Aktuelles

RESPECT – Ein Beispiel von Schülerinnen- und Schülerpartizipation

Corona hat die Jugendlichen dieses Jahr um vieles beraubt. Einige Highlights in der Jahresagenda wie das Skilager oder der Schulsilvester fanden aufgrund der Pandemie nicht statt, was die Berührungspunkte zwischen den Schülerinnen und Schülern der einzelnen Jahrgänge minimierte. Die Delegierten des Schülerinnen- und Schülerparlaments stellen Ende Januar fest: Die Stimmung im Schulhaus ist nicht optimal, es mangelt an Respekt.

 

Das Parlament entscheidet sich, einen Wettbewerb auszuschreiben, wer den besten Slogan zum Thema Respekt erfindet. Aus ca. 25 eingereichten Sprüchen entsteht ein erster Entwurf. Dieser muss vor die Schulkonferenz, wo er prompt mit der Begründung «zu lange, teilweise das Thema verfehlt» zurückgewiesen wird.

 

Die Delegierten zerbrechen sich erneut den Kopf, bis der knackige, witzige und eingängige Slogan entsteht:

 

«You Want Respect? – Start Respect

Nimms mit Humor und chüel de Motor»

 

Einerseits drückt er aus, dass Respekt bei sich selber anfängt, es braucht jede und jeden für ein respektvolles Klima. Ausserdem mahnt er auf humorvolle Weise, auch über sich selber lachen zu können und in hitzigen Situationen zuerst eben den Motor ein bisschen auskühlen zu lassen.

 

Dann wird der Release des Slogans lanciert: In einer Pausenaktion erhält die Gewinnerin Noemi Liniger einen reichhaltigen Znüni und alle Schülerinnen und Schüler dürfen sich über eine CapriSonne freuen. Der Präsident des Parlamentes verkündet den Slogan über die Freisprechanlage an Alle. Damit ist es aber noch nicht getan. Das Parlament will, dass sich die Schule weiterhin mit dem Slogan und dem Thema auseinandersetzt. So wird jede Klasse beauftragt, 10 Sekunden zu einem gemeinsamen Slogan-Film beizutragen, welcher von Aretha Franklins passendem Song RESPECT untermalt wird. Damit die Aktion auch noch lange in Erinnerung bleibt, hat die Vize-Präsidentin Anouc Baumann einen tollen Sticker kreiert, der nun viele Etuis und iPads an der Schule ziert.

 

Die Parlament-Betreuer, Schulsozialarbeiter Hannes Winzeler und Lehrer Claudio Cantieni, sind zufrieden. «Es freut uns, dass so ein wichtiges Thema von den Delegierten angestossen wurde. In der Auseinandersetzung hatten wir einige spannende Diskussionen.» Die Aktion zeugt von gelungener Partizipation der Jugendlichen. Fazit: Die Gesellschaft kann sich auf engagierte Jugendliche freuen.

 



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Abschied aus der Volksschule: 44 Schülerinnen und Schüler verlassen die Sekundarschule Flaachtal

Die offizielle Abschlussfeier ist den Schülerinnen und Schülern der 3. Sek sehr wichtig und darum nahmen sie auch heuer die Gestaltung selbst in die Hand: Es waren spezielle Jahre, auf die dabei zurückgeblickt wurde. 

 

Vorab: Alle haben eine Anschlusslösung. Die meisten der 42 Drittsekschülerinnen und -schüler starten eine Berufslehre, wenige verlassen die Sek Richtung Mittelschule oder in das 10. Schuljahr im Profil Winterthur. Dazu kommen zwei Zweitsekschülerinnen, die ebenfalls an eine Mittelschule wechseln. Sie beide, in anderen Jahren bei der Abschlussfeier mit dabei, wurden heuer in ihrer Klasse verabschiedet. Denn wegen der Corona-Schutzmassnahmen war die Gästezahl eingeschränkt, Schülerinnen und Schüler nur aus der dritten Sek selbst waren zugelassen. Die 2. Sek war immerhin durch einen filmischen Gruss vertreten. 

 

Die Klassen 3A1, 3A2 und 3B erlebten die Corona-Fernlernzeit, Halbklassenunterricht und kurz danach den Wechsel der Klassenlehrpersonen und die Maskenpflicht. Wie sehen die neuen Lehrerinnen und Lehrer eigentlich ohne Maske aus? Wie die Schülerinnen und Schüler? In der Sekundarschule, in der sich Menschen und Beziehungen rasch entwickeln, sorgte dies für nachdenkliche Worte im Rückblick, den zwei Schülerinnen in einer gemeinsamen Abschlussrede hielten. Unter anderem die Schulreise im Berner Oberland, das Klassenlager in Scuol und die Projektwoche in Tenero werden wohl lebenslang in Erinnerung bleiben.

 

Etwas später berichteten auch die drei Klassenlehrpersonen Stefan Tosch, Johanna Huber und Alexander Vidas aus der Erwachsenenperspektive – und übergaben dann die Zeugnisse zusammen mit einer Rose auf der Bühne. Freude, Stolz und von Herzen ein guter Wunsch für jeden und jede einzelne und Applaus!

 

Schliesslich – dies eine nicht selbstverständliche aber wunderschöne Geste, welche die Schülerschaft Jahr für Jahr mit grossem Engagement organisiert – folgte der Dank der Jugendlichen an den Hausdienst und die Lehrpersonen. Mit den Worten der Schulleiterin Anne Berger nahm die Feier schliesslich ein würdiges und offizielles Ende. 

Bilder von der Abschlussfeier (Link)



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Willkommen und Abschiede - Veränderungen im Team

Ein herzliches Willkommen unserem neuen Kollegen Maximilian Meissner und unserem neuen Schulleiter Michael Weber! Uns verlassen die Lehrpersonen Alexander Vidas und Stefan Tosch sowie die Schulleiterin ad interim Anne Berger, welche im Oktober ihre Vorgängerin Lena Sell abgelöst hat.

 

Michael Weber

Mein Name ist Michael Weber und ich freue mich sehr, ab Sommer das Schulleitungsteam der Schule Flaachtal zu ergänzen. Im Schuljahr 2012/13 entschied ich mich, die Privatwirtschaft hinter mir zu lassen und als Quereinsteiger meine erste Sekundarklasse zu übernehmen. Nach rund vier Jahren habe ich - etwas überraschend und aufgrund verschiedener Umstände - die Schulleitung angetreten, obwohl es mir damals sehr schwer viel, meine Klasse abzugeben. Die Begleitung der Jugendlichen in ihren Lernprozessen vermisse ich seither schon immer mal wieder. Umso mehr macht es mir Freude, zusammen mit einem engagierten Schulteam «Lernen» in all seinen Facetten für die Schülerinnen und Schüler der Schule Flaachtal zu gestalten. Und da Lernen bekanntlich viel mit Kooperation zu tun hat, freue ich mich auch sehr auf den Dialog mit den Eltern und Erziehungsberechtigten.

Zuhause bin ich in Henggart. Da halten meine Frau und mich unsere zwei Teenager, drei Schildkröten im jungen Erwachsenenalter und ein ziemlich verfressener Kater auf Trab. Und falls Zeit bleibt, nutzen wir diese für Wanderungen, Erlebnisse am und im Wasser, Lesen und Gemeinschaft mit Freunden.

 

Maximilian Meissner

Mein Name ist Maximilian Meissner und derzeit liege ich in den letzten Zügen meines Studiums an der Pädagogischen Hochschule Zürich. 

Aufgewachsen bin ich als ältestes von vier Geschwisterkindern in Berlin, wo ich von 2014 bis 2017 als Kriminalkommissar arbeitete, ehe mich die Liebe in die Schweiz zog. 

Seit 2017 wohne ich nun mit meiner Frau in Effretikon und im Mai diesen Jahres hat unsere kleine Familie mit einem Sohn Zuwachs bekommen. 

Neben meinem Studium und meiner aktuellen Anstellung als Fachlehrperson in einem Berufsvorbereitungsjahr verbringe ich meine Zeit mit Wanderungen, der Familie oder Sport. Dabei kann man mich entweder in diversen Schwimmbädern oder auf dem Fussballplatz vom FC Effretikon treffen, wo ich mich ehrenamtlich um die Organisation der 3. Mannschaft kümmere. 

Im neuen Schuljahr werde ich als Klassenlehrperson an der Sekundarschule in Flaach arbeiten dürfen. Ich freue mich bereits sehr auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Team, Ihnen als Eltern und selbstverständlich Ihren Kindern.

 

Abschiede

 

Alexander Vidas

«Sie, wer isch de schön Lehrer, wo da im Schuelhuus umegloffe isch?» – war das erste, was ich über Alexander Vidas gehört habe. Scheinbar hat er damals im Juni 2018 bei seinem Vorstellungsgespräch nicht nur bei der Schulleitung einen guten Eindruck hinterlassen. So begann er dann im August 2018 seine Tätigkeit als Klassenlehrperson für die Abteilung B und unterrichtete die Fächer Deutsch, Räume/Zeiten/Gesellschaft, Religion/Kultur/Ethik und Englisch.

Während den vergangenen drei Jahren ist viel passiert: Neben dem anspruchsvollen Schulalltag und dem Stufenumstieg an der PH Zürich meisterte er die Metamorphose vom Dotter zum Vidas (durch Heirat), ist Vater geworden und hat erfolgreich einen Klassenzug zum Schulabschluss begleitet. Bei seinen Schülerinnen und Schülern war er für seine «lustigen Sprüche in seinem Dialekt», die «coolen Nachmittagsspaziergänge» und die «Kicherkügeli» bekannt.

Im Lehrerzimmer zeigte er immer wieder, dass er das Diminutiv perfektioniert hat und einen auch noch am Nachmittag zum dritten Mal mit einem schwungvollen «Grüezi» begrüssen konnte. Auch seine Fleischkäsesandwiches werden uns in guter Erinnerung bleiben.

Alexander Vidas zeichnete sich durch seine Geduld und sein Interesse an seinen Mitmenschen aus. Seine Frohnatur werden wir ganz bestimmt vermissen. Für seine neue Stelle in Gossau ZH wünschen wir ihm alles Gute und weniger Staus auf seinem Arbeitsweg.

Claudio Cantieni

 

Stefan Tosch

Der Stufenwechsel von der Mittelschul- zur Sekundarlehrperson an der pädagogischen Hochschule fordert Präsenz im Studium auch an Tagen, an welchen Teamanlässe stattfinden, anlässlich derer man wiederum die neue Lehrpersonen besser hätte kennenlernen können. Stefan Tosch kam vor erst einem Jahr als Klassenlehrer der 3. Sek A2 zu uns und ich hatte eben das Pech, «systembedingt» nur wenig mit ihm Kontakt zu haben. Das bedauere ich. Denn in den kurzen Momenten sah ich ein geteiltes pädagogisches Verständnis für das entdeckende Lernen in anregenden Umgebungen, um Jugendlichen für die Naturwissenschaften zu begeistern. Fachliche Tiefe und die Freude am Experiment! Die Schülerinnen und Schüler werden diese Inspiration ins Leben tragen! 
Als Seklehrer hat man intensiv mit Erziehung, Berufswahl, Konfliktmanagement, Motivationslagen zu tun. Nicht selten übersteuert das «Überfachlich-Zwischenmenschliche» didaktisch wohldurchdachte Absichten. Stefan Tosch wird von solchen Flaachtaler Erfahrungen profitieren und eine neue Arbeitsstelle in Zürich antreten.

Matthias Hauser

 

Anne Berger

«Anne geht, obwohl sie doch bleibt» mit diesen Worten hat Felix Haas beim Abschiedsapéro das Wesen unserer Schulleiterin ad interim zusammengefasst: Sie wird zur Primarstufe wechseln, obwohl sie bei uns eine Heimat gefunden hat. Sie leitete uns fachgerecht, obwohl sie Erfahrungen aus einer ausserkantonalen Berufsschule im Rucksack hatte. Sie begegnete uns positiv vorhereingenommen, obwohl die Aufgabe als vierte Schulleitung in vier Jahren nicht einfach war. Sie sorgte für eine stete Energieversorgung in Schöggeliform, obwohl selbst von schlanker Statur. Lächelte, obwohl Themen schwierig waren.

An einem Beispiel lässt sich super zeigen, wie Anne Berger dieses häufige «obwohl» hinkriegte: Pensen- und Stundenplanung mit den Wahlfächern sind komplex, insbesondere ohne Erfahrung auf der Sek im Kanton Zürich. Die Zutaten der Anne’schen Problemlösung waren: Offenheit, Ernstnehmen von Hinweisen aus dem Team, Wille zum Optimum, Lernbereitschaft und Weiterbildung. Und Engagement. So ist ein Produkt entstanden, das uns mit Zuversicht ins neue Jahr steigen lässt.

Voraussetzung fürs Ernstnehmen ist ein positives Menschenbild. Entsprechend tönt das Echo der Ernstgenommenen: Hier ein Auszug aus dem Katalog an Eigenschaften, welche Lehrerinnen und Lehrer an Anne Berger schätzen: Herzlichkeit, offenes Ohr, starker Wille, unermüdliches Dranbleiben, Gelassenheit, Wille für beste Lösungen, Einbezug in Entscheidungen, unterstützende Art, Freundlichkeit, Schöggeli, Ausdauer, Feinfühligkeit, Optimismus, Flexibilität, Humor, Hilfbereitschaft, positive Voreingenommenheit und das Danke sagen

Letzteres nun vom Team an Anne Berger: DANKE.

Schön, dass wir Dich noch im Schulhaus haben, obwohl Du nicht mehr unserer Schulleitung bist!

Matthias Hauser

 

Lena Sell

Lena Sell hat uns während etwas mehr als dem Jahr mit dem Corona-Fern- und Halbklassenunterricht geleitet und verliess die Sekundarschule Flaachtal Ende September 2020. Sie war vor Flaach Lehrperson an einer Schule, wo Selbstorganisierte Lernen (SOL) zum pägagogischen Leitgedanke gehört und arbeitete dann als Schulleiterin an einer Stadt Zürcher Schule, wo vieles, angefangen bei der Schulkultur, anders ist. So wurde sie bei uns ins kalte Wasser geworfen: Musste uns auf einen Stundenplan nach Lehrplan 21 umstellen (an einer kleinen Schule ist das «Stunden- und Ressourcenpuzzle» wenig flexibel), und nach drei vorherigen Schulleitungswechseln in zwei Jahren die externe Schulevaluation bestehen, das heisst ernten, dass Schwächen mit Schweinwerfern aufgeblendet und vorhandene Stärken, die sie mit uns noch nicht erleben konnte, zu wenig gewürdigt wurden. In dieser Situation hat Lena Sell Impulse gegeben, Teamsitzungen und eine Steuergruppe installiert, die neue Autorität bekannt gemacht, Lerncoaching eingeführt. Sie hat Offenheit und Veränderungswille verlangt, aber auch Unterstützung geboten, nicht überstürzt, und schliesslich mit einer Weiterbildung im Schwarzwald den Weg zu einem neuen Teamspirit nach den vielen Wechseln gestartet. In ruhigen Momenten debattierte Lena Sell gerne über Hintergründe und letztendlich war ihr bei Entscheidungen und als Vorgesetzte das professionell Korrekte wichtiger als das einvernehmlich Genehme, Ich schätzte das.

Matthias Hauser

Projekte begeistern - Präsentationen 2021

 

Dieser Moment bleibt vielen Schülerinnen und Schülern in ewiger Erinnerung: Die Einzelarbeiten aus einem halben Jahr Projektunterricht der 3. Sek werden der Öffentlichkeit präsentiert. Heuer war diese «Stunde der Wahrheit» am Freitag, 16. Juni.

 

Es dominierten das Handwerk und kreative Arbeiten. Präsentiert wurden aber nicht nur die Produkte wie zum Beispiel ein Blockhaus als Hühnerstall, eine Steinbock-Holzskulptur, das eigene Konfirmationskleid, Fussballtricks, restaurierte Bauwagen und eine Gondel, nein, vor allem auch der Weg, welchen die Jugendlichen bis zu ihrem Produkt gehen müssen. Die Ideenfindung, Planung, die Schritte Richtung Ziel und auch Rückschläge. 

 

Dokumentiert und Reflektiert werden muss dies alles in einem Journal und in einer kurzen Dokumentation und anlässlich der Präsentation am Stand: Alles, Journal, Dokumentation, Präsentation und natürlich auch das Produkt fliesst in die Beurteilung mit ein.

 

Zuerst, am Freitagnachmittag, wird den den Erst- und Zweitsekschülerinnen und -schülern präsentiert. Diese können sich so ein erstes Mal mit der künftig auch an sie gestellten Aufgabe vertraut machen. Am Abend dann referieren die Jugendlichen vor eingeladenen Gästen. Eltern und nicht wenige künftige Lehrmeisterinnen und Lehrmeister. Natürlich, coronabedingt, war die Besucherzahl limitiert und einen Apéro gab es auch nicht – dafür, am Schluss des Abend, ein Lob und ein Blume der Lehrerschaft an die Jugendlichen. 

 

Mit dem Lehrplan 21 wurde der Projektunterricht gegenüber den vergangenen Jahren um eine Lektion/Woche gekürzt, das heisst, die Jugendlichen hatten einen um einen Drittel gegenüber früher kleineren Workload zu bewältigen. Trotz der damit knapper gewordenen Zeit sind die Produkte in den meisten Fällen eindrücklich ausgefallen! Schön, dass die Andelfinger Zeitung kurz darauf titelte: «Qualität und Ideen begeistern Eltern und Lehrer» und speziell die «sorgfältige Ausführung» lobend erwähnte.

 

Die defintive Bewertung erfolgte durch die Lehrpersonen des Projektunterrichts, Rosetta Carianni, Tobias Ungricht und Claudio Cantieni. 

Fotos der Projektpräsentationen (Link)

 

Themen der Abschlussarbeiten 2021

Konfirmationskleid

Vintage Style (Design)

Schuhe designen

Handlettering

Katana selber bauen

Zimmer neugestalten

Futterhäuschen

Partywagen (zwei Exemplare)

Kunst der Fotografie

Holzerwagen

Fonduegondel

Brunnen aus einem Holzfass

verschiedene Seiten der Kunst

Mofa und Anhänger restaurieren (3 Exemplare)

Kartentricks

Middle Earth Map

Server programmieren

Blockhütte als Hühnerstall

Balkon umgestalten/upcycling

Makramee Hängestuhl

Schildkrötenhaus

Fussballtricks lernen

Theflippingbros

Tanzchoreografie selber einstudieren

Mountainbike bauen

Lost Place (Fotografie)

beleuchtetes Eichenbett

Stubenwagen neu beziehen/nähen

balkanische Gerichte – das Buffet meines Lebens

Griechisch lernen

Spiel programmieren

Hühnerstall

Steinbock aus Holz schnitzen

Fitness und Ernährung

bei Twitch 100 Follower bekommen

Bett

Sichtschutzwand

Holzkohlegrill

Einblicke in das Leben einer Spitzensportlerin

 



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Freude an der Leistung: Unser Sporttag 2021

6 Minuten 53 Sekunden für 2 Kilometer, 58.80 Meter im Ballwurf, 1.50 Meter im Hochsprung: Dies sind einige der fantastischen Leistungen, die am Freitag, 11. Juni 2021 an unserem Sporttag erreicht wurde. 

 

Wieder einmal einen normalen Schulanlass durchzuführen, hat gut getan. Lehrerschaft und Jugendliche freuten sich sehr auf den von den Sportlehrpersonen Karin Ringli, Claudio Cantieni und Nina Grubenmann organisierten Tag, die Lehrpersonen als Kampfrichter und die Jugendlichen als Sportlerinnen und Sportler waren an verschiedenen Leichtathletik-Stationen und im Spielturnier in der Worbighalle im Einsatz. Zwischen Ballwurf und Kugelstossen konnte man auswählen, und zwischen Weit- und Hochsprung, die anderen Disziplinen waren gesetzt.

 

Dabei durften sich anders als sonst die Jahrgänge (coronabedingt) auch beim 2km-Lauf auf dem Mühlberg nicht durchmischen, das Schwimmen fand nicht statt, und so blieben die Jugendlichen den ganzen Tag nach Jahrgängen gruppiert. Zuerst bei der Leichtathletik, dann beim 2km-Lauf und am Nachmittag beim Spielturnier (Smolball) – oder eben umgekehrt. Zur Mittagspause gab’s einen selber mitgebrachten Lunch, zum Zvieri ein Glace, zusammen mit der Rangverkündigung.

 

Trotz der Maskenpflicht wenn sich nicht gerade bewegt wurde, waren die Leistungen hoch. 
Hier die Bestleistungen in einzelnen Disziplinen, immer Mädchen und dann Knaben: 

Hochsprung: 1.40 m (Ladina Hollenstein) und 1.50 m (Tim Schmidli)

Weitsprung: 4.65 m (Alja Ilg) und 5.55 m (Sergio Wernle)

Sprint 80m: 11.54 s (Natalie Linsi) und 10.08s (Tim Schmidli)

2km Lauf: 8.32 min (Shania Fehr) und 6.53 min (Marvin Ritzmann)

Kugel Mädchen 3kg: 9.32 m (Embla Reiser) und  Knaben 4kg: 10.93 m (Sidar Doldur)

Ballwurf 200g: 35.70m (Sophia Näf) und 58.80 m (Neo Wehrli)

 

Beim Smolball-Turnier wurde gegen andere Gruppen des gleichen Jahrgangs gekämpft, Mädchen und Knaben gemeinsam. 

 

Am ganzen Tag ist es zu keinen grossen Verletzungen gekommen, glücklich und zufrieden konnten Jugendliche und Lehrerschaft anschliessend in das wohlverdiente Wochenende!

 

Ranglistel Sporttag Sek Flaachtal 2021:

 

Mädchen 1. Sek: 1. Rang: Fiona Walt, Sereina Saller, 3. Rang: Simea von Reitzenstein, Linda Schneider

Mädchen 2. Sek: 1. Rang: Nina Beutler, 2. Rang: Alina Fehr, 3. Rang: Magali Boos und Shania Fehr

Mädchen 3. Sek: 1. Rang: Ladina Hollenstein, 2. Rang: Natalie Linsi, 3. Rang: Vivien von Ballmoos

 

Knaben 1. Sek:  1. Rang: Luis und Marlo Iacobacci, 3. Rang: Luis Brunet

Knaben 2. Sek: 1. Rang: Levi Betram, 2. Rang: Marvin Ritzmann, 3. Rang: Sidar Doldur

Knaben 3. Sek: 1. Rang: Nico Schneider und Sergio Wernle, 3. Rang: Robin Fehr

 

 

Bildergalerie Sporttag



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B.A.D. – Wahlfach Musik und Tanz begeistert die Sekundarschule Flaachtal

 

Das Wahlfach Musik und Tanz bringt nach Back To The Future, Finesse und HighHopes die nächste Aufführung erfolgreich auf die Bühne – B.A.D.

 

Flaach, 8. Juni, es wird ruhig im Theaterraum der Primarschule Flaach. «Die Sekundarschüler*innen aus dem Wahlfach Musik und Tanz haben hart gearbeitet», erklären die Lehrpersonen Grubenmann und Cantieni bei ihrer Eröffnungsrede, «es wurden Songs geübt, Tänze geprobt, Texte auswendig gelernt, Technik erworben, Piano geübt, Filme geschnitten, Bühnenbilder und Kostüme erstellt und und und– ein Prozess von fast einem Jahr.»

 

Dann geht es los. Es wird die Geschichte vom fiktiven Büro für Angewandte Digitalisierung (kurz: B.A.D.) erzählt und dessen Einfluss auf das Leben von Jugendlichen im 21. Jahrhundert. Das B.A.D. hat den Auftrag erhalten, die Menschen zu Smombies (Smartphone Zombies) zu machen, die sich nur noch in ihrer digitalen Welt aufhalten und den Bezug zur Realität verlieren. Ein Angestellter vom B.A.D. versucht mit der Hilfe einer Clique Jugendlicher diesen bösen Plan zu stoppen und gewinnt beim grossen Showdown-Kampf gegen seinen Boss die Überhand. Ein Guter Umgang mit Digitalisierung wird gefordert – kurz: G.U.D. Auch wenn das Stück an manchen Stellen plakativ wirkt, kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, weil man sich selber wiedererkennt. So ganz nach dem Motto: «Ähnlichkeiten mit realen Situationen sind weder zufällig noch unbeabsichtigt.»

 

Gelungener Auftritt hinter Masken, dafür vor Publikum.

Lange wurde coronabedingt um die Aufführung gebangt. «Es ist uns eine grosse Freude, dass dieser Moment jetzt wirklich stattfinden konnte», berichten Grubenmann und Cantieni stolz. Zwar mussten die Künstler*innen mit Maske auftreten, was in punkto Mimik manchmal die eigene Vorstellungskraft forderte. Mit umso mehr Einsatz und Charme haben die Schüler*innen aber ihr schulinternes Publikum begeistert. Die Bilder (link) von den Aufführungen sprechen Bände, für jetzt und für die Nachwelt - Zeugen einer aussergewöhnlichen Zeit und wie Jugendliche sie trotz erschwerter Umstände gemeistert haben.

Fotogalerie B.A.D.



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Halbzeit

 

Die Halbzeit ist geschafft! Drei Schülerinnen aus der 2. Sek berichten über ihre Eindrücke und Erfahrungen der letzten eineinhalb Jahre.

ArtAdapt 2020

Link zum Video. Im Rahmen des Projektunterrichts haben die 3.Klässler*innen der Sekundarschule Flaachtal ein Kunstobjekt analysiert, interpretiert und nachgestellt. Entstanden sind 11 tolle Projekte, die im Singsaal in Form einer Covid-19-konformen* Vernissage ausgestellt wurden. Überzeugen Sie sich im Impressionenclip: Link zum Video.


*Das geltende Schutzkonzept war eingehalten - die Klassen besuchten die Ausstellung immer nur klassenweise, mit Masken und die Schule sorgte dafür, dass regelmässig gelüftet wurde.



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Mit dem Velo ins Klassenlager

Am 24. August am frühen Morgen ging es los: Das Klassenlager 2020 des 2. Jahrganges. Die ganze Schülerschaft und das Leiterteam standen mit Fahrrädern auf dem Schulhofplatz der Sek Flaach bereit. Vor ihnen lagen 68 Kilometer und eine aufregende Woche.  
 
Nach einer langen Strecke und einer sechs Stunden langen Fahrt, erreichten auch die letzen Schülerinnen und Schüler das Lagerhaus Camp Rock in Bischofszell. Am nächsten Tag absolvierten die Jugendlichen einen Teambildungsparcour im Wald. Hierbei benötigte es gute Zusammenarbeit und vollstes Vertrauen gegenüber den Gruppenmitgliedern. Danach konnten von Schülerinnen und Schüler geleitete Workshops besucht werden wie zum Beispiel Akrobatik, Unihockey oder Tanz. Am Mittwoch mussten alle wieder früh aufstehen, denn eine grosse Wanderung zum Säntispark stand an. Mit schmerzenden Füssen und roten Köpfen meisterten alle die dreistündige Wanderung und erreichten schliesslich voller Erleichterung den Wasserpark. Trotz sehr heissem Wetter blieb die Stimmung während dem Wandern immer sehr gut. Zwei Stunden lang konnte man Wettrutschen machen oder einfach normal baden. Viele haben sich sogar auf den freien Fall getraut, eine Rutsche wo man einen Moment lang frei fällt und mit hoher Geschwindigkeit die Rutsche runtersaust Der Donnerstag bestand aus weiteren Workshops und der Möglichkeit sich mit einem Gummiring die Sitter runterzutreiben lassen. Den Abschluss der Woche feierte der 2. Jahrgang am Abend mit einem Discoabend  mit guter Stimmung, tollen Musik und gemeinsamem Tanz.  Schliesslich stand die Heimreise an und es ging mit dem Car zurück nach Flaach. 
 
Das Klassenlager hat den 2. Jahrgang mit jedem Geschehen und Erlebnis noch mehr zusammengebracht und die Jugendlichen sind so immer mehr zusammengewachsen. Die auf jeden Fall gelungene Woche wird allen Beteiligten sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. 

 

Text: Angelina Naef, 2A



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Impressionen Sonderwoche

In kleinen Sekundarschulen sind die Stundenpläne über die Jahrgänge hinweg miteinander verknüpft: Wenn ein Klassenlager stattfindet, sind auch viele anderen Klassen, Lektionen und Lehrpersonen betroffen. Deshalb finden an der Sekundarschule Flaachtal einmal im Jahr die viele Sonderaktivitäten konzentriert in der zweiten Woche nach den Sommerferien statt, der «Sonderwoche».

Aktivitäten im Überblick

Die 3. Sek geht auf die Schulreise, lernt am Begegnungsnachmittag der Schulsozialarbeit die neuen 1. Klässlerinnen und 1. Klässler besser kennen, Projektunterricht, der auch im Stundenplan steht, Schuldenprävention und der Besuch der Fachstelle «Liebe, Sex und so weiter» stehen auf dem Programm.
Die 2. Klassen sind während der ganzen Woche im Klassenlager (separater Bericht folgt) und die Schülerinnen und Schüler der 1. Sek, die aus drei verschiedenen Primarschulhäusern stammen, erleben Aktivitäten zur Festigung des Klassenzusammenhalts (Kanuplausch, Velotour zu allen nach Hause, Sozialkunde und Begegnungsnachmittag mit den Jugendlichen der 3. Sek) und für die Arbeitsorganisation (Kurs Lerntechnik, Arbeitskisten).


Viele Fotos aus der Woche gibt es in unserer Fotogalerie (Link).

 

Von den Aktiviten der 1. Sekundarklassen hier einige Zitate aus den Aufsätzen, die nach der Woche geschrieben wurden:

 

Schöne und tolle Kisten – energiegeladener Postenlauf

«Wir sollten unsere Aufbewahrungskiste anmalen und seinen Namen darauf schreiben. Ich habe so viele schöne und tolle Kisten gesehen, wo man direkt merkt, dass die Person der Kiste Talent hat. Es war eine sehr entspannte Stimmung. Am Nachmittag erlebten wir mit den 3. Sekler einen energiegeladenen Postenlauf. Wir vollendeten ganz verschiedene Posten mit unserer eingeteilten Gruppe. Während den Posten lernten wir auch viel über die anderen Personen. Wie sie sind, woher sie kommen und was ihre Stärken und was ihre Schwächen waren.»

Michèle Schug

 

Komischer Begegnungsnachmittag

«Das war ein sehr lustiger sowie komischer Nachmittag.»

Louis Burth

 

Kanufahren ohne Essen

«Wir haben dreier & vierer Gruppen gemacht und sind sobald wir die Schwimmwesten anhatten, ab auf die Kanus. Es hat mega Spass gemacht. Aber wir durften kein Essen mitnehmen (auf die Kanus), deshalb sind wir fast verhungert.»

Simea von Reitzenstein

 

Chaos im Hafen – lustig im Fluss – Mädchenkanu gekentert

«Zuerst lernten wir an Land, wie man richtig rudert und dann trugen wir die Kanus ins Wasser. Im «Hafen» war ein bisschen Chaos, aber als wir in den Fluss ruderten, waren alle Kanus verteilt und das Chaos legte sich. Der Rest der Fahrt war sehr lustig und verlief eigentlich gut, bis eines der «Mädchenkanus» gekentert wurde.»

Nach der Velotour

«Der Rest des Tages war sehr lustig und verrückt. Die Heimfahrt war noch nie so anstrengend.»

Ailyn Morger

 

Fotogalerie Velotour (Link)
Fotogalerie Kanuplausch (Link)

Fotogalerie Begegnungsnachmittag (Link)
Video «So sind wir -1. Sek 2020» (Link)



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Quintalsbrief der Schulleitung - Sommer 2020

{doc-921-4wutw6bz,Quintalsbrief So '20}

Willkommen an der Sekundarschule Flaachtal

Wir dürfen folgende Lehrpersonen neu im Team der Sekundarschule begrüssen:

 

Johanna Huber (Klassenlehrerin 3. Sek A1), Stefan Tosch (Klassenlehrer 3. Sek A2), Hawa Seferi (Fachlehrerin) und Matthias Rothe (Schulischer Heilpädagoge). Eine Stelle ist noch vakant.

 

Johanna Huber

Ab dem neuen Schuljahr bin ich Klassenlehrerin 3. Sek A1. Ich freue mich darauf, die Jugendlichen kennenzulernen, sie auf dem Weg in ihre berufliche Zukunft zu begleiten und ihnen einen guten Abschluss der Sekundarzeit zu ermöglichen. Unterrichten werde ich vorwiegend sprachliche Fächer, zudem erteile ich die Geographie an den 2. Klassen und betreue das Lernatelier. Ausgebildet zur Primarlehrerin am ehemaligen Lehrerseminar Kreuzlingen, wechselte ich 2012 an die Sekundarschule und absolvierte berufsbegleitend den Stufenumstieg der PH Zürich. Parallel dazu arbeitete ich als Fach- und später als Klassenlehrperson an der Sek Turbenthal bis im Sommer 2019. Im vergangenen Schuljahr habe ich an verschiedenen Schulen Stellvertretungen übernommen, was interessante Einblicke in andere Schulhauskulturen ermöglichte und wodurch ich Ideen für den eigenen Unterricht sammeln konnte. Nun freue ich mich darauf, wieder eine eigene Klasse zu übernehmen. Als gebürtige Thurgauerin wohne ich seit zehn Jahren in Winterthur mit meinem Freund und geniesse das abwechslungsreiche Stadtleben und die Nähe zur Natur. In meiner Freizeit trifft man mich an kulturellen Veranstaltungen, beim Joggen, Gärtnern oder Schwimmen im Rhein.

 

Matthias Rothe

Ab dem neuen Schuljahr werde ich als Schulischer Heilpädagoge (SHP) an der Sekundarschule Flaachtal unterrichten. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Primarlehrer habe ich 2009 das Studium zum Schulischen Heilpädagogen in Zürich erfolgreich abgeschlossen. Danach war ich neun Jahre auf der Sekundarstufe im Kanton Thurgau tätig. Mit meiner Frau und unseren vier Kindern (9, 7, 4 und 3 Jahre alt), verbrachten wir die letzten zwei Jahre im Ausland. Mit vielen wertvollen Erfahrungen und bleibenden Eindrücken sind wir in die Schweiz zurückgekehrt und haben in Uhwiesen unser neues Zuhause. Nun freue ich mich auf die neue, berufliche Herausforderung! Mich fasziniert die individuelle Betreuung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Förderbedürfnissen. Ich unterrichte mit viel Geduld, Leidenschaft sowie Engagement und schätze es, die Jugendlichen ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten zu dürfen.

 

Hawa Seferi

Ich wohne in Kreuzlingen und habe an der Universität Konstanz Biologie und Englisch auf Lehramt studiert. Im Flaachtal werde ich mathematische Fächer und Englisch unterrichten. Ich habe viele Talente und Interessen wie das Philosophieren, das Handwerken, das Zeichnen, die Kunst und vieles mehr. Das hängt damit zusammen, dass ich Dingen auf den Grund gehen will, mich viel mit Fragen beschäftige und gerne Dinge selbst in die Hand nehme, denn es gibt wenig was man/frau nicht lernen kann. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meinem kleinen, bald 4-jährigen Bruder, meinem Verlobten und der Familie insgesamt. Das kann von einem Kaffeekränzchen über ein Puzzle bis hin zu Tennis am Seeburgpark am Bodensee reichen. Als Lehrperson will ich meinen Schülern ihre angeborene Neugier wecken, ihren Horizont erweitern und ihre Selbstwirksamkeit fördern. Ich freue mich auf meine Aufgaben an der Sekundarschule Flaachtal.

 

Stefan Tosch

Nach mehreren Jahren als Biologielehrer am Gymnasium, zwei Jahren als Zirkusanimator und zuletzt als Didaktischer Mitarbeiter im Technorama, möchte ich mich neuen Herausforderungen stellen und habe mich entschieden umzusatteln. Ich werde die 3. Sek A2 (als Klassenlehrer) und die 3. Sek A1 in Mathe und NT unterrichten. Zusätzlich erteile ich der 1. Sek BC Geographieunterricht. Ich möchte Faktenpauken und stundenlange Lehrermonologe vermeiden und stattdessen ansprechende Lernumgebungen gestalten, um Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, individuelle Lernwege zu beschreiten. Oder wie es Erich Kästner formulierte: „Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln.“ Ich wohne in Winterthur mit meiner Frau und zwei Töchtern, spiele gerne Fussball und andere Ballsportarten, erfreue mich an guten Gesprächen mit Freunden und bin gerne in der Natur unterwegs.

 

Donjeta Asllani

Ich freue mich ab September 2020 das Fach Hauswirtschaft in der ersten Sekundarstufe zu unterrichten. Zurzeit schliesse ich meinen Master an der Pädagogischen Hochschule in Zürich ab und übernehme an Samstagen die Leitungsfunktion für ein vom Sozialdepartements getragenes Trainingsprogramm für Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse. Nach meiner Matura habe ich eine Lehre als Bankkauffrau gemacht und bin danach an die Pädagogische Hochschule gegangen, um Lehramt zu studieren. Mit meinem Sohn (1) und Ehemann bin ich kürzlich von Zürich nach Eglisau gezogen. Wir gehen gerne wandern und hören viel Musik bei uns daheim. Mein Ziel ist es, dass meine Schülerinnen und Schüler gerne zu mir in den Unterricht kommen und Freude am Fach Hauswirtschaft haben. Der respektvolle Umgang zwischen den Schülerinnen und Schüler untereinander und gegenüber mir als Lehrperson ist mir sehr wichtig.

 

Abschiede

Doris Stucki, Sandra Buchmann, Annika Béguelin, Susanne Ziegler, Lukas Barner und Estelle Möckli verlassen das Team der Sekundarschule Flaachtal. Die Texte wurden von Kolleginnen und Kollegen verfasst.

 

 

Doris Stucki

Vor 12 Jahren haben wir gemeinsam an der Sek Flaach gestartet, nachdem du bereits zehn Jahre lang an der Primarschule in Berg und Flaach unterrichtet hast. Wir zwei Fachlehrerinnen durften uns ein Zimmer teilen und waren sehr aufgeschlossen, wenn es galt, neue technische Geräte auszuprobieren. So waren wir die Ersten im Schulhaus, die einen grossen TV Bildschirm als Beamerersatz testen durften oder mit unseren Klassen als Versuch mit iPads arbeiteten. Das Teilen des Zimmers war auch der Grund, weshalb ich deine Englisch- und Französischlektionen übernahm, als du zwei Monate lang nach Australien ausgewandert bist, um dein Englisch auf Proficiency-Stand zu bringen. Überhaupt sind Sprachen dein Ding: Du hast mit deinem vorletzten Klassenzug ein Austauschlager mit Französisch sprechenden Schülern aus Saint Légier organisiert, welches den Teilnehmern noch heute in unvergesslicher Erinnerung ist. Das Wohl der Schüler war dir immer sehr wichtig und natürlich, dass du ihnen deine Liebe zum Text näherbringen konntest. Du hast deshalb jedes Jahr die Lesenacht organisiert, selbstgeschriebene Gedichte an einem Elternabend mit deiner Klasse vorgetragen, bei Schreib- und Filmwettbewerben mitgemacht und noch vieles mehr. Jedes Jahr haben auch dank deinem grossen Engagement viele Schüler die Gymi- und BMS Prüfungen in den Sprachfächern mit Bravour bestanden, du hast sie zu Höchstleistungen begleitet.

Wir waren zwei Mal in London und haben viele kulturelle Anlässe besucht. Besonders in Erinnerung sind mir die Vorstellungen im Shakespeares Globe mit dem Stück «The Tempest», das Musical «Billy Elliot» und die Vorstellung von «Stomp», als wir Mühe hatten, das Theater in der kleinen Seitengasse zu finden. Zusammen haben wir viel gelacht und eine tolle, unbeschwerte Zeit erlebt.

In all den Jahren konnte ich immer viel von dir lernen, deine Ruhe beeindruckt mich immer noch sehr, dein grosses Fachwissen und deine pragmatischen Tipps halfen mir und dem ganzen Team immer wieder. Legendär ist auch unser Rekognoszieren in Scuol für das Klassenlager, welches wir zusammen organisiert haben.

Nun hast du dich also entschieden, das schöne Flaachtal ganz zu verlassen. Seit einigen Jahren wohnen du und dein Mann an einem wunderbaren Ort, direkt am Greifensee. Du wirst nun in dieser Gemeinde eine neue Herausforderung anpacken und als DAZ-Lehrerin arbeiten.

Liebe Doris, wir alle danken dir für die Spuren, die du an unserer Sek hinterlassen hast und wünschen dir von Herzen alles Gute.

Text: Sandra Buchmann

 

 

Sandra Buchmann

Riesig war die Freude, als wir hörten, dass Sandra Buchmann wieder zurück an die Sek Flaachtal kommt. Kaum einer merkte, dass sie ein Jahr weg war - ab dem ersten Moment hatte sie «den Laden» bereits wieder im Griff.

In diesem Jahr unterstützte uns Sandy als sehr engagierte Fachlehrperson, welche allen tatkräftig unter die Arme griff. Sie begleitete viele Elterngespräche und übernahm auch während dem Distance-Learning zahlreiche zusätzliche Aufgaben. Sie nahm sich viel Zeit, individuelle Videokonferenzen zu vereinbaren, um den Schülerinnen und Schülern die Mathematikaufgaben nochmals zu erklären. Ihr Engagement zeigte sich auch darin, dass sie stets bemüht war, den Jugendlichen die Unterrichtsinhalte so abwechslungsreich und authentisch wie möglich zu vermitteln. Der Besuch im Bundeshaus konnte leider nicht wie gewohnt durchgeführt werden, dennoch suchte sie nach einer attraktiven Alternative und organisierte eine Führung in der Festung Ebersberg.  Sandy managte alle unvorhersehbaren Abwesenheiten der Lehrpersonen in kürzester Zeit und sorgte dafür, dass es sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für das Lehrerteam eine faire Lösung gab – gerade in diesem ausserordentlichen Schuljahr war dies eine besonders herausfordernde Aufgabe.

Mit ihren kompetenten Ratschlägen, ihren innovativen Ideen, ihrer strukturierten und durchdachten Denkweise und ihrer humorvollen und herzlichen Art bereicherte sie das Team in allen Bereichen.

Liebe Sandy, wir bedauern es sehr, dass wir uns bereits wieder von dir verabschieden müssen, wünschen dir für deine neue Herausforderung aber ganz viel Freude!

Text: Nina Grubenmann

 

 

Annika Béguelin

Annika Béguelin arbeitete seit August 2013 als Fachlehrperson an der Sekundarschule Flaachtal. Ab 2016 übernahm sie die Aufgabe als schulische Heilpädagogin und absolvierte gleichzeitig die entsprechende Ausbildung an der Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik (HfH) in Zürich. Es gelang ihr, in kurzer Zeit ein «sonderpädagogisches Konzept» zu erstellen und umzusetzen, das von allen Beteiligten getragen wird. Auch die externe Schulevaluation hat diese grosse Leistung anerkannt: «Das kürzlich aktualisierte Konzept regelt den sonderpädagogischen Bereich klar und an der Schule werden die meisten vorgesehenen Aspekte beachtet.» Die Arbeit von Frau Béguelin wurde von der Schülerinnen und Schüler sehr geschätzt. Einheitlich werden von den Jugendlichen die verständnisvolle, motivierende und vor allem wirksame Unterstützung der Heilpädagogin genannt. Und auch die Lehrpersonen schätzten die Zusammenarbeit mit der engagierten Pädagogin, die, wenn immer möglich, eine Integration im Klassenunterricht anstrebte. Dabei unterstützte sie die Lehrpersonen kompetent, mit konkreten Hilfestellungen und grosser Bereitschaft, gemeinsam Projekte anzupacken. Die unkomplizierte Zusammenarbeit, die grosse Offenheit im Finden von passenden Lösungen und der konsequente Einsatz für ihre Schützlinge, werden wir besonders vermissen. Wir wünschen Annika Béguelin für Ihre Zukunft alles Gute.

Text: Felix Haas

 

 

Susanne Ziegler

«Frau Ziegler» verschönerte mit Farbe (rote Haare, Zeichnungslehrerin, Fotografin) aber vor allem durch unwiderstehliche Düfte aus der Schulküche und dank einem Restenmanagement, das immer wieder Almosen für den Lehrerzimmer-Tisch vorsah, mein Leben an unserer Schule erheblich, während vier Schuljahren. Zweifelslos: Die Jugendlichen lernen in der Schulküche viel fürs Leben, die meisten recht gerne, einige belegten deshalb auch das Wahlfach in der zweiten und dritten Sek. Das Fach «Wirtschaft, Arbeit, Haushalt» (WAH) war Susanne Ziegler das wichtigste Anliegen. Das spürte man in Diskussionen, sei es um den Fachinhalt gemäss Lehrplan 21 oder um die Stundendotationen inklusive Hausamt Schulküche. Ich bin zwar nicht gleicher Meinung, aber die Art, wie sie für ein Anliegen einsteht und diskutiert, die hätte ich gerne auch in Zukunft mit Susanne erlebt: Herzblut und Engagement, schön, dass sie geistige Reibung nicht scheut. Klar, bei einem Glas Rotwein irgendwo in einer Winterthurer Kulturbeiz ginge das sowieso besser. Dort ist Susanne Ziegler nämlich zu Hause: Sie hilft bei Veranstaltungen, zum Beispiel bei den Musikfestwochen. Ebenso bei uns: Sie sorgte für das gehörige Layout der Heavy-Metaller Kiss für ein Lehrpersonen-Musikclip und stand als «Rockerbraut» auch gleich selbst auf der Leinwand, nahbar und unkompliziert. Liebe Susanne, ich werde ich Dich in bester Erinnerung behalten. Viel Erfolg in Winterthur!

Text: Matthias Hauser

 

 

Lukas Barner

Mein Kollege Lukas Barner hat seine Stelle zu Beginn des Schuljahres 2018/2019 an der Sekundarschule Flaachtal angetreten. Wir sind damals beide als Klassenlehrpersonen im Jahrgangsteam der 1. Sekundarklassen neu gestartet. Gemeinsam mit Doris Stucki sind wir seitdem Jahrgangskollegen und haben uns regelmässig zu schulischen Themen ausgetauscht und uns gegenseitig unterstützt. Die Zusammenarbeit war stets konstruktiv und angenehm. Meine persönlichen Höhepunkte mit Lukas: Im Juni 2019 waren wir gemeinsam im Sommerlager in Tenero und haben auch das Klassenlager im August 2019 in Scuol zusammen mit anderen Lehrpersonen organisiert und durchgeführt. In beiden Lagern hatten wir sehr viel Spass und sehr gute Gespräche. Ich schätze seine offene und ehrliche Art sowie seinen Humor und bedauere seinen Abgang zum Ende des Schuljahres sehr. Für seine berufliche und private Zukunft wünsche ich Lukas alles Gute und vor allem Gesundheit!

Text: Alexander Dotter

 

Estelle Möckli

Einige Zeit unterrichteten wir an der Sekundarschule Andelfingen und wir kannten uns bereits von unserer Tätigkeit an der benachbarten Sekundarschule. Im Jahr 2016 wechselte ich an die Sek Flaach und für das Schuljahr 2019/2020 kamst Du zur Unterstützung nach Flaach um im Bereich TTG (Technisches und Textiles Gestalten) die Zweitklässlerinnen und Zweitklässler auf Vordermann zu bringen. Deine Bereitschaft in Flaach mitzuhelfen, war sehr willkommen: Mit Deinen guten Ideen und Deiner aufgestellten, fröhlichen Art hast Du frischen Wind ins Schulhaus getragen und die Schülerinnen und Schüler mit Deinem Humor wunderbar abgeholt! Alles Liebe und Gute und viel Erfolg für Deine Laufbahn am neuen Ort! Deine Flaacher Kollegen (und Matt)

Text: Matt Frey

HighHopes feat. Wahlfach Musik+Tanz 2020

Link zum Video

 

Corona bedingt konnte leider keine Musicalaufführung dieses Jahr stattfinden - nichtsdestotrotz hat die Gruppe vom Wahlfach Musik+Tanz ein begeisterndes Alternativprojekt gefunden: Wir präsentieren ein Musikvideo zum Song HighHopes von Panic! At The Disco, welches die Hoffnungen für die Zukunft und die Entwicklung der abgehenden 3. Klässler*innen tänzerisch und filmisch darstellt.

 

Link zum Video



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Feierliche Würdigung der gemeinsamen Zeit

Abschied und Aufbruch für 38 Schülerinnen und Schüler und sechs Lehrpersonen aus der Sekundarschule in Flaach.

 

Bildergalerie Abschlussfeier 2020 (Link)

 

Die Feier vom Donnerstag, 9. Juli, in der Worbighalle haben sich Jugendliche der 3. Sek fest gewünscht. Ein würdiger Schluss ihrer Schulzeit trotz einem verrückten Corona-Halbjahr. Sie haben die Feier zum grössten Teil selbst gestaltet: Eingeladen waren die Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Sek und die Lehrpersonen. Programmpunkte waren: Schülerinnen-Ansprache, Prämierung Abschlussprojekte (separater Artikel), feierliche Zeugnisübergabe, Verabschiedung Lehrpersonen, Musikvorführungen. Und für alle ein Apéro: Ein Säckli Pommes-Chips und ein Pet-Fläschli. Das Schutzkonzept liess keine Restauration zu, aber die Verteilung eines professionell abgepackten Znünis.

 

Gemeinsame Zeit ist schneller vorüber als gedacht

Das letzte halbe Jahr der Sekundarschule ist immer speziell: Die Berufswahl ist geklärt, anschliessend sieht man die Klassenkolleginnen und Kollegen nur noch selten, also geht es um Beziehungspflege, im Zentrum steht die Projektarbeit und der Schulstoff, den man für die eigene Lehre noch unbedingt braucht. Doch heuer war es anders: So gab dann Lisa Keller, Rednerin der humorvollen Schülerinnenansprache, den Jüngeren mit auf den Weg: «Nutzt die Zeit an der Sek – plötzlich kommt eine Sache wie Corona und die gemeinsame Zeit ist schneller vorüber, als ihr gerechnet habt!».

Dank dem Virus wurde auch der Projektunterricht eine Woche nach hinten verschoben, somit war die Planung der Abschlussfeier nicht mehr Teil davon, wie in Vorjahren, und es gab auch keine speziellen Vorführungen der übrigen Klassen, Eltern durften nicht eingeladen werden. Der Wunsch während den Vorbereitungen an die Klassenlehrpersonen: «Wir stellen Desinfektionsmittel hin – aber bitte, geben Sie uns die Hand bei der Zeugnisübergabe» zeigt, wie wichtig die Feier war.

 

Alle mit Anschluss

Von den 36 Jugendlichen der 3. Sek beginnen 30 eine Berufsausbildung (fünf davon mit einer Berufsmittelschule), sechs besuchen eine Anschlussschule (jemand geht ins Gymnasium, fünf in das zehnte Schuljahr, eine weitere Schülerin hat die Gymiprüfung bestanden, absolviert aber eine Berufslehre). Zudem verlassen eine Zweitklässlerin (Gymnasium) und ein Zweitklässler (Handelsmittelschule) die Schule Flaachtal. Von den Lehrpersonen werden Doris Stucki, Sandra Buchmann, Annika Béguelin, Lukas Barner, Susanne Ziegler und Estelle Möckli die Schule Flaachtal verlassen.

Ein fulminanter Abschluss der Feier, voller Zukunftshoffnung, legte das Wahlfach «Musik und Tanz» hin. Nicht auf der Bühne, sondern (wegen Corona) auf der Leinwand. Die Première vom Tanzvideo «HighHopes».

 

So geht es weiter...  (Überblick)

Fünf Jugendliche lernen Kauffrau oder Kauffmann (drei davon mit BMS), fünf werden das 10. Schuljahr besuchen, drei Jugendliche werden Fachfrau- oder Fachmann Betreuung, jedoch in ganz unterschiedlichen Richtungen: Jemand als Praktikum in einer Krippe, jemand in einem Hort einer Primarschule und jemand speziell für behinderte Menschen. Je zwei Jugendliche werden: Fachfrau Gesundheit (eine davon mit BMS), Zeichnerin Architektur, Schreinerin oder Schreiner und Automobilmechantroniker. Je eine Schülerin oder ein Schüler besucht folgende Anschlusslösung: Fleischfachmann, Strassentransportfachmann, Gipser, Baumaschinenmechaniker, Motivationssemster, Malerin, Zimmermann, Sanitärinstallateur, Motorradmechaniker, Anlagen- und Apparatebauer, Elektroinstallateur, Elektroniker (mit BMS), Automobilfachmann Nutzfahrzeuge, Gymnasium und Medizinische Praxisassistentin.



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Engagierte, tolle Schlussprojekte

Über 130 Arbeitsstunden haben einige Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der Sekundarschule Flaachtal in ihre Abschlussprojekte gesteckt. An einer Ausstellung wurden sie präsentiert und die Besucherinnen und Besucher kamen ins Staunen.

 

Video (Link): Überblick über Projekte

 

Dieses Jahr lief vieles anders als sonst: Lange Zeit war unklar, ob die Abschlussprojekte der 3. Sek überhaupt präsentiert werden können. Der Projektunterricht verlief weniger direkt-begleitet als ohne Corona-Virus. Und der erstmals umgesetzte Lehrplan 21 sieht wöchentlich eine Lektion weniger Projektunterricht als bis letztes Jahr vor. Wie schaffen es die Jugendlichen unter diesen Bedingungen, ihre hohen Ziele zu erreichen?

 

Dass sie es geschafft haben wurde am Freitag, 26. Juni, sichtbar. In einer Ausstellung durfte das geschlossene Publikum aus Eltern, Lehrpersonen, Schulleitung und den Schülerinnen und Schülern der 1. und 2. Sekundarklassen die 36 Projekte begutachten. Und wow! Die zwei Stunden Ausstellungsrundgang reichten nicht aus, es wurde derart viel Interessantes aufgetischt und immer wieder die Besucherschaft in Gespräche verwickelt.

 

Surfbrett, Traktor, Driftbike, Möbel, Bilder und der eigene Körper ...

 

So zum Beispiel Lorena Walt, die aus einem rechteckigen Klotz Styropor ein eigenes Surfbrett «geshaped», mit Polyester verglast und gestaltet hat. Oder Andrin Fehr, der einen komplett verrosteten Traktor mit Jahrgang 1959 bis ins Detail so aufbereitet hat, dass er an jedem Traktoren-Treff eine gute Falle macht. Mechanisch waren einige Jungs tätig, sogar als Ingenieur aber David Kramer: Auf youtube sah er, wie ein Driftbike aussieht und fährt. Mit ein paar Stahlrohren und einem alten Hakorettenmotor, einer GoKart-Hinterachse, einer Velogabel (mit Velobremse) und einem Töfflirad wurde es nachgebaut. «Wegen der Statik vom Hinterteil musste ich noch ein Lego-Modell machen und habe es ausprobiert», so David Kramer. Das Tempo reguliert er mit mehr oder weniger Spannung im Riemen, die er mit einem zusätzlichen Laufrad variieren kann. «Eine Idee meines Grossvaters».


Alle 36 Projekte wären erwähnenswert. Es sind Möbel entstanden, die es mit «Gesellenstücken bei den Abschlussprüfungen einer Berufslehre» aufnehmen können, wie Schulleiterin Lena Sell die Jugendlichen lobte. Das Bett, der Tisch und der Schrank fürs Leben quasi. Auch die gestalterischen Arbeiten sind auf hohem Niveau, Tanz, Musik, Fotografie, Dot painting, Bullet Journal und – «Bodyshaping» - Abnehmen ohne viel Sport – wie Turan Ugur sein Projekt verkaufte.

 

Heft selbst in die Hand genommen

 

Zurück zur anfangs gestellten Frage: Wie schafften es die Jugendlichen? Selbstverständlich haben die engagierten und erfahrenen Projektunterricht-Lehrpersonen Nina Grubenmann, Rosetta Carianni und Claudio Cantieni die Aufgabe und die Zwischenschritte gut strukturiert, immer wieder nachgefragt, begleitet, Machtworte oder Mut (zu)gesprochen, unterstützt. Das war auch in den Vorjahren so. Die These lässt sich nicht belegen, ist aber plausibel: Der Ernst des Lebens – auf sich gestellt zu sein und eben nicht in der Schule «zu erhalten»  – hat die Jugendlichen früher und heftiger als in früheren Jahren erwischt. Und Corona war auch Schuld, dass während dem Fernunterricht mehr Zeit für die Projekte verwendet werden konnte, als wenn man jede Woche bis zu 36 Lektionen im Schulzimmer sitzt, mehr, als im Zeitplan vorgesehen war: Die erfolgreichen Jugendlichen haben ganz einfach das Heft selbst in die Hand genommen, weil ihnen die Sache wichtig war. Sie werden dadurch gestärkt im Berufsleben und in den anschliessenden Schulen durchstarten. Was will man mehr zum Schluss der obligatorischen Schulzeit?

 

Die Suche nach den fünf besten Projekten

 

In einem Wettbewerb wurden die fünf besten Projekte gekürt. Die Auswahl fiel den Lehrpersonen (alle Lehrpersonen haben gewählt, nicht nur die des Projektunterrichts) sehr schwer, es gibt viel mehr als nur fünf beste Projekte. Die Wahl ist schliesslich auf Livia Aeberhardt, Jeria Arbenz, Lorena Walt, Nils Fisler und mit dem "Innovationspreis" auf David Kramer gefallen. Bekannt gegeben wurde dies an der Abschlussfeier der 3. Sek - erst am 9. Juli - Projekte siehe untenstehende Liste.

 

Projekte

Adrian Kirschke How to Keeper - youtube Kanal zur Kunst des Torhütens mit eigenen Lernvideos
Andrin Fehr Oldi-Traktor restaurieren
Andrin Jung Bett aus Holz
Anna-Lea Betram Besessen: Eine eigene Geschichte schreiben (Link zur Geschichte)
Claudia Hürzeler Esstisch 3001: Mit Holz aus dem Flaachtaler-Wald
Dana Landolt Wohlfühloasen für Samtpfoten (ein grosser Katzenbaum mit Schlafplätzchen)
Dario Lenhart Katzenbaum
David Kramer Driftbike
David Theiler Bau eines Werkzeugschuppens
Ella Schug Why feminism is important today
Giulia Bispo Die goldene Haut - Statement gegen Rassismus
Jeria Arbenz Song schreiben, aufnehmen, Musikvideo (Link zum Clip)
Lisa Keller Mein eigenes Lied
Livia Aeberhardt Schiebetürenkleiderschrank
Lorena Walt Eigenes Surfbrett shapen, glasen und designen
Luca Walder Gartenumbau
Marc Brandenberger Japanisch lernen
Marc Schaffner Umbau meines Sofas (u.a. Einbau eines Kühlschrankes)
Maurice Genoud Spiel selber programmieren
Melisa Maniyamparayil Natya Shastra (Tanz choreografiert, geübt, getanzt, gefilmt)
Michelle Erb Perspective (Fotografie, Installationen, Ausdruck von Gefühlen)
Nils Fisler Mein mobiler Pizzaofen
Nina Strässle Design a skateboard
Odinya Rütimann Landscape photography
Ramon Peter Restauration eines landwirtschaftlichen Anhängers
Roja Bosshard Vertrauen zwischen Pferd und Reiter (nach Pat Parelli)
Samujel Indrizi Kick it like Neymar - Tutorials für Fussball-Tricks
Sanna Zimmermann Casa da Has (ein grosser, dem Wohnhaus nachempfundener Hasenstall)
Selina Eisele Dot Painting (Bilder mit Punkten)
Shannon Eberhard Bullet Journal
Silvan Joukl Töffli-Aufbau und Tour-Planung (Restaurierung eines Sachs-Mopeds)
Tim Näf Bau eines PC's
Timo Rütimann Sitzplatz-Erneuerung mit neuem Cheminée
Turan Ugur Body Transformation
Vanessa Boos Journey of Love
Yanick Keller Pocketbike restaurieren


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Impressionen aus dem Fernunterricht

Wegen den Corona-Virus-Notstandsmassnahmen findet der Unterricht ab dem 16. März 2020 zu Hause statt.

Die Jugendlichen und ihre Lehrpersonen begrüssen sich täglich um 9 Uhr per Videokonferenz und verabschieden sich wieder um 15.30 Uhr. Dazwischen gibt es Aufträge für verschiedene Fächer. Die Lehrerinnen und Lehrer coachen mit Chat und Videoanrufen. Dass bereits vor der Corona-Zeit jede Schülerin und jeder Schüler mit einem Ipad und einer gemeinsamen Kommunikationssoftware ausgerüstet war, hat sich als hilfreich erwiesen, trotzdem ist vieles neu.

Hier einige Impressionen aus dem ungewohnten Unterricht dieser verrückten Wochen:

 

maths explain video

Beispiel 1 / Beispiel 2

In der Wochenaufgabe Englisch von Frau Buchmann mussten die 1. Klässler Voci zu mathematischen Ausdrücken auf Quizlet lernen. Zusätzlich haben sie folgende Matheaufgabe bekommen, die sie auf Englisch erklären mussten: 16:4(2+2)= Wer die Rechenregeln nicht korrekt anwendet bekommt ein falsches Resultat. Hier zwei gelungene Beispiele zu bilingualem Unterricht mit distance learning - aber nur Eines ist richtig gelöst. Welches? Viel Spass beim Lösen und Anschauen der Aufgabe.

 

body and soul

Durchschnittlich 30 Minuten täglich verbindliches Programm für «body and soul» wird von den Fachlehrpersonen für Hauswirtschaft, Sport und Zeichnen bereitgestellt. Bereits bis zu Ostern sind die die rund 120 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Flaachtal zusammen 4216 km gerannt, das entspricht den Strecken Flaach-Dakar oder Flaach-Ouagadougou oder Flaac -Nuuk oder Flaach-Riyad.

 

Naturwissenschaften

Versuche zu Hause - zum Beispiel über die Eigenschaften der Kraft (Video)

 

Dies und das
Am meisten vermisst man seine Freundinnen und Freunde aus der Schule. Ein Video der 3. Sek A: Die fliegende Rolle...

 

 

Wie geht es dabei den Jugendlichen?

Zwei Berichte aus der 1. Sek A (Unterricht von Frau Grubenmann) nach einer Woche Fernunterricht zeigen das exemplarisch:

 

Homeoffice

Bevor Corona in die Schweiz kam, ging ich noch ganz normal zur Schule und ins Unihockeytraining. Ich verliess jeden Morgen um 07:00 das Haus, kam erst wieder um 17:00 nach Hause und fuhr dann noch ins Training. Wenn ich kein Training hatte, traf ich mich mit meinen Freunden. Ich hatte natürlich auch Hausaufgaben und die musste ich auch noch irgendwie am Abend machen.

Jetzt wo das Virus in der Schweiz ist, kann ich einen Grossteil davon nicht mehr machen. Das Training und die ganze Saison wurden abgesagt und ich kann mich nicht mehr mit meinen Freunden verabreden. Die Schulen im ganzen Land wurden geschlossen und wir müssen jetzt alles von zuhause aus machen.

Für mich hat das Ganze auch Vorteile wie zum Beispiel, dass ich nur noch 5 Stunden Arbeitszeit pro Tag habe und dass ich mir die ganze Arbeit selber einteilen kann. Ich persönlich finde es schön, dass wir erst um 09:00 Uhr online sein müssen und so noch ausschlafen können. Ich finde die Strategie der Lehrer mit dem Teams eine sehr gute und ich komme sehr gut klar damit.

Das Negative kommt ja leider auch nicht zu kurz. Ich befürchte, dass ich mit dem Homeoffice nicht so viel lerne, wie wenn ich in der Schule bin. Wenn ich den ganzen Tag in meinem Zimmer sitze, dann werde ich auch fauler und da helfen mir zum Glück noch ein bisschen die Body and Soul Aufgaben. Meine sozialen Kontakte leiden darunter, besonders die mit meinen Freunden vom Unihockeyteam.

Ich fühle mich für die angespannte Situation, die wir in der Schweiz gerade haben, sehr gut. Ich kann jetzt auch mal mit meinen Freunden telefonieren und so die Kontakte pflegen. Ich komme mit dem neuen Schulsystem zurecht und ich mag es, mir die Aufgaben selber einzuteilen.

Ich habe eigentlich keine Wünsche mehr, weil ich denke, wir holen schon das Maximum aus der Situation heraus.

Marvin Ritzmann

 

Meine erste Wochenbilanz

Erst vor etwa zwei, drei Wochen dachte ich noch der Coronavirus ist nichts was mich interessieren müsste, da er ja eh weit weg ist. Doch jetzt verbreitet er sich rasend schnell in der Schweiz. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die ersten Leute im Flaachtal infiziert sind, irgendwie beängstigend.

Darum haben wir seit Dienstag Homeschooling. Auch die meisten Erwachsenen machen Homeoffice, dass finde ich gar nicht so schlimm.  Eigentlich gefällt mir die Abwechslung und das Ausschlafen ziemlich gut. Es ist aber sehr komisch soviel Zeit zu Hause zu verbringen und ich finde es sehr doof, dass man seine Freunde nicht mehr so oft sieht. Was noch dazukommt ist, dass mir die Tage viel länger und langweiliger vorkommen als sonst. Ich hätte wirklich nie gedacht, dass ich das einmal sage aber irgendwie wünsche ich mir wieder normal Schule. Das einzige was mir persönlich wirklich Sorgen bereitet sind meine Grosseltern. Die eine Oma ist am Boden zerstört, weil wir am Mittwoch vorerst nicht mehr zu ihr zum Mittagessen kommen. Und meine andere Oma geht immer noch raus, haltet ein Schwätzchen mit jedem, denn sie sieht und verleugnet die Gefahr, die gerade für sie, die sonst schon Probleme mit der Lunge hat, enorm ist. Und mein Großvater versucht einfach nicht angesteckt zu werden, spielt die ganze Zeit Jassen auf seinem Handy oder langweilt sich zu Hause.

Also mein Fazit zur vergangenen Woche ist eigentlich gut. Ich glaube ein bisschen Abwechslung tut uns allen gut. Es ist für die meisten Leute gar nicht so schlimm. Klar es hat sich fast alles von heute auf morgen geändert, aber so ist das Leben. Wir müssen einfach aufeinander schauen und Rücksicht auf die anderen Leute nehmen.

Name der Redaktion bekannt

 

 

 



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Sonnenblumen strahlen auch bei schlechtem Wetter

Sedrun, 2. bis 7. Februar: Die Stimmung im Schneesportlager der Sekundarschule Flaachtal war trotz Wind und Regen hervorragend.

 

Die beiden Hauptleitungspersonen, Nina Grubenmann und Matt Frey, sahen sich bereits im Vorfeld mit einer Herausforderung konfrontiert: Weit mehr Schülerinnen und Schüler meldeten sich für die Lagerwoche an, als das Lagerhaus Platz bietet. Selbst mit zusätzlichen Matratzen in den Schlafzimmern war es unmöglich, alle Interessierten mitzunehmen.

 

Das vielseitige Programm bestand hauptsächlich aus Snowboard- und Skifahren auf den Pisten der Skiarena Sedrun-Andermatt, ergänzend dazu durften die Jugendlichen einen Hallenbadbesuch, einen Schnupperabend auf den Langlauf-Skis und einen Schlittelplausch erleben. Gestrichen wurden die Abende auf dem Eisfeld: Geschlossen wegen Wärme.

Und das Wetter setzte auch dem Pistenspass zu: Am Sonntag wurden alle vom Regen bis auf die Haut klitschnass, am Montag und Dienstag blieben die Anlagen wegen starken Windes geschlossen und am Mittwoch fegten die Winde so heftig, dass es nur für eine Schlittenfahrt reichte.

 

Doch die Jugendlichen blieben bei guter Laune, dank lustigen Alternativen, welche das Leiterinnen- und Leiterteam aus dem Hut zauberte: Am Montag ein Werbefilm-Dreh-Challenge über Andermatt: Touristen mit ausländischem Akzent und ortskundige Fremdenführer imitieren, welch ein lustiges Gaudi am Abend, als die Spots vorgeführt wurden. Dienstags liessen die meisten Jugendlichen für zwei Stunden die Energie in der gemieteten Disentiser-Doppelturnhalle ab und genossen anschliessend «Gnocchi fatti in casa» von den Zuhausegebliebenen – unmittelbar vor dem «Schlussabend», denn dieser wurde mit der Fackelwanderung vertauscht und brachte eine Fülle von unterhaltsamen Wettbewerben und viel zu lachen: Auf den Lagerfotos strahlen die Gesichter wie Sonnenblumen in der Junisonne! Im schönen Lagerhaus «Casa Spinatscha» wurde gesungen, gespielt und getanzt.

 

Endlich Piste: Das Skirennen am Donnerstag liess Wettkampffieber auflodern und das schöne Wetter, das gegen Ende doch noch eintraf, bescherte einen schönen Abschluss auf der Piste. Das Wintersportlager war ein Erfolg! Alle Schülerinnen und Schüler kehrten gesund, glücklich und ganz nach Hause.

 

Für die bäumig organisierte Lagerwoche danken wir der Hauptleitung und allen Begleitpersonen: Nina Grubenmann, Matt Frey, Claudio Cantieni, Sandy Buchmann, Karin Ringli, Jacqueline Keller, Marco Frei, Ramin Züllig, Ivan Lötscher  Pascal Spänni, Selina Wetter, Sabrina Manhart und Ou) die sich den Jugendlichen zuliebe eine Woche Zeit nahmen und hoffentlich im Februar 2021 wieder dabei sind!

 

Sekundarschule Flaachtal

 



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Sek auf Glatteis

 

Am 27. Januar 2020 trafen wir uns in den verschiedenen Klassen vor dem Schulhaus. Sobald alle Klassen vollständig waren, fuhren wir am Nachmittag nach Schaffhausen mit drei verschiedenen Cars. Schnell zogen alle die Schlittschuhe an und der Spass ging los. Die einen sind sogar das erste Mal auf der Eisbahn, aber mit der Zeit kamen auch sie schnell hinein. Manche gingen auch in die Eishalle, um Eishockey zu spielen, da gab es viele tolle Spielaktionen. Immer mal wieder konnte man sich von Frau Ziegler und Frau Stucki fotografieren lassen.

Ca. um 15:45 Uhr packten wir unsere Sachen zusammen und die Fahrt ging auch schon wieder nach Hause.

 

Autorin: Claudia Hürzeler



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Flaachemer Sportlerinnen und Sportler am Unihockeyturnier in Andelfingen

Das Unihockeyturnier, das einmal im Jahr stattfindet, ist ein grosses Ereignis für alle Jugendlichen der Sekundarstufe aus dem Bezirk Andelfingen. Auch dieses Jahr haben sich die Schülerinnen und Schüler aus Flaach zahlreich angemeldet, 3 Jungsteams und ein Mädchenteam konnte die Schule Flaachtal ins Rennen schicken.

 

Schon Wochen vor dem Spiel trainierten sie mit ihren Lehrpersonen im Sportunterricht und studierten die Spielregeln.

 

Am Mittwoch, dem 15.1., hat der Wettkampf dann in der Turnhalle in Andelfingen stattgefunden. Die Halle wurde in drei Felder aufgeteilt, wo die Spieler gegeneinander ankämpften. Ein Spiel dauerte um die 15 Minuten. Anwesend waren viele Lehrpersonen und Eltern, ausserdem kamen die Schüler aus den verschiedensten Dörfern, um ihre Kolleginnen und Kollegen auf dem Feld zu unterstützen. Die Atmosphäre auf der Tribüne war atemberaubend, bei jedem erfolgreichen Tor wurde laut applaudiert.


Der Einsatz hat sich gelohnt. Unsere Mädels haben den vierten Platz erreicht. Eine Runde weiter kam eines unserer drei Jungsteams. Wir drücken den ALLSTARS FLAACHTAL für die nächste Runde am 18.3.2020 in Andelfingen die Daumen.

 

Autorin: Ella Schug, 3A



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Quintalsbrief der Schulleitung zum Download:

{doc-684-7mjmbus7,Quintalsbrief Winter 2020}

Welch ein Fest!

«Gala» lautete das Motto der Schulsilvesterparty an der Sekundarschule Flaachtal. Engagiert, stilvoll und mit Freude wurde bis Mitternacht gefeiert und getanzt.

 

Kurz nach 19 Uhr am 19. Dezember schritten die Jugendlichen über den roten Teppich in die Worbighalle, herausgeputzt in Kleidern eines schöner als das andere. Nicht nur gleichentags in der Schule und an den wöchentlichen Sitzungen des Schülerinnen- und Schülerrats, sondern auch in der Freizeit und persönlich wurde offensichtlich die Gala fleissig vorbereitet.

Dreigangmenu und Tanz

In der Halle warte eine festlich gedeckte Tafel: Ein Menu in drei Gängen (Hauptgang: Älpler-Magronen) mit Showeinlagen stand auf dem Programm, später wurden dann die Tische weggestellt und die Halle wurde zur Disco. Auch Bar, Fotoraum und «Chillraum» konnten besucht werden – nicht immer war deshalb die Disco voll, am Schluss aber, als die Verantwortlichen des Schülerrats alle zum «Last Dance» riefen, war die Stimmung am Kochen. Als DJ amtete der ehemalige Flaacher Sekundarschüler Joël Sigrist. Nach einer Zugabe und einem grossen «Happy Birthday» für einen Schüler und eine Schülerin zum neuen Tag ging das Licht an. «Welch ein Fest» freute sich Schulleiterin Lena Sell in ihrem Abschlussstatement und übergab das Mikrophon erneut Schülerinnen, die das Aufräumen anleiteten: Binnen einer Stunde waren alle Spuren beseitigt und die Jugendlichen konnten in verdiente Weihnachtsferien entlassen werden. Alles ohne Zwischenfall, ruhig und glücklich.

Organisation durch Schülerschaft

Die Organisation des Schulsilvesters wurde via Klassendelegierte im Schülerinnen- und Schülerrat koordiniert. Im Unterricht selbst erhielten die Jugendlichen nur wenige Lektionen, um die Aufgabe, die sie als Klasse übernommen haben, zu organisieren, natürlich halfen dabei die Lehrpersonen, wo nötig, mit Tipps und Hinweisen zur Organisation, zum Beispiel bei der ganzen Menuplanung, mit der Technik oder dem Kontakt gegenüber der Gemeinde. Chef-Koordinator war Sekundarlehrer Claudio Cantieni, Begleiter des Schülerinnen- und Schülerrats. Im Showblock übrigens forderten die Lehrpersonen die Jugendlichen zur Dance-Battle heraus: Es gab zu lachen und sie verloren.



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Vernissage #ArtAdapt geht in die zweite Runde

 

Auch dieses Jahr haben sich 36 Jugendliche der dritten Sekundarstufe im Rahmen des Projektunterrichts mit dem Thema Kunst analysieren, nachstellen, interpretieren und adaptieren beschäftigt. Unter dem Projekttitel #ArtAdapt wurden kreative Gruppenprojekte realisiert: Es wurde ein Song geremixed, der Mofakult-Kalender sowie Werbungen nachgestellt, Lipsync-Comedy nachgemacht, Make-Up Techniken nachgeschminkt und vieles mehr. Die Krönung von #ArtAdapt bildete die Vernissage im Singsaal, in der die Lernenden ihre Planungs-, Team-, und Umsetzungskompetenzen zur Schau stellten. Überzeugen Sie sich selber in diesem kurzen Impression-Clip.



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