehr Deutsch, sondern nur noch Französisch. Ihr Deutsch war zugegebenermassen nicht ganz so gut, wie erwartet.

(Niklas)

 

In der Schule gab es zwar nicht wenige Momente, bei denen ich mir nur dachte: „J’ai seulement compris la gare!“

Jedoch wurde es von Zeit zu Zeit immer besser und an einem Tag konnte ich sogar die Wirtschaftskrise auf Französisch erklären. Die Jugendlichen aus Saignelégier waren sie relativ unhöflich den Lehrern gegenüber. Das war für uns schon ziemlich erstaunlich, da wir das in diesem Ausmass gar nicht kennen. Unvergesslich. Dieses Wort kann die zwei Wochen sehr gut beschreiben. (Joël)

 

Meine Befürchtungen hoben sich relativ schnell auf und ich hatte auch ausserhalb der Schulzeit eine schöne Zeit. Am Mittwoch machten wir einen Ausflug nach la Chaux-de-Fonds um zu bowlen. Der Nachmittag verlief unterhaltsam und mittlerweile hatten wir uns ziemlich gut mit unseren Austausch-Partnern verstanden.

Wir bedanken uns für den Austausch und ich fand, dass es eine schöne Erfahrung war und ich zufrieden bin, diesen gemacht zu haben.

(Lisa)

LIFT-Apéro 2018

Am Montag, den 18. Juni, lud die Sek Flaachtal zum LIFT-Apéro im Singsaal.

Eingeladen waren waren die Vertreterinnen und Vertreter der Wochenarbeitsplätze, Mitarbeitende der Sekundarschule, sowie die Lift-Schülerinnen und Schüler und deren Eltern. Die Betriebe und die Schule traten in einen Austausch mit Rückblick und Ausblick, die Zusammenarbeit wurde grossmehrheitlich geschätzt.

Dann stiessen die Schülerinnen und Schüler dazu, ihnen wurde feierlich das Diplom überreicht, das die Teilnahme an drei geleisteten Arbeitsphasen bestätigt. Der Erfolg wurde bei einem feinen Apero gebührlich gefeiert.

 

M. Frey

 

LIFT-Projekt

Beim LIFT arbeiten Jugendliche wöchentlich einige Stunden während ihrer Freitzeit an einem Wochenarbeitsplatz bei einem Gewerbebetrieb der Region. Sie gewöhnen sich so an das Berufsleben, erhalten eine positive Bestätigung und finden einfacher eine Lehrstelle. Schule und Gewerbebetriebe ziehen am gleichen Strick und sind in Kontakt. Mehr Informationen: Link zum Jugendprojekt LIFT



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45 eindrückliche Projekte feierlich präsentiert

Der Abschlussjahrgang der Sekundarschule Flaachtal hat sich ins Zeug gelegt. Am Freitag, 15. Juni 2018 präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Werke mit Stolz und feierlich.

 

Link zur Fotogalerie der Projektpräsentation

 

Nicht nur Schulleiterin Chantal Wäfler, die diesen Anlass heuer zum ersten Mal erlebte, war beeindruckt: Mit ihr die über 100 Gäste, Angehörige, Freunde, künftige Lehrmeisterinnen und Lehrmeister, Fachbetreuende. Der Singsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Während kurzen eineinhalb Stunden konnten die Projekte bei einem Rundgang im Schulhaus begutachtet werden. Den 45 Schöpferinnen und Schöpfer der Werke wurde dabei in Gesprächen auf den Zahn gefühlt.

 

Sie präsentierten stolz: 230 Arbeitsstunden flossen zum Beispiel in ein Hindernis für den Springsport, Höhenangst wurde überwunden, ein Pizzaofen gebaut, eine künftige Drogistin erstellte ein Gesundheitsset mit Pflanzen aus dem Hausgarten, ein Handyspiel und ein Roboter entstanden, verschiedene Kochbücher, ein Schminktisch, ein Massivholz-Bett, das gekauft um die 10'000 Franken kosten würde, Behausungen wie Hundehütte, Hühnerstall und Bauwagen und, und, und (vollständige Liste im Anhang zum Text).

 

Für ihr Projekt erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Zeitbudget von drei Wochenlektionen Unterricht ab Januar – es wird erwartet, dass ein mindestens ebenso grosser Teil der Arbeiten in der Freizeit stattfindet. Die Jugendlichen werden durch die Planung begleitet und müssen externe Fachleute um Rat fragen. Im ersten Semester (von August bis Dezember) werden sie mit kleineren Aufträgen und Gruppenprojekten und Theorien sorgfältig und methodisch auf das projektartige Arbeiten vorbereitet.

 

Die Abschlussarbeit, ein schriftliches Dossier dazu und die Präsentation werden differenziert beurteilt – die Note kommt ins Zeugnis.

 

Nach 21 Uhr wartete ein Apéro. Sichtlich fällt der Druck von den Schultern der Drittklässler – nur noch wenige Prüfungen bis im Juli. Dann die selber zu gestaltende Abschiedsfeier (= das letzte Projekt) und dann, dann, folgt der Sprung über oft nur kurze Sommerferien hinaus aus dem Elfenbeinturm, ins Berufsleben oder eine weiterführende Schule. Vermutlich mit einem normalen Unsicherheitsgefühl, aber, der Abend zeigte es deutlich, offensichtlich vorbereitet.

 

Jugendliche und ihre Projekte

 

Aline Cadisch, Hindernis für Springsport - Anika Weilenmann, Jugendmagazin - Aurelia Schmidt, Kunstausstellung / Selbstportrait - Cora Hess, Töggelikasten - Fabio Peter, Hühnerstall - Giulia Waser, Historischer Krimi - Isabelle Cattini, Kleinkinderkollektion nähen - Jan Bannwart, Feuerstelle mauern - Jana Ulmer, Höhenangst überwinden - Janin Moser, T-shirt Kollektion - Jasmin Aeberhardt, Bett - Jason Schmid, Drohne - Jelena Brandenberger, Buch mit Kurzgeschichten - Joël Liniger, Pizzaofen - Joël Sigrist, Unfallprävention beim Wassersport - Kim Kipfer, Terassengrill (Feuerstelle) - Leonie Rüttimann, Zimmerumbau - Lisa Montagni, Gesundheitsset - Livia Aebersold, Tod und Trauer - Lukas Gniffke, Informatik Computerspiel für Handy - Marlon Striebe, Gokart - Maurice Gremlich, Informatik Computerbau - Michelle Winet, Spanische Wand (Paravent) - Naomi Wernle, Parelli Ausbildung eines Pferdes - Nico Keller, Kriminalroman - Nico Schmidli, Hundehütte - Niklas Killenberger, Informatik Computerspiel - Philipp Leutwiler, Holztisch - Ramy Naiem, Informatik Homepage - Robin Kreis, Weiterentwicklung Arduino - Robin Theiler, Informatik Computerspiel - Roy-Lando Wehrli, Honigetikette - Sanja Hilpertshauser, Kochbuch - Sara Keller, Billardtisch - Sara Patljak, Abendkleid nähen - Sarina Walter, Schminktisch - Selina Nyffenegger, Schabrake nähen - Seraina Jung, Schminktisch - Simon Tobler, Gitarrenbau - Sinja Kipfer, Kochbuch - Vanessa Isler, Kochbuch in Englisch - Viola Calabresi, Kunstausstellung - Vito Jacobacci, Bauwagen - Wenli Yan, Kunstausstellung - Yeganeh Rezai, Persisches Kochbuch



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Flaachtal fährt an die Schweizer Schulsporttage

 

Das Unihockeyteam der Sekundarschule Flaachtal rund um Captain Jan Bannwart darf sich das drittbeste Team des Kantons Zürich nennen. Darüber hinaus belohnen sie sich durch diese hervorragende Leistung mit der Qualifikation für die Schweizer Meisterschaften im Schulsport am 30.5. in Lausanne. An diesem Grossanlass nehmen über 3000 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Schweiz teil.

Am vergangenen Samstag traf sich das Team bestehend aus Jan Bannwart, Johsua Dahinden, Vito Iacobacci, Niklas Killenberger, Joel Liniger (Torwart), Fabio Peter, Devin Schweri und Joshua Sumun in Affoltern ZH zur kantonalen Unihockey Meisterschaft. Leider mussten sie auf die Unterstützung von Robin Kreis verzichten, welcher ein Eishockeyturnier in Genf bestreiten durfte.

Nach zwei unglaublich spannenden Unentschieden gegen Urdorf und Andelfingen musste im letzten Gruppenspiel gegen Wald ein Sieg her, damit die Qualifikation für die Halbfinals Tatsache war. Mit dem Rücken zur Wand spielten die Jungs gross auf und erledigten die Aufgabe mit 5:1. Somit kam es zur Wiederauflage des Finals der Regionalmeisterschaften: Rickenbach vs. Flaachtal. Nach einer 3:1 Führung gaben sie das Spiel unglücklich aus den Händen und kassierten 2 Minuten vor Ablauf der Zeit den Ausgleichstreffer. Nach 3 Schützen und je einem erzielten Tor ging es im sudden Death Modus weiter. Während Joel Liniger eine Parade an die nächste reihte, scheiterten die Stürmer leider auch am gegnerischen Torwart. Der 8. Penalty brachte dann die Entscheidung zu Gunsten von Rickenbach. Es war aber noch nichts verloren, da ein Sieg im kleinen Final ebenfalls die Qualifikation für die SM bedeuten würde. Wie schon im letzten Gruppenspiel bewies das Team Flaachtal eine grosse Kämpfermentalität und die nötige Gelassenheit und feierte einen ungefährdeten Sieg.

Über das ganze Turnier hinweg stach beim Team Flaachtal der Kampfgeist und die geschlossene Mannschaftsleistung hervor. Weitere grosse Anteile an ihrem Erfolg hatten Joel Liniger der das bisher beste Turnier spielte und Joshua Dahinden, welcher sich als erfolgreichster Torschütze unserer Mannschaft feiern lassen durfte.

Nun richtet sich der Fokus des Teams auf den 30.5.2018 und die anstehenden Schweizer Meisterschaften. Das Team und der Coach freuen sich riesig auf die anstehende Herausforderung und die gemeinsame Reise nach Lausanne.

Unihockey Regionalmeisterschaften

 

Die Sek Flaachtal war am 21. März mit zwei Teams an den regionalen Meisterschaften in Andelfingen vertreten. Schon am Dienstag absolvierten beide Teams in der heimischen Turnhalle ein Abschlusstraining. Während die Jungs in voller Stärke anreisen konnten, litten einzelne Mädchen an den Folgen einer Grippe und beklagten ausserdem einen verletzungsbedingten Ausfall.

 

Mit Zusammenhalt und Einsatz versuchten sie sich gegen die oft grösseren und mit mehr Spielerinnen besetzten Teams durchzubeissen. So gelang ihnen im ersten Spiel auch 10s vor Schluss der wohlverdiente Ausgleich. Im zweiten Spiel trafen sie jedoch auf übermächtige Gegnerinnen und mussten nach einer 1:4 Niederlage vom Platz weichen. Nach einem weiteren Unentschieden und zwei sehr knappen und unglücklichen Niederlagen waren die Schülermeisterschaften für das Mädchenteam UHC Flaachtal leider vorbei. Zu hoffen bleibt, dass ihr Kampfgeist und der Zusammenhalt im Team den Sommer übersteht und im nächsten Jahr ein weiterer Anlauf genommen wird, sich für die kantonalen Meisterschaften zu qualifizieren.

 

Nichts weniger als dieses Ziel hatten sich die Jungs gesteckt. Nach einem ungefährdeten 5:0 Sieg ging es im zweiten Spiel gegen die „Ricki-Cracks“ bereits um den Gruppensieg.  Die Teams schenkten sich nichts und von der ersten Sekunde an ging es hoch emotional und intensiv zu und her. Mit grandiosen Paraden, hart geführten Zweikämpfen und genial herausgespielten Toren sicherte sich das Team Flaach einen 3:1 Sieg. Mit einem weiteren Sieg im Halbfinal könnte die Reise an die kantonalen Meisterschaften in Zürich gebucht werden. Dementsprechend abwartend und konzentriert gingen die Jungs ans Werk und kontrollierten das Spiel von der ersten bis zur letzten Sekunde. Gleich nach dem Schlusspfiff konnte der verdiente 2:0 Sieg mit den zahlreich angereisten Fans gefeiert werden. Im anderen Halbfinal warfen die „Ricki-Cracks“ überraschend das favorisierte Team aus Andelfingen aus dem Turnier. Nach der erfolgreichen Qualifikation für die nächste Runde wurde im Final nicht mehr mit der gleichen Intensität gekämpft wie in der Gruppenphase und das Team Flaach musste doch noch eine Niederlage einstecken.

Nach mehrjähriger Absenz freuen sich nun alle Beteiligten am 7. April die kantonalen Meisterschaften in Zürich in Angriff zu nehmen.

 

Für die Teams im Einsatz:

Tamara (Tor), Julia, Livia, Angela, Yara, Vanessa, Jessica (verletzt), K. Ringli (Coach)

Joel (Tor), Jan, Vito, Niklas, Fabio, Robin, Devin, Josh D., Josh S., J. Grossen (Coach)

BACK TO THE FUTURE

 

WIR NEHMEN SIE MIT AUF EINE MUSIKALISCHE ZEITREISE….

Am Mittwoch 31. Januar um 19:00 Uhr führen die Drittklässlerinnen und Drittklässler des Wahlfachs Musik und Tanz ihr Stück „BACK TO THE FUTURE“ im Singsaal der Sekundarschule Flaachtal auf. Sie sind herzlich eingeladen.

 

Link zur Fotogalerie des Anlasses

Mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler im Schneesportlager

66 von 124 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Flaachtal nahmen heuer am Schneesportlager der Schule teil, vom 4. bis zum 9. Februar in Sedrun. Wetter, Schneeverhältnisse und Stimmung waren traumhaft!


Am Sonntagmorgen um sieben Uhr wurde abgehakt: Alle sind wie vereinbart da. Alle haben den Notfallzettel abgegeben, viele Eltern obendrein einen Kuchen. Kurz darauf waren Koffer, Skis- und Snowboards im 70-Plätzer-Reisecar der Firma Moser verstaut und es ging los.

 

An Board natürlich nicht nur die 29 Jungs und 37 Mädchen, sondern auch Schneesportlager- Hauptleiter und Sportlehrer der Schule Flaachtal, Joel Grossen. Zusammen mit weiteren Lehrern und Leitern. Einige reisten auch direkt: Zwölf Erwachsene umfasste das LeiterInnen- Team, darunter fünf LehrerInnen und der Schulsozialarbeiter der Sek Flaachtal. Vier Leiter waren nur für eine halbe Woche anwesend und lösten sich gegenseitig ab. Ein solches Schneesportlager ist eine Riesenorganisation, das Budget beträgt annähernd 30'000 Franken. Zwei Personen nur für Küche und Haus. «Es fägt mega», meint Joel Grossen, begeistert darüber, dass sich so viele Jugendlichen angemeldet haben. In der Tat: Sport an der frischen Luft und Lagerleben sind wertvolle Erfahrungen. Und vom gemeinsamen Erlebnis profitiert der ganze Schulbetrieb!


Sonne und perfekte Pisten empfingen die Schar am Sonntagnachmittag. Ab dann war man jeden Tag bis Freitag auf den Brettern, jeweils nur durch eine kurze Pause unterbrochen, in welcher die selbst gestrichenen Brötchen gegessen wurden. Einzige Ausnahmen: Eine verletzte Schülerin (Unfall), die das Lager vorzeitig verlassen musste, sowie nur Zwei, die einen Tag wegen Unwohlsein pausierten: Für eine solches Lager wenige Vorfälle. Die Motivation war gross, sogar am Ski- und Snowboardrennen, und Pause gab’s eigentlich nur zum Schlitteln am Mittwochnachmittag. An den Abenden bot das Programm Hallenbadbesuche, Langlaufen auf der beleuchteten Loipe, Schlittschulaufen, Singen (traditionell mit Gitarre), Film, Karaokee, Spiele und den bunten, fröhlichen Schlussabend am Donnerstag.


Ist es diese Abwechslung? Ist es das tolle Lagerhaus, das wir seit drei Jahren buchen können, ist es die gute Stimmung? Tatsache ist, dass seit 2015 (neues Lagerhaus) die Teilnehmerzahl des Schneesportlagers der Sek ständig zunimmt, vor zwei Jahren waren es 44, letztes Jahr 54 und heuer 66. Der positive Anklang ist der beste Lohn, den man sich als Leiterin oder Leiter wünschen kann!



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Unihockey Bezirksmeisterschaften

 

Am Mittwochnachmittag trafen sich drei Teams der Sek Flaachtal in Andelfingen zu den Bezirksmeisterschaften im Unihockey.

In den Kategorien Knaben 7 und 9 sowie Mädchen 8 traten drei schlagkräftige Teams mit hohen Zielen und grosser Einsatzbereitschaft auf das Feld. Allesamt konnten mit ungefährdeten Siegen das Turnier eröffnen. Während die Jungs der 9. Klasse in der zweiten Runde in letzter Sekunde unglücklich den Ausgleich kassierten, gestalteten die beiden anderen Teams auch das zweite Spiel erfolgreich.

Mit dem grossen Ziel der Finalteilnahme und der damit verbundenen Qualifikation für die Regionalmeisterschaften vor Augen, stieg die Nervosität der Jungs der Kategorie 7 kurz vor dem Halbfinal. Das Spiel verlief ausgeglichen bis zur letzten Sekunde mit Chancen auf beiden Seiten. Zweimal konnten sie einen Rückstand ausgleichen und leider auch einmal die Gegner. So kam es wie es kommen musste und die Entscheidung fiel erst im Penaltyschiessen. Trotz einer grossartigen Parade ihres Torwarts ging das Turnier für die leidenschaftlich kämpfenden Jungs leider nicht weiter. Ein grosses Kompliment an alle Beteiligten und herzliche Gratulation zum verdienten 3. Platz.

Auch die Jungs der 9. Klasse traten zu einem Finalspiel an. Eine Niederlage würde das Aus bedeuten, ein Unentschieden den zweiten Platz und ein Sieg käme dem Meistertitel gleich. Das Niveau des Spiels war unglaublich hoch und die Chancen auf den Sieg fair auf beide Seiten verteilt. Mit einer grossartigen Leistung hielt sie ihr Torwart ein ums andere Mal im Spiel. Leider gilt dasselbe für den gegnerischen Torwart, welcher unsere Stürmer schier zur Verzweiflung trieb. Auch hier endete das Spiel unentschieden was dem zweiten Platz entsprach und die Qualifikation für die Regionalmeisterschaften bedeutete. Ein grosses Kompliment für den top Einsatz und die hervorragende Leistung.

Das einzige was zum Mädchenteam zu sagen bleibt ist „Herzliche Gratulation zum Titel“. Die Mädchen kämpften und liefen in jedem Spiel als wäre es ihr letztes. Mit einer ausgeglichenen Teamleistung und schön herausgespielten Chancen sicherten sie sich in jedem Spiel den Sieg und somit auch den Titel als Bezirksmeisterinnen.

 

Für alle Interessierten: die Regionalmeisterschaften finden am 21. März 2018 in Andelfingen statt und eure Teams werden jegliche Unterstützung zu schätzen wissen.

 

Betreuung: J. Grossen, C. Cantieni

Oscar-Night Sekundarschule Flaachtal (Schulsilvester)

Prominent ging es zu und her an der Sek Flaachtal in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember: Oscar-Night. Nicht etwa ein «leeres» Partymotto, nein, die Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen produzierten Kurzfilme, die juriert wurden. Eingetreten wurde über den «roten Teppich», Dresscode «elegant».

 

Natürlich gab’s nach den Filmen auch eine gehörige Party, mit zwei Gang Dinner (Penne mit verschiedenen Saucen, Dessert), alkoholfreien Drinks sowie verschiedenen Partyräumen, die von den Klassen am Donnerstagmorgen eingerichtet worden waren. Darunter war der grosse Anziehungspunkt traditionellerweise die Disco im Zeichnungszimmer, wo ein externer DJ einheizte, mit «Lasershow» und viel Nebel. Zum «Herunterfahren» eignete sich die Chillounge (ruhiges Zimmer zum Ausruhen), ein gemeinsames Quiz mit iPad und Beamer («Kahoot») oder das kecke Posieren im Fotoraum, wo eine Oskar-Bühne und ein Skelett von «Pirates of the Caribbean» passenden Bildschmuck lieferten.

 

Die Nominationen

 

Abräumer des Abends war der Film «Bielimörder» der 3A.Subtil beginnt er mit einem schwierigen Thema: Mobbing. Rasch überzeichnet sich die Handlung: Suizid und Rache – der Film endet als Horror-Movie im Flaacher Wald. Aufwändig im Projektunterricht produziert, für einige Szenen auch bei Minustemperaturen nachts im Freien. Und mit Kunstblut. Prädikate: Gute Kameraführung, beste Schauspieler, spannende Handlung und weitere Auszeichnungen, so die Jury, die auch aus Drittklässlern bestand.

Die Lehrerinnen und Lehrer lieferten eine Art Musikvideo und ergatterten damit ebenfalls zwei Auszeichnungen und viel Applaus, weil es erstens gut gemacht war und zweitens so komisch: Nicht immer sieht man die Vorgesetzten als geschminkte Hardrocker herumhüpfen, als Schlagersängerinnen mit Chor schaukeln, als Barbie mit Ken, als Rapper Hiphopen oder auf einem «Wrecking ball» durch die Turnhalle fliegen.

 

Alle Filme mit grosser Leistung

 

Auch hinter den Filmen, die leer ausgingen, steckte viel Leistung und sie waren unterhaltsam, überraschend, kreativ, gut gespielt und mit Freude produziert: So die Neuauflage vom Sandmändli: Im Chemieunterricht wird ein Schlafmittel produziert, das zuerst dem Lehrer in den Kaffee geschüttet, dann aber von diesem aus Versehen über die Prüfungsblätter verschüttet wurde, die Folgen kann man sich ausdenken. Aufschlussreich für alle, die ab und zu Beziehungsthemen wälzen, war der Film «Mädchen vs. Jungs», Dinge des Alltags werden von verschiedenen Geschlechtern verschieden erledigt. Andere Dinge hingegen soll man in der Schule keinesfalls tun, genau diese aber taten die 1BC (samt den Lehrpersonen) und bannten sie auf Film. Um eine Zeitreise «Back to the Future» ging es bei der 2B, ein Mofa diente als Zeitmaschine!

 

Vom Schülerparlament organisiert

 

Das Schülerparlament organisiert den Schulsilvester: Die Jugendlichen können viel dazu selber bestimmen und lernen so einerseits an diesem (einigermassen) übersichtlichen Gegenstand, wie Demokratie funktioniert, andrerseits, dass die Entscheidungen zur Übernahme von Verantwortung führen und Organisation auch Engagement benötigt. Beim Aufräumen klappte dies tiptop: Punkt Mitternacht wurde damit begonnen, noch vor Ein Uhr am Freitagmorgen konnten die Schülerinnen und Schüler in die verdienten Weihnachtsferien entlassen werden. Nur Etwas war noch nicht ganz in Ordnung: Die Gruppe mit dem roten Teppich hatte diesen leider mit echtem Teppichklebeband auf dem Plattenboden befestigt, was zwar während dem ganzen Abend bestens und beinahe faltenfrei hielt, jedoch die Wochenendarbeitszeit von Hauswart Kurt Schön in die Höhe trieb: Es sei deshalb einmal lobend erwähnt: Der Hauswart steht die ganze Zeit den Lehrpersonen und den Schülerinnen und Schülern mit Hilfe, Rat und Tat zur Seite: Ohne seine grosse Unterstützung wäre ein so super Fest unmöglich!

 

Schule Flaachtal, Sekundarschule

 

Viele weiteren Bilder der Oscar-Night: Zur Galerie

 

Lehrplan 21 an der Sekundarschule Flaachtal

Ab nächstem Schuljahr werden die Schulen des Kantons Zürich einen neuen Lehrplan erhalten, den sogenannten Lehrplan 21. Der Kanton hat deren Einführung folgendermassen festgelegt:

  • Kindergarten bis und mit 5. Klasse: Start per Schuljahr 18/19
  • 6. – 9. Klasse: Start per Schuljahr 19/20

Den kantonalen Fahrplan werden wir bei der Planung der Weiterbildung des Lehrplans 21 berücksichtigen. Nach einigen kleinen Inputs, zusammen mit den Primarschuleinheiten im Flaachtal, starten wir an der Sekundarschule im März 2018 offiziell mit der Weiterbildung. Gerne gebe ich einen kleinen Überblick über unser Vorgehen:

  • Der Kickoff findet am Mittwochnachmittag, 21.3.18 statt, an dem wir eine umfassende Einführung in die Kompetenzorientierung (zugeschnitten für die Sekundarstufe) durch Dieter Rüttimann erhalten werden.
  • Weiter werden wir den schulfreien Nachmittag vom 29.3.18 nutzen, um das Hauptmerkmal des Lehrplans 21, die Kompetenzorientierung, weiter zu festigen.
  • Am 22. Mai 2018 findet ein ganzer Weiterbildungstag zum Thema Beurteilung statt, an dem alle Lehrpersonen der Schule Flaachtal teilnehmen werden.
  • Im Herbst werden wir mit der Schulung in den einzelnen Fächern und der Sonderpädagogik starten.
  • Im Kreis Andelfingen haben die Sekundarschulen miteinander abgemacht, dass die Weiterbildungsangebote mit externen Referenten für alle Sekundarschulen im Kreis geöffnet werden, damit ein breites Angebot für alle besteht. Somit ist auch ein gewinnbringender Austausch unter den Sekundarlehrpersonen in den einzelnen Fächern gewährleistet.
  • In den Mitarbeitergesprächen, die seit Dezember laufen, wird mit jeder Lehrperson besprochen, welche individuelle Weiterbildungen besucht werden sollten, um für den Lehrplan 21 fit zu werden.
  • Zudem werden wir die Lehrmittelsituation abklären und veranlassen, dass wir termingerecht mit den entsprechenden Lehrmitteln lehren und lernen können.

So werden wir eine gute Basis schaffen, um gemäss den Forderungen des Lehrplans 21 unterrichten zu können. Den Schulen bleibt bis Sommer 2021 Zeit, um die Einführung abzuschliessen

Weitere Informationen finden Sie in der Elternbroschüre, die dem Zeugnis beigelegt wird oder einzelne wegen diversen Umständen schon früher erhalten haben.

 

Unsere Schulleiterin stellt sich vor

Im September 2017 übernahm Chantal Wäfler die Leitung der Sekundarschule Flaachtal von Regina Stadler

Mein Name ist Chantal Wäfler und ich bin in Kandersteg, im wunderschönen Berner Oberland, aufgewachsen. Irgendwann zog es mich ins Zürcher Unterland, wo ich zuerst als Primarlehrperson gearbeitet, dann in den letzten vier Jahren die stark wachsende Schule Weiach als Schulleitung geführt habe.

Seit September bin ich bei Federas Beratung AG als Springer Schulleitung angestellt und leite momentan die Sekundarschule im Flaachtal. Daneben absolviere ich ein Masterstudium in Schulentwicklung, um meine beruflichen Kompetenzen weiter zu auszubauen.

Meine ganz grosse Leidenschaft ist der Ausdauersport, den ich vielfältig seit meiner frühen Kindheit ausüben darf. Die Bewegung in der Natur gibt mir unglaublich viel Energie zurück und dadurch ist es für mich möglich, mein Bestes im Alltag zu leisten. Wenn ab und zu noch ein bisschen Zeit übrig bleibt, geniesse ich es liebend gerne lesend und musikhörend auf dem Sofa.

Es freut mich sehr, dass ich an der Sekundarschule Flaachtal im Einsatz stehen und mit einem topmotivierten, äusserst angenehmen Team arbeiten darf. Für mich ist es sehr wichtig, dass sich die Eltern, die Schülerinnen und Schülern und das Team unter meiner Führung wohl fühlen.

Mutig, mutig! Eindrückliche Erzählnacht 2017

Von Mut handelten nicht nur die Texte, mutig waren auch deren Autoren: Schülerinnen und Schüler, welche vor vollbesetztem Singsaal vorlasen. Das machte am 10. November die zweite Erzählnacht der Sekundarschule Flaachtal und der Gemeindebibliothek authentisch und eindrücklich.

 

Die 14 Schülerinnen und Schüler, welche vorlasen, wurden von ihren Klassenkameraden für den Wettbewerb auserkoren, haben also schon eine erste Hürde geschafft. Nun standen sie vor der Jury: David Cattini, der letztjährige Sieger, Lena Aerni, Dorfemer Primarlehrerin, Hermann Peter, ehemaliger Sekundarlehrer für Sprachen und Eveline Barabarini, Leiterin der Bibliothek. Vor allem aber standen sie vor dem Publikum: Darunter viele anderen Jugendlichen, Erwachsene und Eltern.

 

Lehrerin Doris Stucki führte durch das Programm, stellte die Jury vor, erläuterte den Sinn hinter der Erzählnacht: Leseförderung mit eigenen Texten. Spass an der Sprache. «Es gibt immer Sporttage, deren Siegerinnen und Sieger hohes Ansehen erfahren. An der Erzählnacht können auch Schülerinnen und Schüler mit anderen Fähigkeiten zu Ehren kommen».

 

Die Autorinnen und Autoren traten in drei Kategorien an: Schülerinnen und Schüler der Sek B mussten nicht mit denjenigen der A-Klassen konkurrieren, die 1. und 2. Klässler der Sek A bildeten gegenüber den 3. Klässlerinnen und 3. Klässlern ebenfalls eine eigene Kategorie. Ausserhalb des Wettbewerbes trug die Flaacherin Ruth Schlüer einen Text vor: Aufgerufen dazu wurde in der Flaachemer-Post. Die Erzählnacht ist schweizweit als gesellschaftliches Erlebnis gedacht – die Schule nimmt daran sehr gerne teil – eine Vernetzung darüber hinaus wäre schön.

 

In den Pausen zwischen den Kategorien spielten und sangen die Lehrer Matt Frey und Claudio Cantieni aktuelle Hits und am Schluss kam nach der geistigen Kost auch das körperliche Wohl nicht zu kurz, beim schönen Apéro.

 

14 Schülerinnen und Schüler, die an der Erzählnacht vorlesen durften

Livia Aebersold, Aléxandros Aggelidakis, Julia Brixel, Illona Erb, Michelle Erb, Cora Hess, Silvan Joukl, Lisa Keller, Sara Keller, Simon Kutej, Leonie Rüttimann, Ella Schug, Joël Sigrist, Jana Ulmer

 

Sek an der ZVV-Trophy

Rangliste ZVV-Trophy (Link)

 

Einen Tag lang im Wettbewerb mit vielen anderen Klassen den Kanton Zürich kennenlernen - Das ist die ZVV-Trophy, auf der man noch bis am 24. Novmeber starten kann. Für die Sek Flaachtal war es am Freitag, 3. November soweit. Die Klassen absolvierten aufgeteilt in je vier Gruppen verschiedene Routen und mussten entlang von diesen 40 Fragen beantworten. Nur wer sich dabei anstrengt, kann gewinnen.

 

Der Fahrplan wurde vorgängig im Unterricht von den Jugendlichen herausgeschrieben. Einige starteten bereits um halb sieben Uhr morgens, andere planten ihre Rückkehr erst gegen 19 Uhr. Natürlich immer in Absprache mit den Lehrpersonen. Diese hatten ihre Klassen sowieso - Handy und Whatsapp sei Dank - mehr oder weniger immer unter Beobachtung. Schwierigkeiten die Auftauchten: Antworten, die versteckter waren, als erwartet, Zeitnot, verpasste Züge, in falsche Linien eingegestiegen. Solche Dinge führten natürlich auch immer zu Diskussionen in den Gruppen - Herausforderungen, welche die Schülerinnen und Schüler erfolgreich und motiviert lösten. Viel gelernt also - nicht nur, aber auch - in heimischer Geografie.

 

 

 

 

 

 

IPad, Lerntechnik und Regenwetter

Am Anfang der Woche war es schön, aber die Jugendlichen der ersten Sek mussten in Schulzimmern verbringen. Ab Donnerstag war es umgekehrt. In der Woche waren 12 Lehrpersonen in sieben Kursen koordiniert, um die 1. Sek-Schülerinnen und Schülern so richtig willkommen zu heissen.

 

Willkommen zum Beispiel mit der Abgabe der IPads an die Jugendlichen: Samt ersten Einführungslektionen. Die Geräte werden als Unterrichts-Werkzeuge immer wieder eingesetzt in den kommenden drei Jahren, persönliche Email-Adressen, Datenaustausch, Recherchieren und Präsentieren.

Willkommen mit der Schulhausordnung: Sorgfältiger Umgang mit den anvertrauten Dingen, so nähten die Schülerinnen und Schüler IPad-Hüllen, um die Geräte zu schützen. Willkommen mit Lerntechnik bei den Klassenlehrern, mit einem Einführungstest Mathematik, mit – und das war ein besonderer Tag: Dem Kanu-Abenteuer und der «Tour de Flaachtal».

 

Gedacht war, dass wenigstens am Donnerstagmorgen noch schönes Wetter sei. Doch nach der Einführung im Alten Rhein Rüdlingen, in der Strömung, kam es nicht mehr darauf an. Die ersten Jugendlichen fielen ins Wasser. «Wir haben dieses Jahr erst ein einziges Kanu gehabt, das kenterte», meinte Instruktor Hans Alder später. Mit dieser Schülergruppe sollten es noch fünf werden.

Zu dritt oder zu viert sassen die Jugendlichen in den Kanadiern. Natürlich mit Schwimmwesten. Um diese Boote lenken zu können, muss man einigermassen konzentriert sein, sich als Team finden, sollte man keinen Blödsinn machen. Diese Teambildung war es auch, auf die es die Klassenlehrer abgesehen hatten. Tja. Für einige war Lachen wohl wichtiger als das Team....

Um 10 Uhr, pünktlich, bei der Tössegg, sah dies auch Petrus so. Es muss ihm sichtlich Vergnügen bereitet haben, die bereits von unten Nassen auch von oben noch zu duschen. So wurde die Sache zu einer unvergesslichen Durchhalteübung.

Die Fahrräder mit – zum Teil – trockeneren Kleidern und Tüechli wurden mittlerweile von Rüdlingen nach Eglisau transportiert, wo man sich immerhin in den Kabinen der Rheinbadi umziehen oder mindestens einmal abtrocknen konnte. So richtig warm wurde es aber erst wieder beim Zurückfahren mit dem Fahrrad, in Eglisau geht’s zackig aufwärts. Und dann natürlich bei der Grillwurst im Schulhaus.

Am Nachmittag pedalte die 1A weiter, von Haus zu Haus der Schülerinnen und Schüler. So wissen nun alle, wo die anderen wohnen. Es regnete weiter, doch war es machbar. Mit Ausnahme von zwei Jugendlichen, die am Morgen wirklich ein Vollbad genossen. Diese warteten dafür mit Tee und Toffifee, bis die Klasse bei ihrem Heim vorbeischaute. Um 16.30 war man bei allen vorbei. Wieder so nass wie nach dem Rhein-Abenteuer.

Insgesamt ein für das Durchhaltevermögen dank dem Wettergott eher anspruchsvollen Einstieg in die Sek – aber – Gratulation – super gemeistert!

 

Die BC-Klasse absolvierte die Tour de Flaachtal zwei Wochen später, ebenfalls erfolgreich.

 

Am Freitagnachmittag gab’s dann noch – auch das teambildend – den Begegnungsnachmittag mit den Drittklässlern. Organisiert von den Schulsozialarbeitern. Was wurde gelacht und gekämpft. Am Schluss der Woche war wohl jede und jeder so richtig in der Sek angekommen!

Schulreise der 3A-Klassen

Am Montag morgen besammelten sich die Schüler der 3. Klasse bei der Bushaltestelle Post in Flaach. Gemeinsam stiegen wir um 8.15 Uhr in den Bus, Richtung Zürich via Andelfingen. Dort trennten sich die Schüler der A Klasse, von den Schülern der B Klasse. Vom Zürcher Hauptbahnhof gelangten wir in einigen Stunden nach Valendas Sagogn, wo wir unsere zweistündige Wanderung antraten. Wir gingen dem Rhein entlang, wo wir auf ein faszinierendes Naturschutzgebiet stiessen. Nachdem wir uns dort niedergelassen hatten und unseren Lunch genossen, verging das letzte gute Stück der Wanderung wie im Flug.

Bei der Swiss-Raft Station angekommen, zogen wir uns um und bekamen dann Instruktionen zum Raften. Es war ein aufregendes Erlebnis, dass uns allen immer in Erinnerung bleiben wird. Die Natur raubte uns wieder einmal den Atem. Als wir nach 3 Stunden wieder umgezogen am Ufer standen, waren wir ziemlich müde. Swiss-Raft spendierte uns einen leckeren Apéro und stärkte uns wieder, für die lange Nacht die noch anstünde.

Bald machten wir uns aber auf den Weg zum Bahnhof, wo wir uns dann nach Valbella in die Lenzerheide begaben. In der Jugendherberge angekommen, bekamen wir als Erstes ein leckeres und warmes Abendessen. Leider mussten wir nach dem Essen direkt die Mobiltelefone abgeben, weswegen wir nicht viel Möglichkeiten hatten, uns zu Hause zu melden.

Nachdem aber auch diese Hürde übersprungen war, kämpften wir um die Duschen. Mit «wir» rede ich von den Mädchen, welche die Dusche jeweils für mindestens 20 Minuten besetzten. Später, als die Schüler geduscht und die Zimmer bezogen waren, versammelten wir uns nochmals in der Lobby, wo wir das Programm des nächsten Tages besprachen. Dann war die Nachtruhe angesagt. Keiner war ruhig und die Nacht war wirklich lustig und lang, so wie in jedem Lager.

Am Tag darauf, standen wir auf und assen Frühstück, bevor wir dann mit der Gondel zum Rothorn fuhren. Als das Mittagessen eingekauft war, hatten wir das Vergnügen, einige Zeit die Aussicht und die frische Luft oben zu geniessen. Stunden später entdeckten wir die Alpenstadt Chur, worauf wir anschliessend in den Zug Richtung Zürich via Basel stiegen.

Im Zug sah man einige scherzen und lachen, die anderen schlafen und träumen. In Zürich stiessen die Klassen wieder aufeinander und erzählten sich jegliche Geschichten aus den beiden Tagen. Bald waren wir auch schon wieder im Postauto, dass uns nach Flaach fuhr.

Die letzten Minuten der Reise, machten nocheinmal richtig Spass. Sicher ist, dass zu Hause bestimmt viel erzählt wurde und wirklich jeder sein Highlight in seinem Herzen trägt.

Wir danken den Lehrern für diese eindrückliche Reise.

(Schülerin Aurelia)

 

-> Zum Video

Klassenlager der 2. Klassen der Sek

Zum Auftakt unserer Klassenlagerwoche fuhren wir am Montag zum Adventure Park nach Neuhausen am Rheinfall. Zuerst wurden wir mit einem „Gstälti eingekleidet“ und uns wurde gezeigt, wie man die Ausrüstung benutzt. Nach einer kurzen Einführung, einem Sicherheitsfilm und einem Testparcours, konnten wir loslegen. Es gab eine grosse Auswahl an verschieden schwierigen Parcours. Wir teilten uns in kleine Gruppen auf, so dass jeder nach seiner Stärke und seinem Mut klettern konnte. Zum Schluss konnte man den Panoramaparcours machen. Während der Fahrt war der schöne Rheinfall zu sehen. Nach 3 Stunden waren einige von uns schon sehr erschöpft. Wer wollte, konnte am Ziel noch auf eine Plattform klettern und von dort runterspringen. Einige machten dabei ganz spektakuläre Landungen. Der erste Tag war super.

 

Am Dienstag trafen wir uns noch etwas müde aber freudig aufgeregt am Bahnhof in Winterthur. Leider fehlte da Herr Kara. Er musste mit einer Virusinfektion daheim bleiben.

Die Fahrt nach Bern verging im Nu. In Bern machten wir einen Selfie-OL. Wir mussten uns dabei vor Touristenattraktionen unserer Hauptstadt fotografieren. So lernten wir gleich einige der schönsten Plätze Berns kennen.

Danach machten wir uns auf zum Wellenbad KaWeDe. Die Abkühlung tat gut aber schon bald hatten einige kalt und froren. Nach dem Spass mit und in den Wellen ging’s zu Fuss zurück zum Bahnhof und Richtung Le Bémont. Unterwegs stiegen wir dreimal um und auf dem letzten Streckenabschnitt hatte es sogar nur ein Gleis. In Le Bémont angekommen, mussten wir nur einige Schritte laufen und schon standen wir vor der Jugi. Wir bezogen unsere Zimmer und bald gab es Abendessen. Nach dem Essen richteten wir uns in den Zimmern ein, spielten draussen oder hingen mit den Freunden herum.

Um 22.00 Uhr gaben wir die Handys ab und machten uns bettfertig. So ging der Tag zu Ende ... oder etwa nicht?

 

Mittwoch: Um 7.30 Uhr wurden wir am nächsten Morgen geweckt. Einige von uns standen zerstochen auf. Kleine Biester hatten in der Nacht ihr Werk vollbracht. Die Mädchen mussten bei der Körperpflege viel Geduld aufbringen, weil eine Mädchengruppe einer anderen Schule viel Zeit für das Duschen brachte. Am Frühstücksbuffett schlugen wir uns mit Nutellabroten und Müesli den Magen voll.

Danach fuhren wir nach St. Ursanne. Dort kauften wir in Gruppen unser Mittagessen ein, spazierten durch das gemütliche und wunderschöne Städtchen und suchten uns einen schönen Ort zum Essen und Spielen auf.

Nach dem Essen trafen wir uns bei der „Maison du Tourisme“. Drei kleine Busse standen für uns bereit und fuhren uns über die Grenze nach Frankreich. Gleich nach der Grenze empfingen uns einige Kanuguides. Als erstes mussten wir das Kanufahren üben. Einzeln, zu zweit oder zu dritt machten wir die ersten Paddelversuche. Es war nicht so einfach und deshalb auch sehr lustig. Danach paddelten wir auf dem Doubs. An einige Stellen legten wir kleine Pausen ein, um auf die anderen zu warten oder um zu baden. Für unsere guten Leistungen gab es bei der Rückkehr noch ein Glace oder ein Getränk. Müde und erschöpft ging’s zurück ins Lagerhaus. Wir tauschten unsere Erlebnisse aus, berichteten von gekenterten Mitschüler/innen und von sonstigen Abenteuern unterwegs. Nach dem Nachtessen drehten wir ein kurzes Video für Herrn Kara und verbrachten anschliessend einen lustigen Abend. Um 22.30 Uhr hiess es schlafen, aber niemand war so recht müde nach einem nachmittäglichen Nickerchen im Zug.

 

Am Donnerstag stand eigentlich eine Velotour auf dem Programm. Nachdem sie am Vorabend wegen des angekündigten schlechten Wetters schon gekürzt worden war, musste sie nun ganz abgesagt werden, weil es schon am Morgen regnete. Dies tat aber unserer Stimmung keinen Abbruch. Wir spielten im Haus oder unterhielten uns mit den Kameraden oder mit dem Handy. Gegen 11.00 Uhr marschierten wir nach Saignelégier, kauften unser Mittagessen ein und durften es sogar in der Bar der Coop essen. Bei uns in der Deutschschweiz wäre dies nicht möglich gewesen, meinten unsere Lehrer.

Danach marschierten wir zum Hallenbad. Über 2 Stunden durften wir uns dort aufhalten. Mit spektakulären Sprüngen vom Sprungbrett, Spielen im Wasser, Tauchen von Mitschülern und Erholung im Whirlpool verging die Zeit im Fluge. Das Wasser begleitete uns auch auf dem Heimmarsch, da es immer noch leicht regnete. Nach dem Abendessen, Ravioli und Salat, gingen einige Jungs mit Herrn Grossen joggen. Den Abend verbrachten wir im Gespräch miteinander, beim Jagen von Mücken oder beim Schauen des Fussballländerspiels. Herr Codemo sagte vollmundig einen 12:0-Sieg der Schweiz voraus. Wir wissen, was aus dem „Experten“tipp geworden ist. Im Bett fiel das Einschlafen wieder nicht leicht, vor allem im Zimmer wo eine Scheibe fehlte, weil einem Jungen beim Jagen von Mücken ein Missgeschick unterlaufen war.

 

Wie jeden Tag wurden wir auch am Freitag um 7.30 Uhr geweckt. Noch etwas müde von der letzten Nacht, kamen einige im Halbschlaf zum Zmorgenbuffet. Nach dem Frühstück packten wir unsere Koffer und putzten die Zimmer. Danach ging’s mit dem Zug nach Basel. Mit einem grünen Trämli, und leider nicht mit einem FCB-Trämli, fuhren wir zum Tinguely Museum. Das Museum war leider nicht so spannend wie erwartet, wir fanden die Konstruktionen eher langweilig. Glücklicherweise konnten wir nach einer Stunde zum Bahnhof zurückkehren. Wir kaufen wieder in Gruppen unser Mittagessen ein und verschlangen unsere Köstlichkeiten um den Bahnhof herum.

Es wurde Zeit für die Rückfahrt. Zunächst stiegen wir in den falschen Wagon ein, weil dem Zug noch 4 Wagen angehängt werden mussten. Auf der Rückfahrt musste sich die ganze Klasse eine Steckdose teilen. Dies führte dazu, dass einige den Lehrern lieber Turnkünste zeigten, mit ihnen zusammen Kreuzworträtsel lösten oder einfach schwatzten. Da wir alleine im Wagon waren, störten wir niemanden. In Winterthur trennten sich unsere Wege. Mit Gruppenfahrtkarten fuhren wir auf verschiedenen Strecken in unsere Dörfer zurück.

 

Uns hat das Klassenlager sehr, sehr gut gefallen. Leider war es zu kurz und die Betten in der Jugi zu hart. Das Kanufahren war der Hit und geil war auch, dass eine andere Klasse in der Jugi war. Das Wellenbad war auch sehr cool, weil des zweiten Becken riesig war. Wir fanden es gut, dass wir nicht Velofahren mussten, sondern in die Badi gehen konnten.

Leider konnte Herr Kara aus gesundheitlichen Gründen bei all unseren Abenteuern nicht dabei sein. Wir hoffen, auch mit ihm noch etwas unternehmen zu können.

 

Bericht: Klassen 2A und 2B

2017/18: Abschiede und neue Gesichter im Team

Auf das neue Schuljahr 2017/18 dürfen wir mit Claudio Cantieni (Fachlehrperson Deutsch, Englisch, Musik), Marc Feige (Informatik, Medien, ECDL) und Thierry Donzé (Pädagogischer Assistent) drei neue Lehrperson an der Sekundarschule begrüssen. Sie stellen sich kurz vor. Verabschieden müssen wir uns von Dieter Baach (Informatik, Medien, ECDL) und Ramona Carl (Pädagogische Assistentin).

 

Willkommen

Claudio Cantieni

Mein Name ist Claudio Cantieni - einen Mittelnamen kann ich leider nicht vorweisen, ich hatte mir aber immer gewünscht, dass es Elvis wäre. Ich bin 26 Jahre alt und beende gerade meine letzten Module, inklusive Masterarbeit, an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Aufgewachsen bin ich in Graubünden (nein, leider spreche ich kein Romanisch). Unterdessen wohne ich mit meiner wunderbaren Frau Ruth in Dübendorf unweit des Greifensees. Ich liebe das Funkeln in den Augen, wenn Menschen über Dinge erzählen, die sie begeistern. Bei mir wäre das, wenn ich Gitarre spiele, ich einen Squash Match gewonnen habe oder wenn mich am Morgen früh die ersten Sonnenstrahlen auf dem Berg in der Nase kitzeln und vor mir ein frisch verschneiter Pulvertiefschneehang darauf wartet, befahren zu werden. Ungeduldig werde ich, wenn ich aufs Essen warten muss – dieser Moment, in dem du als Erster dein Menü bekommst, dir alle Tischgenossinnen und -genossen versichern, dass du ruhig anfangen kannst, du es aus Anstand aber nicht übers Herz bringst, dein Essen anzurühren und dich mit einer lauwarmen Pizza abfindest. Für den Lehrerberuf habe ich mich entschieden, weil ich es liebe, junge Menschen in dieser spannenden Lebensphase zu begleiten und ihnen wichtige Werkzeuge für ihren Lebensweg in die Hand zu geben. Besonders freue ich mich darauf, meine ersten Erfolge und Fehler im wunderschönen Flaach zu verbuchen.

 

Marc Feige

Nach siebenjähriger Klassenlehrerfunktion an der Sekundarschule Bülach unterrichte ich ab kommendem August an der Schule Flaachtal. Der Wechsel von einem der grössten Sekundarschulhäuser im Kanton Zürich ins ländliche Flaach ist eine tolle Bereicherung für mich. Ausgebildet in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern faszinieren mich Medien und ICT. Es ist mir daher eine Freude, die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Sek in der Vorbereitung für die ECDL-Prüfung begleiten zu dürfen.
Neben meiner Tätigkeit in Flaach bringe ich meine Ideen beim Lehrmittel «Connected» ein, das in einigen Jahren im neuen Fach Medien und Informatik eingesetzt werden kann. An der Pädagogischen Hochschule Zürich unterstütze ich aktuell den Fachbereich Medienbildung und Informatik bei der Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungen.
Seit Kindheit ist die Musik eine grosse Leidenschaft. Konzerte auf Privat- und Firmenanlässen ermöglichten mir in den letzten Jahren einmalige Erlebnisse. Begleitet wurden die Auftritte meist von feinem Essen, interessanten Gesellschaften und einer langen Heimfahrt nach Winterthur, wo ich seit zwei Jahren wohne. Ich freue mich auf neue Gesichter und spannende Begegnungen.

 

Thierry Donzé

ist ein waschechter Weinländer. Geboren am 31. März 1993 in Ossingen, wuchs er anschliessend in Marthalen auf, wo er auch heute noch wohnt. Nach Abschluss des Gymnasiums absolvierte er den Militärdienst mit Offiziersausbildung und entschloss sich, die Lehrerausbildung in Angriff zu nehmen. Heute studiert er an der pädagogischen Hochschule in Schaffhausen, um Primarlehrer zu werden. Jedoch zieht er auch eine Weiterausbildung in Betracht, um später auf der Sekundarstufe unterrichten zu können.
In seiner Freizeit leitet er einen Verein für japanischen Schwertkampf, den er vor rund 4 Jahren gründete. Ausserdem ist er sportlich sehr vielseitig interessiert, sodass auch Jogging, Klettern, Schwimmen und Krafttraining nicht fehlen dürfen. Für Entspannung sorgen dann die Bücher, die er regelrecht verschlingt, wenn die Zeit dafür noch reicht. Sehr wichtig sind für ihn auch soziale Kontakte, die er an gemütlichen Abenden geniesst. Dabei ist ihm der respektvolle Umgang und Pünktlichkeit sehr wichtig.

 

Abschiede

Dieter Baach

Bei Schulanlässen, Weiterbildungen, Ausflügen oder als Dieter Baach zum 50zigsten Geburtstag das ganze Lehrerteam in seinen wunderschönen Garten zum rauschenden Fest lud, wurde klar: Obwohl er, die Verkörperung der ICT an der Sek Flaachtal, uns übrigen Lehrpersonen von Bits, Bytes und iPads predigte und uns, wie die Jugendlichen mit Computerpass, Medienprofi und «ECDL für alle» zu höherer Medienkompetenz trieb, steckt hinter der Person Dieter Baach kein IC-Technokrat, sondern ein Natur- und Menschenfreund, der seinen Job mit Herzblut erfüllt. Bei dieser Berufung, kam der Ruf nicht nur aus ihm selber heraus, sondern oft vom Team: Der Ruf nach Unterstützung.
Ehrlich gesagt: Er hat dies super gemacht. Wir konnten uns zurücklehnen, statt selber ein Programm zu verstehen, wurde Dieter um Erklärung gebeten. Statt selber den Internetanschluss zurückzusetzen, wurde auf Dieter gewartet, statt selber mit den Schülerinnen und Schülern die iPads einzurichten, hat dies Dieter übernommen. Vielleicht auch, weil es deshalb so problemlos und bequem war, haben einige Zauberlehrlinge Entwicklungen abgenickt (z.B. iPads), die sie ohne Dieters Hilfe mit allen nötigen Accounts und Passwörtern gar nicht managen können. Kein Wunder, funktionierte dann im Alltag, wenn Dieter nicht im Haus war, hie und da etwas nicht und ging der Papier-, Heft und Bücherverbrauch kaum zurück.
Selber habe ich im Vorfeld zu ICT-Entscheidungen, eine Zeitlang als Kommissionsmitglied, oft kritische Bemerkungen zur Alltagstauglichkeit im Schulzimmer und dem Umfang von ICT-Entwicklungen geäussert: Dieter nahm mir das nie übel, sondern zeigte sich froh um Kollegen, die vor dem Entscheid mitdenken und nach dem Entscheid mitmachen. Wie die ICT in Zukunft geregelt wird, wer welchen Part der iPad-Ausbildung übernimmt, wer die Medienbildung koordiniert, wie der neue Lehrplan verwirklicht wird: Mit Dieter verlässt uns der Konzeptmeister in diesen Fragen. Somit, da bin ich fast überzeugt, ist die Schonzeit in Sachen ICT für das Team vorbei. Dieter – herzlichen Dank für Deinen grossen Einsatz in den letzten Jahren – als ICT-Fachmann und Kollege! (Text von Matthias Hauser)

 

Ramona Carl

Ramona Carl startete als Pädagogische Assistentin vor zwei Jahren an der Schule Flaachtal und übernahm in dieser Zeit auch spontan Lektionen von abwesenden Lehrpersonen. Ramona Carl spricht sieben Sprachen fliessend, ist auch ein Talent im Unterrichten. So fiel es ihr überhaupt nicht schwer, von einer Lektion zur anderen sich neuen Situationen zu stellen und mit den Schülern geduldig zu arbeiten. Wir konnten uns immer auf sie verlassen, sei es im Schulalltag, im Klassenlager, in der Projektwoche oder beim Sporttag. Wir wünschen Frau Ramona Carl auf ihren spontanen und manchmal wagemutigen Rucksackreisen weiterhin viel Freude, viel Erfolg beim Beachvolleyball und natürlich alles Gute an ihrer neuen Arbeitsstelle, an der Berufsschule Bülach. Wir werden sie sehr vermissen! (Text von Sandra Buchmann)

 

 

Feierlicher Abschied ins Berufsleben

Es gab verschiedene berührende Momente: Dank und gute Wünsche, lustige Rückblicke und erstaunliche Vorführungen und am Schluss die Zeugnisse und der Apéro. Die Abschiedsfeier der Drittklässler, die erste ihrer Art im Flaachtal, war wunderschön.

 

«Als ich von einer anderen Sek nach Flaach kam, ging es mir bald viel besser. Diese Sek ist eine gute Schule.» Naemi Dimmeler hat gewünscht, die Schülerinnen-Ansprache, die keine Lehrperson zuvor sehen und absegnen wird, halten zu dürfen und sie hat diese Aufgabe mit Bravour gelöst. Nicht alles sei nur gut gewesen, manchen Blödsinn habe man gemacht, aber alles sei lehrreich gewesen und habe einem persönlich weiter gebracht. «Zum Beispiel die Schulreise nach Lugano. Viele Momente werde ich vermissen». Ähnlich sprachen anschliessend Schulleiterin Regina Stadler sowie die Klassenlehrer Matt Frey (3B) und Matthias Hauser (3A) anlässlich der feierlichen Zeugnisübergabe.

 

In der geschmückten, blau verdunkelten Worbighalle lief aber am Donnerstagabend, 13. Juli, noch vieles mehr. Das Programm, durch welches Jara Keller und Michelle Stehrenberger sowie Robin Walder moderierten, begann mit rasanten Aufführungen der Erst- und Zweitklässler, die ab Montag in Workshops geübt wurden. Jonglieren mit Fussbällen unter Einbezug des Publikums, Tanzen (Hip-Hop und Salsa), Zaubern, Feuerspucken und Trommeln. Die Drittklässler verabschiedeten ihre Lehrpersonen mit einem jeweils treffenden Spruch und einem passenden Abschiedsgeschenk, für welche fleissig gesammelt wurde. Chelsey Künzler, Lukas Kuser, Lukas Gniffke und Shamon Rütimann übernahmen diesen Part und sorgten für viele Lacher. Genau so der Fotorückblick von Soraya Sumun, Kyra Vogel und Eric Campos. Doch Schluss mit «name-droping»: Jede und jeder der Jugendlichen übernahm eine Verantwortung.

 

Zum Beispiel auch beim Apéro, der für rund 120 Personen geplant wurde. Angestossen wurde mit Rimuss. Es gab Meter-Sandwiches, Nussgipfeli, Chips, zum letzten Mal Smalltalk in dieser Runde. Zum Teil waren auch künftige Lehrmeister anwesend. Bis zu sechs Angehörige oder Freunde pro verabschiedeter Jugendlicher durften eingeladen werden.

 

Das Fest war eine Neuerung: Die Schülerinnen und Schüler der dritten Sekundarklassen A und B organisierten es selbstständig, als letztes Projekt des Projektunterrichts – mit nur wenigen dafür zur Verfügung gestellten Schulstunden während dreier Wochen. Da dies anfänglich nicht ganz freiwillig geschah («wir sind die Ersten, die den eigenen Abschied selber organisieren müssen!»), waren Lehrpersonen und Schulleitung etwas nervös:«Wird es feierlich genug oder erwartet uns eine letzte Überraschung?». Es wurde wunderschön. Obwohl - an den Kleiderwunsch (keine kurze Hosen, feierliche Anzüge) haben sich nicht alle gehalten. Die Mädchen schon, die Jungs waren halt einfach angezogen, wie man altersgerecht in den Ausgang geht. Persönlichkeiten getrauen sich eben, ihren eigenen Weg zu gehen. Die Herausforderung «Leben» werden diese Jugendlichen deshalb mit Bravour meistern. Macht’s gut!

 

Schule Flaachtal

 



[mehr]

Alle haben Anschlusslösung

Die acht Schülerinnen und Schüler der 3. Sek B haben zusammen mit den 22 Jugendlichen der 3. Sek A folgende Anschlusslösungen:

 

 

Je ein Jugendlicher:
Informatiker (mit Berufsmittelschule), Polymechaniker, Zimmermann, Koch, Lastwagenmechaniker, Metallbauer, Maurer, Sek im höheren Anforderungsniveau, privates Gymnasium

 

Je zwei:
Detailhandelsfachleute, Fachfrau Gesundheit, Elektromonteur, Landmaschinenmechaniker, Hotel- oder Restaurationsfachfrau, Gymnasium (zwei weitere verliessen die Klasse vor einem Jahr Richtung Gymi), Integrationsklasse Profil Winterthur

 

Sieben:
Kaufmännische Lehre (einmal mit Berufsmittelschule)

 

Aus der zweiten Sek A (32 Jugendliche) verlassen uns drei Schülerinnen Richtung Gymnasium. Vier Schüler und Schülerinnen der ersten und zweiten Sek verlassen unsere Schule zudem infolge Wegzug, Auslandjahr oder einer anderen Einschulung.

Fussballlegende Bruno Sutter und ein Feuerschlucker

Während vier Halbtagen in der letzten Woche vor den Sommerferien haben Jugendliche der 1. und 2. Sek verschiedene Showkunst-Workshops besucht. Daneben fanden der Eventtag des Schülerparlaments und Schlussausflüge statt.

Der Zusammenzug spezieller Programme, die sonst jeweils unter dem Jahr angefallen sind, ergab eine kleine Projektwoche vor den Sommerferien. Früher: Einmal im Jahr ein Schulhauskonzert und später noch viel Vorbereitung für die Verabschiedungsfeier der Drittklässler. Heuer: Sechs verschiedene Workshops, Showblock für Schlussfest inbegriffen.

Am Montagmorgen kamen für folgende Spezialisten an die Sek: Hip-Hop mit Tanzlehrerin Tiffany Lau, Fussballtricks mit Profi Bruno Sutter, Perkussionistin Tamara Strebel, Binta Anderegg und Oscar Fernando Ojeda für den Salsatanz, Feuerspucken unter Anleitung von Feuerkünstler Stefan Bolt. Und Zauberer Heinz Kratzer liess sich in die Karten blicken.

Hier kurze Workshop-Berichte der drei Schüler-Reporter Lorenz, Marc und Santino:

 

Salsa

Laut Auskunft eines Schülers haben wir erfahren, dass man anfangs die Grundschritte und eine Drehung lernen konnte. Er meint, dass man durch diesen Workshop ein Tänzer werden kann. Zudem waren es sehr sympathische, gute Tanzlehrer.

Fussballtricks

Bruno Sutter erzählte, dass er schon von klein auf Fussball gespielt hatte und darum zum Fussballprofi wurde. Er hat schon früh gemerkt, dass dies seine Sportart ist. Zudem zeigen unsere Kolleginnen und Kollegen am Donnerstag die Tricks, welche sie gelernt haben.

Feuerkünste

Ein Teilnehmer meinte, dass es sehr heiss sei, an diesem Workshop teilzunehmen. Alle Schüler finden es ein guter Workshop vor allem lernt man da den Umgang mit dem Feuer.

 

Die 3. Sek Schülerinnen und Schüler hatten während dessen ein Abschlussprogramm der Turnlehrer: Bubble-Soccer (Fussball in runden Luftblasen eingeschlossen). Dazu ebenfalls ein Schülerreporter:

 

Nach Aussage eines Schülers ist das Spiel sehr schwierig, weil man im Ball drin keine Orientierung hat. Die Schülerinnen und Schüler finden das Spiel sehr cool. Selbst nach Aussage des Lehrers macht das Spiel sehr viel Spass, deswegen ist es nur zu empfehlen.

 

Am Montagnachmittag war das Programm durch die Schülerschaft vorgegeben: Das Schülerparlament organisierte ein Spielturnier mit jahrgangs- und geschlechtergemischten, sonst aber zufällig zusammengesetzten Teams.

Am Dienstag waren die Drittklässler mit ihren Klassenlehrpersonen auf Abschlussreise (Skills Park und Europapark), während die Erst- und Zweitklässer am Morgen, wie auch am Mittwoch und Donnerstag an ihrem Workshop-Thema zielgerichtet auf die Aufführung übten. Am Nachmittag durften dann auch sie einen Ausflug machen. Für die Drittklässler war der ganze Mittwoch und Donnerstag für Aufräumarbeiten und vor allem für die Vorbereitung ihrer Abschiedsfeier reserviert (siehe separater Artikel).



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Schlaf, Wohnwagen, Spiessligrill und viele mehr: Vielfältige Einzelprojekte präsentiert

31 verschiedene Projekte präsentierten die Schülerinnen und Schüler der beiden 3. Sekundarklassen anlässlich einer kleinen Feier am 16. Juni öffentlich. Die Vielfalt der Arbeiten erstaunt, ebenso das zu meist grosse Engagement der Jugendlichen – die zu Recht auf ihre Arbeiten stolz sind.

 

Link: Fotogalerie Abschlussarbeiten

 

«Zuerst erzähle ich Ihnen etwas über den Most», sagt Eric Campos, der sich das Marketing eines tatsächlich bald neu auf den Markt kommenden vergorenen Apfelsaftes zum Projekt gemacht hat, als eine «Kundin» an seinem Stand ohne Umschweife probieren möchte. Und dann kommen kurze, präzise, spannende Hintergrundinformationen, die den Durst noch viel grösser machen. Dazu sein Werbefilm und die selber kreierte Etikette. Das Marketing funktioniert.

 

An anderen Ständen werden die Ausstellungsbesucher ebenso stolz empfangen. Zum Beispiel bei Soraya Sumun. Sie hat ein eigenes Buch für Schockoladen-Desserts gestaltet mit ganz vielen professionellen Lebensmittel- und Küchenfotos und neben anderen auch zwei selbsterfundenen Rezepten. Auch hier gab es etwas zu probieren. Ebenso bei Lorenz: Sein selbst gebauter Spiessligrill lief während der Projektpräsentation auf Hochtouren. Dabei offerierte die Schule im Anschluss daran, es war schon 21 Uhr, einen Apéro, wunderschön auf dem sommerabendlichen Pausenplatz.

 

Begonnen hat der Anlass um 19 Uhr – nach einer kurzen Begrüssung durch die diesjährigen Projektunterricht Lehrpersonen Rosetta Carianni, Matt Frey und Matthias Hauser spielte und sang Chelsey Künzler ihr Lied «Mommy» vor den rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörern, Playback wegen der Stimme. Am Nachmittag vorher tat sie das Gleiche live mit eigener Stimme vor den Schülerinnen und Schülern der 1. und 2. Klasse. Einem Lehrer, der in der ersten Reihe sass, kamen die Tränen. So rührend war es. Nach einem kurzen Überblick über alle Projekte (jedes mit einem kurzen Werbespot vorgestellt) war im Schulhaus Ausstellungsbetrieb – bis um 20.30 Uhr. Nun lief das Lied von Andrin Weber, Rap, auch eine Projekt, und die Jugendlichen bekamen eine Rose.

 

Projektunterricht ist ein obligatorisches Schulfach im neunten Schuljahr. Im ersten Semester werden die Jugendlichen durch zu nehmend anspruchsvollere und selbständiger durchführbare kleinere Projekte mit Planung und Projektsteuerung vertraut. Im zweiten Semester steht dann das Einzelprojekt, die Abschlussarbeit, auf dem Programm, die öffentlich präsentiert wird. Als allerletztes Projekt organisieren die Klassen ihre Abschlussfeier.

 

Hier die Liste der 31 Abschlussarbeiten:

 

Eric Campos

Most vermarkten (Etikette, Werbefilm)

Jasmin Leutwyler

Holzpferd

Lorenz Wegmann

Spiessli-Grill

Lukas Gniffke

PC selber bauen

Marc Gisler

Velohäuschen bauen

Rosalinda Idrizi

Glücksmomente für alte Menschen

Sarina Mohr

Hochbeet

Shamon Rütimann

Go-Kart renovieren

Zahra Malekzhada

Pullover nähen

Andrin Weber

Mein eigener Song

Artoza Berisha

Look-Book

Céline Kramer

Kräuterspirale

Chelsey Künzler

Mein erster eigener Song (Link)

Cynthia Schmid

Paradise 4 Pawns

Filippa Gross

Foto-Story

Janine Bosshard

Palettenmöbel

Jara Keller

Workoutbuch

Kyra Vogel

Buch über Strassenkinder

Lukas Kuser

Motor-Trotti renovieren

Lynn Wetzel

Über das Träumen – Der Mensch bei Nacht

Michelle Stehrenberger

Gartenspielhaus

Nadine Kramer

Neues Schildkröten-Zuhause

Naemi Dimmeler

Spanisches Kochbuch

Nico Isler

Buch / Modell zum D-Day

Nico Weilenmann

Vom Bauwagen zum Wohnwagen

Robin Walder

Podcast

Santino Striebe

Ferrari-Dreirad

Soraya Sumun

Dessertbuch Schokoladenrezepte

Tristan Eberhard

Aquaterrarium selbst gemacht

Yves Heggli

Adler

Yvonne Brandenberger

Zumba-Lektion

 

Fotogalerie Abschlussarbeiten

Sporttag 2017: Einsatzfreude und neue Schwimm-Rekorde

Sportgeist, spannende Spiele und gute Resultate bleiben in Erinnerung. Die alten Schulhaus-Rekorde im 400m-Schwimmen wurden pulverisiert: Bei den Mädchen senkte Chelsey Künzler die Schulhaus-Bestzeit aus dem Jahr 2001 von 6.51 auf 6.12 Minuten. Bei den Knaben erreichte Joël Sigrist sensationelle 4 Minuten und 28 Sekunden (bisher 6.19).

 

Donnerstagmorgen, 15. Juni, ab 8 Uhr, die Sonne brannte bereits, traten rund 125 Jugendlichen klassenweise zum sportlichen 4-Kampf an, nicht freiwillig, der Sporttag gehört zum ordentlichen Schulprogramm und zählt für die Sportnote im Zeugnis: 80 Meter Sprint, Kugelstossen oder Ballwerfen, Hoch- oder Weitsprung, Schwimmen oder Laufen. Es gab jeweils 20 Punkte und gewertet wurde jahrgangsweise. Zu gewinnen gab es eine Medaille, also Ehre, und dafür strengten sich alle an. Die Lehrpersonen, die unter der Leitung der Sportlehrpersonen Karin Ringli und Joel Grossen als Kampfrichter amteten, waren vom Einsatz ihrer Schülerinnen und Schüler beeindruckt.

 

Nach einer kurzen 10-Uhr-Pause ging’s dann im Wald oberhalb von Flaach zum Geländelauf oder in die Badi zum 400-Meter-Schwimmen. Dort war ein 2. Sek-Schüler unschlagbar: Joël Sigrist, der schon als Primarschüler an Schweizermeisterschaften teilgenommen hatte und gute Resultate erzielte, senkte den Schulhaus-Rekord um beinahe sagenhafte zwei Minuten!

 

Pünktlich um 13 Uhr starteten aus Mädchen und Knaben gemischte Mannschaften zu einem Spielturnier aus Unihockey, Fussball und Mattenlauf. Um 16 Uhr ungefähr war Rangverkündigung und alle erhielten noch ein Eis.

 

Rangliste Podestplätze

  • Mädchen 1. Sek: Rang: Shaline Künzler (63 Punkte), 2. Rang: Silina Wacker (61 Punkte), 3. Rang: Riccarda Gross (57 Punkte)
  • Knaben 1. Sek: Rang: Zana Ali (71 Punkte), 2. Rang: Joshua Dahinden (70 Punkte), 3. Rang: Loris Vogel und Aléxandros Aggelidakis (je 68 Punkte)
  • Mädchen 2. Sek: 1. Rang: Seraina Jung (66 Punkte), 2. Rang: Aline Cadisch (65 Punkte), 3. Rang: Jasmine Aeberhardt (65 Punkte)
  • Knaben 2. Sek: Rang: Joël Sigrist (75 Punkte), 2. Rang: Jason Schmid (70 Punkte), 3. Rang: Niklas Killenberger (69 Punkte)
  • Mädchen 3. Sek: Rang: Sarina Mohr (67 Punkte), 2. Rang: Lynn Wetzel (65 Punkte), 3. Rang: Nadine Kramer und Chelsey Künzler (je 59 Punkte)
  • Knaben 3. Sek: Rang: Nico Weilenmann (71 Punkte), 2. Rang: Andrin Weber (65 Punkte), 3. Rang: Tristan Eberhard und Marc Gisler (je 64 Punkte)


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Motivierte Jugendliche in der Schneesport-Woche

Vom 5. bis 10. Februar weilten 53 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Flaachtal im freiwilligen Schneesportlager in Sedrun. Die Nachfrage war grösser als die Anzahl verfügbarer Plätze – ein steigender Trend.

 

Zum dritten Mal mietete die Sekundarschule Flaachtal für eine Woche das Nova Casa Spinatscha in Sedrun: Ein modernes und schönes Lagerhaus, das den Jugendlichen und den Leitern gefällt. «Nordisch Schlafen» in Vierer- bis Elfer-Zimmern, mehrere Aufenthaltsräume, Töggelikasten, und wichtig – von der Sekundarschule Flaachtal mitgebracht: Das Küchenteam mit Hauswirtschaftslehrerin Susanne Ziegler und Monika Keiser, die unter anderem Pizza, Risotto und Hamburger auf den Tisch zauberten. Und viele Eltern, die Kuchen zum Dessert spendeten. Seit die Flaachtaler Stammgast in diesem Lagerhaus sind, stieg die Anzahl Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Jahr zu Jahr: Heuer waren über 60 interessiert, berücksichtigt werden konnten aus platzgründen lediglich die ersten 53 Anmeldungen. «Ein erfreulicher Aufwärtstrend für die Tourismusregion Schweiz und den Wintersport», kommentierte Andi Müller, Leiter der lokalen Skischule, welche für die Flaachtaler jedes Jahr das Skirennen aussteckt.

 

Natürlich waren die Jugendlichen jeden Tag auf der Piste, immer in Gruppen mit einem der neun Ski- oder Snowboardleiter, darunter fünf aktuelle Lehrpersonen und der Schulsozialarbeiter sowie langjährig bewährte Hilfsleiter. Erwähnt sei namentlich Walter Michel, 71jährig, begeisterter Lagerleiter für Snowboard und ehemaliger Reallehrer: «Es macht Spass mit Jugendlichen und das Snowboarden sowieso». Freestyle, Freeride, Cruisen, Race, Carve, Schöggler und Starter waren die Gruppen, in welche sich die Jugendlichen jeweils am Vorabend einschreiben konnten, entsprechend wurden auf den Brettern die Schwerpunkte anders gesetzt. Ausnahme waren der Mittwochnachmittag, da entschieden sich mehr als 30 Jugendliche für den Schlittelplausch. Und am Freitagmorgen musste das Haus geputzt werden. Nach dem Skifahren fanden das Hallenbad, Schlittschuhlaufen, Ski- und Snowboard-Wachsen, Spiele oder die Filmvorführungen und insbesondere das Nacht-Langlaufen auf der beleuchteten Loipe grossen Anklang. Und es gab genügend Freizeit oder Hausämter zu verrichten, sei es als Putzteam oder in der Küche.

 

Weder mit der Erfüllung der Hausämter noch mit den Lagerregeln tauchten während der Woche irgendwelche Probleme auf. Auch beinahe unfallfrei verlief das Lager, eine allfällige Rückenverletzung (muss weiter beobachtet werden), die bei einem Sprung zugezogen wurde, bildet die schmerzliche Ausnahme. Hauptleiter, Sportlehrer Joel Grossen, ist mit der Woche überaus zufrieden. Grossen: «Zusammen mit dem ganzen Leiterinnen und Leiterteam freuen wir uns schon auf das nächste Jahr!».



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Spass on Ice - Bilder vom Schlittschuhlaufen (bitte klicken)

30. Januar - Die Sekundarschule Flaachtal begab sich nach Schaffhausen auf das Glatteis.



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Fahrbares Whirlpool aus Güllenfass

 

 

Am 27. Januar präsentierten die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der Sekundarschule Flaachtal Gruppenprojekte. Eine Gruppe nutzte den Projektunterricht, um eine weit grössere Sache als vorgeschrieben zu realisieren: Einen Whirlpool aus einem Güllenfass.

Für die Gruppenprojekte standen den Jugendlichen im Projektunterricht vor den Weihnachtsferien 12 Lektionen zur Verfügung. Trotz der beschränkten Zeit erreichten die meisten Gruppen eindrückliche Resultate: Ein neues Gebäck wurden erfunden (Kombination von Zwetschgendatschi und Bündner Nusstorte) und mit Marktforschung evaluiert, eine Turnlektionen an der Primarschule durchgeführt, ein Blechboot mit eigenem Antrieb konstruiert, private Räume zu einem Jugendraum umgebaut, ein Film gedreht, Flüchtlingskinder betreut und eine Szene aus dem zweiten Weltkrieg detailgetreu als Model nachgestellt. Eine Gruppe übertraf den Umfang des Projektes jedoch bei Weitem. Lorenz Wegmann, Lukas Kuser und Nico Weilenmann wussten schon lange, dass der Projektunterricht in der dritten Sek auf sie zukommen wird und suchten sich deshalb schon im vergangenen Frühling eine Idee, die sie begeisterte: Ein altes Druckfass zu einem fahrbaren Whirlpool umfunktionieren.

Mit der Planung begannen sie im Juni und investierten schliesslich bis im Januar je ca. 130 Arbeitsstunden. Ein geeignetes Güllenfass wurde nach einigem Suchen im Toggenburg gefunden, von giftigen Rückständen gereinigt, oben aufgeschnitten, gespreizt, es wurden Zwischenstücke eingeschweisst, eine Holzheizung, Luftpumpen und Holzbänkli für acht bis zehn Personen eingebaut. Alles neu gespritzt mit den richtigen (Schwimmbad-)Farben. Die drei Schüler organisierten sich Hilfe von verschiedenen Firmen und Sponsoren, insgesamt investierten sie rund 2'000 Franken. «Vielleicht», so hofft einer der Jungs, «können wir das Whirlpool unter Freunden vermieten». Aber darum ging es gar nie: Wichtig war eine Arbeit die begeisterte.



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Schulsilvester - Tanzen vor Weihnachten

Bildgalerie Schulsilvester

 

Lachen, feiern, ausgelassen sein – und das im sonst seriösen Schulbetrieb: Möglich dank dem jährlichen Schulsilvester der Sekundarschule Flaachtal, nach viel Vorbereitung durch die Jugendlichen selbst.

 

Einige der Lehrpersonen sind sich jeweils nicht so sicher, ob die Sache gelingen wird: Organisieren wirklich alle Schülerinnen und Schüler das, was sie im Klassenrat vereinbart haben? Funktioniert das Konzept des Schülerparlaments? Wird am Schluss auch aufgeräumt?

 

Um Letzteres vorweg zu nehmen: Hauswart Kurt Schön war begeistert. «So gut wie dieses Jahr klappte das Aufräumen noch nie», meinte er am Freitag, den 23. Dezember um 00.45 Uhr im Lehrerzimmer. Die Klassenlehrer konnten die Jugendlichen früher als in anderen Jahren in den Weihnachtsurlaub entlassen.

 

Was vorher, in den rund fünf Stunden bis Mitternacht, geschah, wurde vom Schülerparlament von langer Hand geplant: Der Abend begann mit Vorführungen der 2. Sek-Klassen: Ein professioneller Kurzfilm, zwei Tänze, und ein Spiel – natürlich mussten dafür auch ausgeloste Lehrperson hinhalten. Die Lehrerinnen und Lehrer spielten zum Gaudi als Schachfiguren verkleidet eine dramatische Partie – passend, denn das Motto, welches die Schülerschaft für das Fest ausgewählt hatte, lautete «schwarz-weiss». Für die Deko waren die 3. Sek.-Klassen verantwortlich, ebenso für die Disco (einen herzlichen Dank dem zugezogenen DJ Raphael Fritschi und dem Sponsoren der Lichtanlage) und die Moderation. Die 1. Klässlerinnen und 1. Klässler sorgten für Speis und Trank (Hauptspeise Hot-Dog), aber auch für die Themenzimmer (Chillout-Launch, Fotoraum und Spielcasino). Die alkoholfreie Bar führten Jungs der 2. Sek.

 

Natürlich wurde für die Vorbereitung etwas Unterrichtszeit benötigt, allerdings vergaben diese einige Lehrpersonen nur sparsam. Die Jugendlichen der 3. Klassen zum Beispiel erhielten lediglich drei Lektionen zur Planung und den gemeinsamen Aufstell-Morgen am Donnerstag vor der Party. Und trotzdem stand am Schluss – doch noch etwas Besinnliches - zur Deko sogar ein geschmückter Christbaum im Eingangsbereich.

 

Und die Disco funktionierte, wurde am späteren Abend zum Haupt-Treffpunkt: Showeinlagen auf der Tanzfläche, Polonaisen, Beats und vor allem die heuer etwas zu leistungsfähige Nebelmaschine steigerten die Stimmung bis Glockenschlag Mitternacht – und vorbei war die Party.

 

Im Schülerparlament ist von jeder Klasse ein Delegierter oder eine Delegierte vertreten, die wiederum in Klassenräten die Meinung ihrer Klasse abholen müssen und diese dann vertreten. Das Parlament bestimmt unter Aufsicht von Doris Stucki (Bindeglied zum Lehrerteam) und Schulsozialarbeiter Hannes Winzeler die Koordination der Aufgaben, das Motto und einiges mehr. Neben dem Schulsilvester kann es – je nach Idee und Engagement – einen Eventtag organisieren oder den letzten Schultag vor den Sommerferien oder Weiteres.



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Engagement beim Outdoor-Cooking

Bildgalerie Outdoor-Cooking

 

Die Bilder sprechen Bände - um am Freitagnachmittag, 7. Oktober, ein an einer zuvor unbekannten Feuerstelle in der Natur zubereitetes 3-Gang-Menu auf den Tisch zu zaubern, hatten die Schülerinnen und Schüler der 3. Sek A und B in sechs Gruppen genau eine Woche Zeit und lediglich fünf Franken pro Person. Den Rest - das ganze Material - den Transport - die Menukarten und Dekoration - mussten sie organisieren, erfragen, unter einander aufteilen. Zusammenarbeiten und Strukturieren, eine lehrreiche Erfahrung. Drei Lehrpersonen waren als Beurteiler und Testesser unterwegs und wurden nicht enttäuscht.



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Sonderwoche 2016

Klassenlager, Schulreise, fächerübergreifende Ausbildungen und viele mehr: In der zweiten Woche nach den Sommerferien, vom 29. August bis 2. September, beging die Sekundarschule die Sonderwoche.

Die Idee dahinter: Weil die Stundenpläne der verschiedenen Jahrgänge und Lehrpersonen an der Sekundarschule stark ineinandergreifen, macht es Sinn, dass besondere Aktivitäten eines normalen Schuljahres, wie z.B. Klassenlager und Schulreisen, zeitlich koordiniert werden. An der Sek Flaachtal findet deshalb immer in der zweiten Woche nach den Sommerferien eine Sonderwoche statt. Während die 2. Klässlerinnen und 2. Klässler ins Klassenlager fahren, erleben die Jugendlichen aus den 3. Klassen ihre Schulreise, konzentrieren sich auf Projektarbeit, werden mit Sexualaufklärung und Schuldenprävention konfrontiert und lernen an einem Begegnungsnachmittag den 1. Klässlerinnen und 1. Klässlern im Jugend-Alltag beistehen. Diese fahren die traditionelle Tour-de-Flaachtal und werden in Lerntechnik und die Funktionen der Schulhaus-Informatik eingeführt, zum Beispiel in den iPad-Gebrauch.

 

Tour de Flaachtal - Sonderwoche der 1. Sek

Die ersten Klassen der Sekundarschule (1A und 1B) konnten während einem Begegnungsnachmittag mit der dritten Klasse zusammen einen Flugzeugabsturz auf einer Insel simulieren, Wasserballone in eine bestimmte Zone werfen, ein Wort aus Körpern bilden und mit einem selbst gebauten Labyrinth einige Kugeln in Vertiefungen platzieren. Wir machten mit dem Fahrrad eine „Tour de Flaachtal“, wo wir alle Wohnorte der Schüler/innen besuchten. Bei Herrn Baach durften wir die iPads erkunden. Er brachte uns verschiedene Skills bei und zeigte und erklärte uns diverse Apps. In einem intensiven Lerntraining fanden wir heraus, welcher Lerntyp wir sind. Die Schulbibliothek musste deplatziert werden und somit mussten wir alle Bücher inkl. Gestelle mit Hilfe des Aufzugs auf den Dachboden hieven. Vor laufender Kamera stellten wir uns vor, damit wir am Ende der Sekundarschulzeit diese Videos anschauen und mit der ersten Klasse vergleichen können. Bei Herrn Codemo spielten wir in der Turnhalle auf den Händen aufgestützt Fussball. Basketball und Unihockey gehörten auch zum Sportprogramm. Zwei Gruppen gestalteten das Türbild für die Schulzimmer von Herrn Codemo und Herrn Kara. Wir hielten auch noch einen Klassenrat ab, wo wir unter anderem die Klassenchefin, deren Stellvertreter und die Schülerparlamentsabgeordneten wählten und die Tandems bestimmten. Am Ende dieser Woche gingen wir alle glücklich und zufrieden nach Hause.

 

Schüler/innen der Klassen 1A und 1B

 

 

Klassenlager der 2. Sek in Scuol

Link: Klassenseiten mit mehr Fotos

 

Die 2. Klassen der Sekundarschule Flaachtal verbrachten ihr Klassenlager in Scuol im Unterengadin. Nach einer phänomenalen geführten Wanderung auf dem Morteratschgletscher durften wir einen exklusiven Einblick in die Regabasis in Samedan nehmen. Unsere Geschicklichkeit testeten wir im nahen Seilpark Engadin in Sent. Zudem durften unsere Schülerinnen und Schüler nach Lust und Laune zwischen weiteren sportlichen Aktivitäten auswählen: eine Sportwanderung inklusive kühlem Bad im Bergsee, eine rasante Downhill-Fahrt mit dem Trottinet oder einen Ausflug hoch zu Ross. Dabei war uns Petrus stets wohlgesonnen.

 

Schulreise 3. Sek: Veloplausch und mediterraner Flair

Link: Fotogalerie der Schulreise

 

Die Schulreise der 3. Sek erfüllt verschiedene Zwecke: Nach dem einige Schülerinnen und Schüler den Übertritt ins Gymnasium gewagt haben und es auch sonst immer wieder Veränderungen in der Zusammensetzung der Klasse gab, ist das gemeinsame Ergebnis für den guten Klassengeist wichtig. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler die Schweiz kennen. Sie mussten sich über viele Begebenheiten links und rechts der Route informieren und ein Dossier zusammenstellen. Es ging durch den Gotthard zum Velofahren die Leventina hinunter (Airolo bis Biasca), anschliessend wurde das Castelgrande in Bellinzona besichtigt: Ein Architektur-Highlight was Sanierungen betrifft. Übernachten durften die 3. Sek A und Sek B (die Klassen waren gemeinsam unterwegs) in der wunderschön begarteten Jugendherberge Lugano-Savosa. Bei einem gemeinsamen Nachtessen in einem öffentlichen Restaurant musste man sich benehmen (was allen gelang) und am anderen Tag stand eine kurze Schifffahrt, der mediterrane «Sentiero di Gandria» sowie das «Lido di Lugano» auf dem Programm – ein Sandstrand wie am Meer. Keine besonders anstrengende Schulreise, aber schön und genau richtig für den Klassengeist, wohltuend, besonders mitten in der strengen Zeit der Lehrstellensuche.

Apropos: Die Flaachtaler Jugendlichen sind gern gesehene Lehrtöchter und Lehrlinge. Bis Oktober haben bereits rund die Hälfte der 3. Klässlerinnen und 3. Klässler einen Lehrvertrag und auch die übrigen dürfen zuversichtlich sein.

 

Verabschiedete Lehrerinnen und Lehrer

 

Der langjährige Lehrerkollege und Weggefährte Gianni Codemo schreibt zum Abschied von Hermann Peter und Johannes Rossel:

 

Hermann Peter, Klassenlehrer

Ade Hermi!

Während 40 Jahren hat Hermann Peter an unserer Schule gewirkt und viele Veränderungen miterlebt, so den Wechsel des Schuljahresbeginn vom Frühling in den Sommer, den Übergang von der 6 Tage- zur 5 Tage-Woche und die Einführung der Gegliederten Sekundarschule.

Zu Beginn seiner Laufbahn an unserer Schule bewohnte Hermann eine Wohnung mit steiler Treppe im Schulhaus - heute das Computerzimmer. Damals wurde im Lehrerzimmer noch geraucht und als Nichtraucher musste Hermann in der grossen Pause das Weite suchen. Später wurde sein Klassenzimmer sein zweites Zuhause. Wie viele Stunden hat er dort verbracht? Seine Frau musste ihn nie in der Beiz suchen, sie wusste, wo er einen Teil seiner „Freizeit“ verbrachte.

Hermann Peter hat Tausende von Arbeitsblättern geschrieben. Diese behielt er nicht nur für sich, sondern stellte sie grosszügig Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung.

Wir fanden immer ein offenes Ohr, wenn wir mit Problemen zu ihm gingen. Er hat nicht nur Schüler aufgerichtet, sondern mit seinem Wissen und mit seinem Feingefühl auch manchem Kollegen unter die Arme gegriffen. Er war immer für alle da, zu jeder Zeit, an jedem Tag. Zum Glück gab es Ferien, die ihn ein wenig von der Schule fernhielten.

Hermann kannte keinen freien Mittwoch Nachmittag, immer waren Schüler da zum Arbeiten oder einfach zum Zusammensein. Der Samstag war auch kein ganzer Freitag, weil sich aktuelle oder ehemalige Schüler meldeten, die seine Hilfe, sein Wissen brauchten. Legendär waren seine Aufnahmeprüfungsvorbereitungen in den Ferien. Neben der Arbeit lud er die angehenden Prüflinge zum gemeinsamen Mittagessen ein.

Er litt mit ihnen mit, wenn die Prüfungen anstanden und freute sich jedes Mal mit den Kandidaten, welche die Prüfungen erfolgreich abgelegt hatten. Hermann hat allen seine Hilfe angeboten, er hat Prüfungsdossiers durchgelesen und korrigiert, er hat stundenlang mit Lehrlingen Präsentationen verbessert und manchem von ihnen dadurch zu besseren Noten verholfen.

Viele Jahre hat Hermann die Lehrmittelbestellungen für die ganze Schule gemacht und Kärtchen geschrieben: Kärtchen für Geburten, für Trauungen, für Todesfälle. Immer fand er die richtige Worte für die jeweilige Situation und für die angesprochene Person.  

Hermann Peter hat auch als Präsident des Kapitels Andelfingen geamtet. Mit Eleganz in Kleidung und Auftritt hat er die Veranstaltungen geleitet und immer wieder mit kulturellen Schmankerln Highlights gesetzt. Darum war er weit herum bekannt und geschätzt.

Hermann hat sich nie vor der Arbeit gedrückt, er hat viel für die Sek Flaach und ihre Schülerinnen und Schüler gemacht. Für viele war er der Starter zu einer erfolgreichen Karriere. Er hat mit seinem Unterricht ein stabiles Fundament für manchen Berufsmann und manche Berufsfrau gelegt. Viele werden sich an die grosszügige Art von Hermann Peter erinnern.

Lieber Hermi, du gehst nun weg von deinem zweiten Zuhause und nimmst sehr viel Wissen und einen enormen Erfahrungsschatz mit dir. Wir haben wunderschöne Jahre mit dir verbracht. Wir haben viel mit dir gelacht und mit dir geplaudert, mit dir gesungen und mit dir viele tolle Stunden erlebt. Du konntest wortreich von der Vergangenheit erzählen und von Gegebenheiten berichten, die sich an unserer Schule abgespielt haben.

Hermi, wir danken dir von ganzem Herzen, dass wir deine Kolleginnen und Kollegen sein durften und von deinem Wissen, deinem grosszügigen Herzen haben profitieren dürfen. Geniesse nun eine ruhigere Zeit mit deinen Lieben und lass es dir Wohl ergehen. Du wirst in die Annalen unserer Schule eingehen.

 

Johannes Rossel, Fachlehrer

Tschüss Rossel!

Vor 20 Jahren bist du an unsere Schule gekommen, nachdem du Erfahrungen als Primarlehrer, Reallehrer, Werklehrer und als Schulleiter an der Schule für Gestaltung gesammelt hast.

Als Reallehrer hast du angefangen, doch bald bist du zum Spezialisten für Handarbeit geworden. Dein profundes Wissen und deine Begabungen konntest du in dieses Fach einbringen. Dein enormes Können hat es dir erlaubt, die Jungs frei arbeiten zu lassen. Jeder konnte seine Ideen verwirklichen, weil du ihnen professionell zur Seite gestanden bist. Wunderbare Gegenstände sind geschaffen worden und haben die Schüler mit Stolz erfüllt. Du hast ihnen die Möglichkeit gegeben, ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen.

Schon bald hast du dir auch einen Namen als Schulfotograf gemacht. Kein Anlass, an dem du nicht mit der Kamera dabei warst und Bilder für die Ewigkeit eingefangen hast.

Deine Diashows waren immer ein Renner bei unseren Schülerinnen und Schülern. Du hast auch das Fotoarchiv unserer Sekundarschule aufgebaut.

Nebst deinen Stammfächern, bist du immer wieder eingesprungen, wenn Not am Mann war. Alles hast du unterrichtet, ausser ... Französisch! Trotz deines französisch klingenden Nachnamens hast du dieses Fach nie unterrichten wollen. Lieber einige Lektionen mehr, als französisch parlieren zu müssen.

Von 2001 – 2005 warst du Schulleiter unserer Schule und hast damit das Zeitalter der Schulleitungen eingeläutet.

Du hast vieles organisiert. Mit der Einführung des Projektunterrichts hast du den Lead übernommen und bei den Präsentationen einige Glanzlichter gesetzt. Viel Energie und Zeit hast du auch in die Organisation unserer letzten Projektwoche Thurauen gesteckt. Leider hat dir das Wetter einen Strich gespielt und einige Höhepunkte mussten ge-strichen werden.

Du bist immer noch voll im Arbeitsprozess und jetzt wirst du deine Kräfte mehr deinem Daheim und seiner Umgebung widmen können. Viele Ideen stecken noch in dir, die auf Realisierung warten.

Lieber Johannes, wir danken dir für die vielen sichtbaren Spuren, die du an unserer Schule hinterlassen hast. Immer wieder werden wir auf Gegenstände stossen, die deinen Händen entsprungen sind, die auf Ideen von dir basieren, die uns zeigen, wie wir uns im Laufe der Jahre verändert haben. Geniesse nun die Arbeit in und um dein Haus und gönne dir auch die Zeit, deine Kreationen auszukosten.

 

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Ariane Egli, Stellvertreterin Klassenlehrerin 1A1

Ein Sprung ins Wasser ist es, wenn man Mitten im Jahr die Klassenlehrerfunktion übernehmen darf. Ariane Egli brachte aber schon viel Erfahrung als Sekundarlehrerin mit und meisterte deshalb diese Aufgabe mit Bravour. Sie integrierte sich schnell und weilte rund drei Monate in unserem Team. Diese Stellvertretung nahm sie infolge Mutterschaft der Stelleninhaberin.

 

Käthi Ganz, Förderlehrerin

Käthi Ganz kam vor zwei Jahren zum Team des Sekundarschule Flaachtal als Förderlehrperson für die Integrierte Sonderschulung (ISR) und die Integrierte Förderung (IF). Sie verlässt nun nicht die Schulgemeinde, sondern übernimmt mehr Aufgaben an unseren Primarschulen. Wir werden sie als engagierte, grosszügige, ideenreiche Kollegin in Erinnerung behalten, die sich mit viel gesundem Menschenverstand für ihre Schützlinge einsetzte und uns auch ins Skilager begleitete.

 

Nicole Vaudroz, Klassenlehrerin 1A1

Nicole Vaudroz übte in Flaach verschiedene Vikariate aus, bevor sie vor zwei Jahren als Fachlehrerin für Mathematik und Haushaltskunde fest angestellt wurde. Nach einem Jahr dann übernahm sie als Klassenlehrerin die 1. Sek A1 – mit denen sie in guter Stimmung und erfolgreich die Lernziele erreichte. Nicole Vaudroz kündigte, damit sie sich auf die Rolle als Mutter konzentrieren kann, die bald auf sie zukommen wird.

 

 



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Willkomm: Neue Lehrpersonen an der Sekundarschule

 

 

Jürg Fleischmann, Klassenlehrer

Ich bin Quereinsteiger und absolviere an der PH Zürich die Sekundarlehrerausbildung (zweiter Bildungsweg). Meine Lehrertätigkeit starte ich an der Sekundarschule Flaachtal. Nach 25 Jahren internationaler Tätigkeit als Maschineningenieur und Fabrikleiter in der Industrie verspürte ich den Wunsch, in meinem Berufsleben noch etwas Anderes zu unternehmen und neue Erfahrungen zu sammeln. Ich werde nach den Sommerferien Klassenlehrer einer zweiten Sek sein und die Fächer Mathematik, Natur & Technik und Werken unterrichten. Die Arbeit mit Jugendlichen ist spannend, dynamisch und nachhaltig. Es motiviert mich sehr, wenn ich den Jugendlichen etwas mitgeben kann für ihren zukünftigen Lebensweg. Ich bin verheiratet, 50 Jahre alt und Vater von drei Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren. Meine Freizeit widme ich grösstenteils meiner Familie. Wir sind in Niederglatt wohnhaft. Ich freue mich sehr auf meine neue Stelle in Flaach und auf die Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern, den Eltern und den Kolleginnen und Kollegen.

 

Nina Grubenmann, Fachlehrerin

Ab dem neuen Schuljahr werde ich die Fächer Englisch, Französisch und Geschichte unterrichten. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern, den Eltern und dem Lehrerteam. Ich empfinde es als eine schöne Lebensaufgabe, den Jugendlichen Wissen zu vermitteln, ihre Talenten zu fördern und sie auf dem Weg ins Erwachsenenalter zu begleiten und zu unterstützen. Vor meiner Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich bin ich als Flugbegleiterin meiner Leidenschaft fürs Reisen nachgegangen. Dies war aus verschiedenen Gründen eine sehr bereichernde Erfahrung: Ich konnte meine Sprachkenntnisse vertiefen, interessante Menschen aus anderen Kulturen kennenlernen sowie unzählige neue Länder erkunden. Dabei habe ich gemerkt, dass ich auch später in einem Beruf mit direktem Menschenkontakt tätig sein möchte und mich für die Ausbildung zur Sekundarlehrerin entschieden. In meiner Freizeit bin ich sportlich aktiv und trainiere unter anderem zweimal wöchentlich in einem Tanzstudio in Winterthur. Ansonsten verbringe ich viel Zeit mit meinen Freunden und meiner Familie – sei es bei einem kurzen Städtetrip, einem Ausflug in die Natur oder einem guten Essen zuhause.

 

Matt Frey, Klassenlehrer

Ich bin 41 Jahre alt und arbeite seit 16 Jahren als Lehrer auf der Sekundarstufe. Im Jahr 2000 schloss ich die Ausbildung zum Real­ und Oberschullehrer (ROS Zürich) ab. An meiner ersten Arbeitsstelle an der Sek Andelfingen war ich 15 Jahre lang tätig, bevor ich im aktuellen Schuljahr mit Stellvertretungen die Chance packte, verschiedene andere Sekundarschulen kennen zu lernen. In Flaach bin ich fündig geworden: Auf meine neue Aufgabe des Klassenlehrers der 3. Sek B freue ich mich jetzt schon. Mit meiner Frau lebe ich in Hettlingen und gehe in Schaffhausen und im Weinland meinen Hobbies nach: Musik machen und Volleyball spielen und ich verbringe viel Zeit auf Zweirädern aller Art.

 

Susanne Ziegler, Fachlehrerin

Zusammen mit meiner 13-jährigen Tochter wohne ich in einem alten Backsteinhaus in Winterthur. Als Fachlehrerin werde ich ab August die Jugendlichen in Hauswirtschaft und Zeichnen an der Oberstufe unterrichten. In meiner Freizeit besuche ich sehr gerne kulturelle Anlässe, jogge durch den Wald oder werke in Haus und Garten. Natürlich zählt auch das Kochen zu meiner Leidenschaft. In den Ferien zieht es mich immer wieder aufs Meer, das Segeln fasziniert mich schon seit langem. Ich bin gespannt auf die vielen neuen Gesichter anfangs Schuljahr und freue mich darauf, die Jugendlichen der Oberstufe zu unterrichten und zu motivieren!

 

Harris Kara, Klassenlehrer

Nach der Primar- und Sekundarschule besuchte ich sieben Jahre lang das Gymnasium St. Antonius in Appenzell, wo ich mit der Matura Typus B (Latein) abschloss. Nach einer längeren militärischen Verpflichtung und einem Ausflug in das Studium der Rechtswissenschaften liess ich mich zum sprachlich-historischen Sekundarschullehrer ausbilden. Im Laufe meiner bisherigen Lehrerkarriere war ich auf unterschiedlichen Schulstufen tätig (Primarschule bis hin zu Gymnasialklassen), meistens allerdings auf meiner angelernten als Oberstufenlehrperson. Zu erwähnen sind ebenfalls meine mehrjährige Tätigkeit als selbständiger Tennis- und Nachhilfelehrer und Organisator von Tennisturnieren als auch die Lehrtätigkeit an einer Auslandschule in Südostasien (Laos). Seit dem letzten Sommer wohne ich wieder in St. Gallen. Ich bin ein aktiver und passiver Sportfanatiker, vor allem in den Sportarten Tennis und Fussball. Daneben jasse ich sehr gerne und reise so oft, wie es mir möglich ist. Im kommenden Schuljahr 2016/17 werde ich an der Sekundarschule Flaachtal als Klassenlehrer der Klasse 1A amten und freue mich auf ein intensives, erfolgreiches Schuljahr und auf die Arbeit mit den Jugendlichen, Eltern und dem Lehrerteam.

 

Sarah Wicki, Fachlehrerin

Seit 2012 absolviere ich die Ausbildung zur Sekundarlehrerin an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen. Direkt nach Semesterschluss Ende Mai, durfte ich die Vertretung für Annika Béguelin in den Fächern Mathematik, Naturkunde und Tastaturschreiben an der Sekundarschule Flaachtal übernehmen. In den vergangenen Wochen konnte ich die Schülerinnen und Schüler und das Lehrerteam nebst dem regulären Unterricht auch in einer spannenden Projektwoche kennenlernen und freue mich darauf, die Vertretung nach den Sommerferien fortzusetzen. Mich fasziniert es, neue Menschen und Kulturen kennenzulernen und habe darum während meines Studiums die Gelegenheit gepackt, um einige Wochen in Thailand zu unterrichten. Nebst dem Reisen treibe ich in meiner Freizeit viel Sport und geniesse die Zeit mit Freunden und Familie.

 

 

35 Projekte mit Stolz präsentiert

 

 

Im letzten Semester widmen sich die Schülerinnen und Schüler der 3. Sekundarklassen einer Abschlussarbeit. Dabei wird viel gelernt – entsprechend stolz dürfen die Jugendlichen auf ihre Leistung sein.

 

Weitere Bilder in der Galerie der Sekundarschule

 

Zwar ist die Drohne, welche sich Enna Zubler ohne technische oder fliegerische Vorkenntnisse als Abschlussarbeit gebaut hat, beim Jungfernflug in den leeren Swimmingpool gestürzt, am Freitag, 1. Juli, bei der Präsentation der Projektarbeiten, funktionierte sie aber tiptop und Enna Zubler konnte sie sicher fliegen. Zu Recht war sie stolz auf ihre Leistung. Ein gutes Beispiel dafür, was die Jugendliche mit der Abschlussarbeit lernen: Etwas Neues planen und trotz Rückschlägen gesetzte Ziele verfolgen, in einem Bericht dokumentieren und das Projekt präsentieren. Oft, aber nicht zwingend, hat der Projektinhalt mit der künftigen Lehre zu tun: Enna wird Automatikerin.

 

Seit fünf Jahren bilden drei Wochenlektionen Projektunterricht obligatorisches Fach an der dritten Sekundarschule. Die Schülerinnen und Schüler werden mit zunehmend grösseren und freier gewählten Projekten auf diese Art der Arbeit vorbereitet. Outdoor-Küche, Spielnachmittage im Kinderspital und viele Dinge mehr. Sie lernen so Instrumente der Planung kennen. Im zweiten Semester steht dann ganz die eigene Abschlussarbeit im Zentrum. Lehrer Johannes Rossel betreute den Projektunterricht von Anfang an. «Die Abschlussarbeit gibt den Jugendlichen nochmals Schub, sich im letzten halben Jahr der Sekundarschule trotz bereits unterschriebener Lehrverträge motiviert einzusetzen», nennt er einen weiteren Vorteil. «Es gibt Projekte, für welche zwei Drittel der Arbeit in der Freizeit stattfand.» Je nach Projekt können die Jugendlichen nach schriftlicher Vereinbarung mit der Schule auch zu Hause oder zum Beispiel in einer Werkstatt in einem Betrieb arbeiten.

 

Der feierliche Abschluss fand heuer zum ersten Mal – ausser bei den Musikstücken - nicht als Vorträge, sondern in Form einer Ausstellung statt. Eltern, Angehörige, Lehrmeister waren am Abend eingeladen, eine rote Rose wurde überreicht, eine kurze Ansprache der Schulleitung und ein verdienter Apéro. Glück über das Erreichte in den Gesichtern der Jugendlichen, aber auch eine Prise Abschiedsgefühl.

 

Die 35 Projekte: Vogel-Nistkasten, Mein Kleid, Vom Korn zum Gebäck, Modellflugzeug bauen, Aussengestaltung Pausenkiosk, Animationsfilm, Bett bauen, Fitnessbuch und Ernährungsplan, Computerspiel kreieren, Altmetall-Skulptur, Fotoshooting mit Pferden, Drohne, Innenausbau Pausenkiosk, Selbstexperiment, Mosaik, Spiess-Grill, Paletten-Bank, Longboard bauen, Babykleider-Kollektion entwickeln, Computer selber bauen, Palettenlounge, Fightdummy selfmade, Pfeilbogen, eigene Musik-CD und Konzert, Neugestaltung Kinderspielplatz, Elektromotor, Wohnwand, Zeitkapsel 2016, Neugestaltung Garten, Medizin herstellen, Comic gestalten, Laufrad für den Cousin, Dönnergrill herstellen, Kurzfilm, Frühlingskomposition (Klavier).



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Thurauen: Lehrreicher Kontrast zum Schulalltag

 

 

Während einer Projektwoche vom 13. bis 17. Juni lernten Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Flaachtal Flora und Fauna der Thurauen kennen. Sie waren sportlich und das Wetter garstig.

 

Viel Wissenswertes erfuhren die Jugendlichen über die Renaturierungsmassnahmen an Thur und Rhein und sahen, wie Lebensräume für Amphibien, Vögeln und zahlreichen Insekten entstehen. Neben der Aufwertung der Flusslandschaft legt der Kanton grossen Wert auf Hochwasserschutz, um Kulturland vor Überschwemmungen zu schützen.

 

Nur wenig angenehm war das Ausreissen der Neophyten bei Dauerregen. Es bleibt umso besser in Erinnerung. Neophyten (z. B. Ambrosia) verdrängen einheimische Pflanzen. Jede Schülerin und jeder Schüler half einen halben Tag im Naturschutz: Eine motivierte Gruppe setzte einen Waldweg am Irchel instand.

Geplant war zwar Natursport, doch dieser musste wetterbedingt in eine Turnhalle verlegt werden. Spiel, Spass und körperliche Ertüchtigung waren eine willkommene Auflockerung vor den gewählten Kursen, die ab Mittwoch stattfanden. Einige Beispiele:

  • Besonders spannend war das Erforschen der Unterwasserwelt. Bezaubernd, wie viele Kleinlebewesen Tümpel und Weiher bewohnen.
  • Eine Gruppe beschäftigte sich mit einheimischen Vögeln und besuchte die Greifvogelwarte in Berg.
  • An Kunst interessierte Jugendliche kamen auf ihre Kosten: Landart. Am Eggrank der Thur entstanden aus Blättern, Steinen und Blumen aparte Kunstwerke.
  • Ein Erlebnis der besonderen Art war die Erkundung der Lebensgewohnheiten des Bibers: Bei heftigem Regen übernachteten Einige in einer Waldhütte bei Marthalen. Sie standen sehr früh auf, in der Hoffnung, nicht nur Spuren, sondern den Landschaftsgestalter selbst live zu sehen - vergebens.

Zudem gab es engagierte Gruppen zu den Themen Herbarium, Wassernutzung und Naturgewalt Wasser (mit Führung im Kraftwerk Eglisau).

Die Exkursion in den Seilpark am Rheinfall fand wegen anhaltendem Regen für eine von zwei Gruppen zur Kletterhalle statt. Doch das Kanufahren auf dem Rhein musste gleich für zwei Gruppen abgesagt werden. Ersatz war eine Fahrt mit Weidling vom Rheinfall bis zum Kloster Rheinau. Zurück ging’s dann aber zu Fuss am Rheinufer entlang zum Schloss Laufen und schliesslich mit dem Zug heimwärts.

Die Mittagszeit verbrachten die Schülerinnen und Schüler zusammen: Zweimal Bratwurst vom Grill, zweimal verpflegte sich jeder aus dem eigenen Rucksack, und zum krönenden Abschluss kochte am Freitag eine Gruppe für die rund 140 Personen ein leckeres Mahl. Wie in einem vornehmen Hotel servierte die Küchenbrigade ein Dreigang-Menü: Mozzarella-Spiesschen mit Basilikum, selbstgemachte Spätzle mit feinem Geschnetzeltem und zum Dessert Muffins und Cake Pops.

 

Während des Essens konnten alle Schülerinnen und Schüler die Ausstellung besuchen, in der einzelne Kurse das Erlebte oder Produkte präsentierten. Abschliessend dankten die Schülerinnen und Schüler den Lehrpersonen für die Woche. Denn auch wenn das Wetter nicht das Beste war, die Woche war lehrreich und ein Kontrast zum normalen Schulalltag.

 

Semih Süzen, Rico Matter (Mitglieder «Journalismus-Team Projektwoche»)



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Naturschutzeinsatz  in den Thurauen  

 

 

Projektwoche der Sekundarschule Flaachtal 13. bis 17. Juni 2016: In den tiefen Wäldern der Thurauen auf der Suche nach Neophyten zum Schutz einheimischer Pflanzen und zur Bekämpfung von Allergien.

 

Am Montagmorgen fuhren wir mit unseren Velos bei regnerischem Wetter zur Ellikoner Brücke, um nach Neophyten zu „jagen“. Diese sind bei uns nicht heimisch, beinhalten Allergie auslösende Stoffe und verdrängen unsere einheimische Flora. Deshalb war es nötig, dass diese Pflanzen ausgerissen werden.

Wir durchquerten den Wald und erreichten eine Wiese, wo uns eine Fachfrau erklärte, welche Pflanzen wir zu entfernen hatten.

Die Neophyten wurden im Jahr 1492 in die Schweiz eingeführt und eine einzelne Pflanze kann bis zu 20’000 Samen in einem Jahr ausstreuen. Sie hat längliche Blätter, welche gezackt sind und aus kleinen Knospen wachsen um diese Jahreszeit weisse Blättchen heraus, die wie Gänseblümchen aussehen.

Wir teilten uns in zwei Gruppen auf, die eine ging auf der linken und die andere auf der rechten Seite der Strasse. Schon nach kurzer Zeit fanden beide Gruppen ein riesiges Feld von Neophyten, welches etwa 40m2 gross war. Schliesslich hatten wir mehrere tausend Neophyten ausgerissen und entfernt.

Die Arbeit war nicht sehr angenehm, aber sehr nützlich. Dafür hat uns der Kantonsförster Beat Gisler für unsere Arbeit bestens gedankt.

 

Cora Hess

 

Bilder: Cora Hess, Noel Jacoby und Rico Matter



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Schlechter Lohn für eine grossartige Leistung

 

 

Die Sekundarschule Flaachtal an den kantonalen Ausscheidungen des CS-Cups, 1.6.2016

 

Am Mittwochnachmittag reisten die Regionalmeister der 3. Sekundarstufe gemeinsam nach Zürich um dort an den kantonalen Ausscheidungen des CS-Cups teilzunehmen.

Dabei mussten wir leider auf den verletzen Shano S. verzichten – an dieser Stelle wünschen wir dir gute Besserung. Somit mussten alle vier Vorrundenspiele ohne Auswechselspieler bestritten werden.

 

Der Start gegen die Schule Limmat verlief leider nicht wunschgemäss. Wir gestalteten das Spiel und der Gegner schoss die Tore. Doch den Jungs war bewusst, wenn sie weiterhin so spielten, die Tore und Siege sicherlich kommen würden.

Nach den nächsten zwei Siegen gegen Falletsche und Halden war zwar die Stimmung top, die Beine jedoch langsam schwer. Mit 6 Punkten aus drei Spielen gehörten wir klar zu den stärksten Teams unserer Gruppe. Dies blieb auch den Gegnern nicht verborgen und so hörte man immer wieder, dass vor „den Roten“ Vorsicht geboten sei.

Nach einer überzeugenden Leistung im letzten Spiel und weiteren 3 Punkten waren wir uns sicher, dass wir unter die besten vier Teams vorstossen würden.

 

Die Turnierleitung rechnete unter Hochdruck alle Resultate zusammen, verglich die Direktbegegnungen und die Torverhältnisse. Was bereits hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wurde, wurde zur bitteren Tatsache. Drei Siege aus vier Spielen oder anders ausgedrückt neun von möglichen zwölf Punkten reichten in unserer Gruppe nicht zum Weiterkommen.

 

Somit mussten wir uns damit begnügen die 5. beste Mannschaft des Kantons Zürich zu sein. Trotz dem undankbaren 5. Platz traten die Jungs erhobenen Hauptes die Heimreise an. Während auf anderen Plätzen die Emotionen nicht immer unter Kontrolle gehalten werden konnten, kann ich als Coach/Sportlehrer vor den Jungs nur den Hut ziehen. Sie haben leidenschaftlich und diszipliniert gekämpft und auch nach Rückschlägen stets fair und mit Freude weitergemacht.

 

Mit dem letzten Schülerturnier dieses Schuljahres verabschiedet sich die 3. Klasse der Sek Flaachtal von der Bühne und hinterlässt grosse Fussstapfen. Diese gilt es in den nächsten Jahren mit den neuen Generationen zu füllen.

 

Für die Sek Flaachtal im Einsatz:

 

Joel Pfiffner, Yannic Pfiffner, Benjamin Dahinden, Nico Striebe, Jan-Lucas Gresse, Yannis Weber, Til Brügger, Shano Schuler (verletzt) und Joel Grossen (Coach).

Auf in die nächste Runde

 

Sekundarschule Flaachtal am Regionalturnier des CS-Cups, Mittwoch 25. Mai

 

Am 25. Mai fanden die Regionalausscheidungen des CS-Cups in Winterthur statt. Joel, Til, Jan-Lucas, Yannis, Benji, Yannic, Nico und Shano nahmen unter der Leitung von J. Grossen mit grossen Ambitionen daran teil.

Unser Motto war als geschlossenes Team aufzutreten, die Gegner durch diszipliniertes Abwehrverhalten zur Verzweiflung zu bringen und unsere Sturmspitze (Joel) mit Bällen zu füttern.

 

Die beiden ersten Gegner (Sek Dielsdorf & Rosenau) waren damit leichte Beute. Benji liess im Tor nur zwei Schüsse passieren. Die Abwehr hatte die Gegner zu fast jedem Zeitpunkt im Griff. Das Mittelfeld half hinten aus und spielte präzise Pässe auf unseren Stürmer. Dieser dribbelte die Gegner schwindelig und war alleine für die ersten 6 Tore verantwortlich.

 

Somit standen wir schon vor der letzten Runde gegen Mattenbach als Gruppensieger fest. Nichts desto trotz wollten wir auch das letzte Spiel gewinnen. Mit der nötigen Lockerheit reihten sich nun auch andere Spieler in der Torschützenliste ein und das Spiel ging diskussionslos mit 5:2 an uns.

 

Bereits diesen Mittwoch (1.6.2016) findet die nächste Runde statt. Dort werden wir auf die besten Mannschaften des Kantons Zürich treffen und der Preis ist die Teilnahme an der Schweizermeisterschaft in Basel.

 

Ein weiteres Mal konnte die Sekundarschule Flaachtal durch faires und erfolgreiches Spiel auf sich aufmerksam machen – Herzliche Gratulation!

 

Yannis W.

Benji D. (Torhüter)

Til B.

Yannic P.

Joel P.

Jan-Lucas G.

Nico S.

Shano S.

J. Grossen (Sportlehrer)

1 Tor zu viel

 

 

Sekundarschule Flaachtal am Regionalturnier Nord der Unihockey-Schülermeisterschaft, Mittwoch, 30. März

 

Ohne personelle Änderungen und mit dem Sieg des ersten Turniertags (Bezirksturnier Andelfingen) im Rücken gingen wir die neue Herausforderung zuversichtlich an. Zu spielen galt es drei Vorrunden und hoffentlich die beiden Finalspiele. Dies nun auch gegen Mannschaften aus den Bezirken Bülach, Dielsdorf und Winterthur-Land.

 

1. Spiel vs. Bärholz Lumberjack: Die Linie mit Yannis, Shano und Josua verteidigte erfolgreich während die Linie mit Tom, Jonas und Benji in gewohnter Manier für die Tore sorgte. Bis kurz vor Schluss führten wir in dem sehr intensiv geführten Spiel mit 2:1. Doch im Sinne der Fussballweisheit „Wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten“ traf der Gegner kurz vor Schluss noch zum Endstand von 2:2.

 

2. Spiel vs. Worbiser K9: Mit dem Gruppensieg als Ziel war klar, jetzt mussten zwei Siege her. Entsprechend entschlossen stiegen wir ein und drückten dem Spiel mit drei schnellen Toren unseren Stempel auf. Der Frust und die Überforderung des Gegners entluden sich in gehässigen Szenen und harten Fouls. Die anschliessenden Strafen gaben uns aber noch mehr Raum und so liefen wir bis zum Schluss nie mehr Gefahr das Spiel aus den Händen zu geben. Endstand: 3:0.

 

3. Spiel vs. Priise: Dank dem klaren Sieg im letzten Spiel schienen wir unseren Rhythmus des letzten Turniers wieder gefunden zu haben. David „die Wand“ hielt jeden Schuss und Yannis (1), Tom (3) und Shano (1) sorgten für die Tore. Dank dem klaren Resultat von 5:0 war uns der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen.

 

Jetzt stand fest: Ein Sieg und wir stehen im Final welcher auch gleichzeitig für die Teilnahme an der nächsten Runde in Zürich berechtigt.

Halbfinal: Dass der Gegner (Sekundarschule Spitz) als sehr stark einzuschätzen war, machte die Aufgabe nicht einfacher. Doch der Druck schien die Jungs kalt zu lassen und wir gingen standesgemäss in Führung. Bis zur Spielhälfte hatte sich das Blatt jedoch gewendet, was sich im Zwischenstand von 1:3 niederschlug. Mit der Moral echter Sieger drehten die „Blue Stars Flaachtal“ noch einmal richtig auf und glichen 2 Minuten vor Schluss zum 3:3 aus. Die aufkeimende Hoffnung wurde aber sogleich wieder erstickt als der Gegner postwendend wieder in Führung ging. Trotz allen Anstrengungen das Spiel noch einmal auszugleichen war das 3:4 das eine Gegentor zu viel.

 

Auch wenn der Halbfinal Endstation bedeutete, kann und muss das Turnier als Erfolg angesehen werden. Wir haben zeitweise herrliches Unihockey gezeigt, uns jederzeit fair verhalten und somit unsere Schule mehr als würdig vertreten.

Vielen Dank für euren Einsatz!

 

Yannis W.(Captain)
David C. (Torhüter)
Shano S.
Benji D.
Josua L.
Tom W.
Jonas A.
Joel Grossen (Coach & Sportlehrer)

Immer gute Unterhaltung im Schneesportlager

 

 

Mit 44 Jugendlichen reiste die Sek mit mehr Teilnehmenden nach Sedrun als in den Jahren zuvor. Sechs Tage Pisten- und Lagererlebnisse vom 7. bis 12. Februar bleiben unvergesslich.


Verantwortlich dafür ist ein bewährtes attraktives Programm: Skifahren und Snowboarden, Schlitteln, ein Skirennen und am Abend mussten die Jugendlichen wählen zwischen Baden, Langlaufen, Filmen, einer Snow-Tubing-Champion-Chip in Disentis und Spielabenden. Ein Team von neun Schneesportleiterinnen und Leitern (Snowboard-Leiter-Rekord: Walti Michel feierte eine Woche nach unserem Lager seinen 70zigsten Geburtstag!) machte das möglich, auch, dass wir auf der Piste echte Anfängerinnen und Anfänger schulen durften. Eine Freude, wenn jemand etwas Neues wagt!


Beliebt ist das moderne Lagerhaus «Casa Spinatscha», in welchem sich die Sek seit einem Jahr einmietet, allseits gelobt wurde die hervorragende Lager-Küche und die Fürsorge von Evi und Emanuel Fritschi und Julia Reger. Eltern spendeten zahlreiche Kuchen (Herzlichen Dank!) und die Jugendlichen benahmen sich sehr anständig. Der «grösste Streich» war eine von einigen etwas zu initiativen Mädchen nachts im Zimmer zubereitete Vanillecréme. Wäre die Initiative geblieben, hätte man die halb aufgegessene Crème am anderen Tag nicht neben der Dusche entdecken müssen, kurz bevor ein Architekt das Haus besichtigen wollte...


Nicht so recht mitgespielt hat eigentlich nur das Wetter: Trüb und windig war es meistens, am Dienstagnachmittag mussten sogar die Lifte den Betrieb einstellen. Am Donnerstag und Freitagmorgen (als das Lagerhaus geputzt werden musste) war es am Schönsten – als Resultat von Wind und Schneefall teilweise mit einem Pulverschnee, der für die Tage zuvor entschädigte. Wie immer, wenn es am Schönsten ist, hiess es nach Hause gehen.


Hier einige Stimmen der Jugendlichen im «O-Ton»:

  • «Das Skilager war toll. Das Essen war lecker. Meistens war es windig.» (Fabio)
  • «Das Lager war cool und das Essen war sehr fein.» (Vanessa)
  • «Das Skilager hat mir sehr gut gefallen, vor allem die täglichen Abendaktivitäten, die wir ausüben konnten.» (Marigna)
  • «Das Skigebiet war zwar klein, aber es war trotzdem ein Riesen-Spass.» (Giulia)
  • «Ich fand es toll, dass man am Abend entscheiden konnte, was man machen möchte.» (Fabia)
  • «Ich fand es sehr lässig und man konnte vieles ausprobieren (Langlaufen usw). Das fand ich gut.» (Jasmin)
  • «Das Skilager bot immer eine gute Unterhaltung.» (Cora)


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Spass on Ice

 

 

Eislaufen kann im Schulsport nicht regelmässig geübt werden. An der Sek Flaachtal kommen die Jugendlichen aber immerhin jährlich dazu, letztmals am 2. Februar, dank dem Sportbus-Angebot der Stadt Schaffhausen und der Initiative von Sportlehrerin Karin Ringli. Offensichtlich mit Spass!



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Unihockey-Team der 3. Sek gewinnt Bezirksturnier

 

 

Voller Tatendrang betraten die Jungs der 3. Sekundarklasse die Sporthalle in Andelfingen. Kurzes gemeinsames Aufwärmen, Einschiessen, Torwarttraining und schon stand das erste Vorrundenspiel an. Wie es sich für ein Topteam gehört, wurde der Sieg sicher nach Hause gebracht. Vier der fünf weiteren Vorrundenspiele wurden ebenso erfolgreich gestaltet. David lieferte eine Parade nach der anderen, Tom schoss Tore am Laufband und der Rest bestach mit flüssigem Kombinationsspiel und genialen Tricks.


Gegen Ende der Vorrunde schien die Konzentration nachzulassen. Da kam genau richtig, dass wir als Team einen Sieg unserer 1. Klasse bejubeln durften und der Final Möglichkeit bot, Revanche für die einzige Niederlage zu nehmen. Mit frischen Beinen und ausgefeilter Taktik stürzten wir ins Gefecht. Mit der besten Leistung des Turniers liessen wir dem Gegner keine Chance und gewannen diskussionslos mit 4:0.


Die erste Hürde ist genommen, doch eine weit Schwierigere werden wir am 30. März an den Regionalmeisterschaften meistern müssen.


Bericht: J. Grossen

Schulsilvester: Engagement führte zur Party

 

 

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Flaachtal haben sich ins Zeug gelegt. Zum Schulsilvester vor Weihnachten organisierten sie eine Party.


Begonnen hat das Fest kurz nach 19 Uhr mit dem Showblock, moderiert von «Nico und Rico» - Nico Striebe (3B) und Rico Matter (3A). Die Mädchen des 2A und 2B zeigten einen Tanz, führten einen Challenge durch, bei dem die Klassen gegeneinander antraten (bei Unentschieden auch die Klassenlehrpersonen) und die 2A-Knaben präsentierten einen mit den iPads selbstgedrehten kurzen Kriminalfilm. Zum Gaudi aller gaben auch die Lehrpersonen eine Vorführung zum Besten. Dann, statt Miss- und Misterwahlen, die von vielen Schülerinnen und Schülern nicht mehr gewünscht wurden, loste man die weiblichen und männlichen Sek-Flaachtal-Silvester-Glückspilze aus, diese erhielten im Werken gegossene Pilz-Medaillen und Gratis-Drinks an der selbstverständlich alkoholfreien Bar.


Die 3. Klassen dekorierten das Schulhaus von oben bis unten – im Singsaal mit einem geschmückten Weihnachtsbaum – betrieben ein Hippie-Zimmer mit Karaoke und waren für die Disco im Zeichnungszimmer zuständig, in welcher der Dorfer DJ Rafael Fritschi einheizte. Abkühlen konnte man sich in der Chille-Lounge. Die eine erste Sek führte eine Würstchen-Bude mit Hot-Dogs und Getränken. Die anderen beiden jüngsten Klassen verantworteten ein liebevoll eingerichtetes Spielcasino und den Fotoraum, wo zahlreiche Portraits geschossen wurden, passend zu den diesjährig auserkorenen Mottos Maskenball und Neon.


Für die Koordination zwischen den Klassen ist an der Sekundarschule Flaachtal das Schülerinnen und Schülerparlament zuständig, welches von David Cattini (3B) und Maria Weilenmann (3A) motiviert geleitet wird. Motto, Budget, DJ, Verpflegung werden dort festgelegt (und anschliessend von den Lehrpersonen abgesegnet). Diese Arbeiten beginnen bereits Anfangs Oktober. Die Lehrpersonen stellen dann erst vor dem Fest für die Organisation der Feier den einzelnen Klassen einige Unterrichtslektionen zur Verfügung und unterstützen, wo nötig. Das Schülerinnen und Schülerparlament verfügte übrigens, ohne Anregung durch Erwachsene, für den Abend ein Handy-Verbot – die Geräte mussten während dem Fest deponiert werden. Nach dem Fest wurde, glücklich und müde, von 24 bis 01 Uhr alles aufgeräumt, sogar sämtliche Klebeband-Spuren an den Wänden geputzt. Speditiv.



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Hohe Erfolgsquote

 

 

Die Anzahl Schülerinnen und Schüler (SuS), welche in den letzten Jahren die Aufnahmeprüfung an weiterführende Schulen wie Gymnasium, Fachmittelschulen (HMS, FMS, IMS) oder Berufsmittelschulen (BMS) erfolgreich bestanden haben, ist konstant hoch geblieben.


90 - 100% der angemeldeten SuS haben die Prüfung erfolgreich bestanden. Diese hohe Erfolgsquote basiert auf einer guten Arbeitshaltung und seriöser Vorbereitung der SuS. Die 14-16 Jährigen sind oft zielstrebiger als ihre jüngeren Kolleginnen und Kollegen an der Primarschule.
Die Schule bietet jedes Jahr kostenlos Prüfungstrainingskurse von erfahrenen Lehrpersonen in allen relevanten Fächern an. Nur vereinzelte SuS lassen sich zusätzlich extern auf die Prüfung vorbereiten.


Auch alle SuS der Abteilung BC haben in den letzten Jahren jeweils eine Berufslehrstelle oder eine geeignete Anschlusslösung gefunden. Dies nicht zuletzt dank dem Einsatz und der Unterstützung ihrer Klassenlehrpersonen.