Kooperationsschule

Kooperationsschule Flaachtal
Leitung
Aufgaben und Ziele
Vorteile eine Kooperationsschule zu sein!

Die Schule Flaachtal ist seit dem Schuljahr 2018/2019 eine Kooperationsschule der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH). Kooperationsschulen engagieren sich in der Ausbildung zukünftiger Lehrer und Lehrerinnen während des ersten Ausbildungsjahres. An je sieben Dienstagen im Herbst (September bis Dezember) und im Frühling (März bis Mai) und während des dreiwöchigen Praktikums jeweils im Januar begrüssen wir Studentinnen und Studenten der PHZH in diversen Schulklassen und Kindergärten. Wir heissen alle Studierenden herzlich willkommen in unserer Schule und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Diese Seite stellt Informationen über die Kooperationsschule Flaachtal für Studierende, Lehrerinnen und Lehrer, aber auch für weitere interessierte Personen zur Verfügung.

Die Kooperationsschulleitung obliegt Tina Bossert. Die Kooperationsschulleitung ist verantwortlich für die Organisation der Praxistage (BP1 / BP2) und des Praktikums (P1). Tina Bossert arbeitet eng mit den Praxislehrpersonen zusammen. Als Mitglied in einem Team von Mentorinnen und Mentoren (Dozierende an der Pädagogischen Hochschule Zürich) ist sie ausserdem mitverantwortlich für die Inhalte des Moduls „Didaktisch Handeln und Denken“ im ersten Studienjahr.

Frau Tina Bossert +41 52 318 14 37
kooperationsschule@schuleflaachtal.ch


Kooperationsschulen sind wichtige Ausbildungspartner der Pädagogischen Hochschule Zürich. In Kooperation mit Dozierenden der PH Zürich bilden sie Studierende aller Stufen in der Berufspraktischen Ausbildung aus.

Während dem ersten und zweiten Semester verbringen die Studierenden (in der Regel zu zweit) alle zwei Wochen einen Praxistag im Flaachtal. Sie lernen eine Klasse und die Lehrperson auf ihrer Zielstufe kennen, beobachten den Unterricht und sammeln erste Erfahrungen in der Klassenführung. Alternierend dazu finden ganztägige Anlässe an der PHZH statt. Es werden elementare berufspraktische Kompetenzen aufgebaut und erprobt. MentorInnen der PH Zürich sind für die theoretischen Grundlagen verantwortlich. Sie besuchen die Studierenden an den Praxistagen, geben Rückmeldungen und überprüfen die Eignung. 

Im Januar des ersten Studienjahres absolvieren die Studierenden ihr erstes dreiwöchiges Praktikum in einer Klasse. Im zweiten Semester geht es darum das Repertoire an Lehr- und Lernformen zu erweitern. Ausserdem führen die Studierenden Lernbegleitungen durch, um Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler verstehen zu lernen.  

Die Praxislehrpersonen der Kooperationsschule sind verantwortlich für die Umsetzung von spezifischen Aufträgen gemäss Modulprogramm der PH Zürich. Sie schaffen an den Praxistagen so viele Gelegenheiten wie möglich, damit die Studierenden unter Anwendung von Basistechniken vor die Klasse treten können.



An sieben Dienstagen pro Semester und während eines dreiwöchigen Praktikums werden die Kinder jeweils ein oder zwei Studierende im Klassen- zimmer erleben. Die Praxistage beinhalten für die Schülerinnen und Schüler eine abwechslungsreiche Situation. Nebst der Klassenlehrperson begrüssen auch die Studierenden die Kinder und übernehmen in einzelnen Sequenzen die Tätigkeit der Lehrperson und gestalten den Unterricht mit. Von Möglichkeiten wie Teamteaching oder der Begleitung kleiner Gruppen profitieren nicht nur die Studierenden, sondern auch die Kinder und Jugendlichen, welche so von zusätzlichen „Expertinnen“ und “Experten“ betreut werden. Praktiziert werden auch kurze Einsätze als Lernberater/in, während denen eine Studentin oder ein Student einzelnen Schülerinnen und Schülern helfend und unterstützend zur Seite steht.

Die Klassenlehrpersonen ihrerseits diskutieren mit den angehenden Lehrkräften wichtige Themen aus ihrer Schulpraxis – und sind dadurch einer ständigen «Erneuerung» unterworfen. Sie entwickeln sich zu eigentlichen «Fachleuten des Lernens», was letztlich wieder der ganzen Schule zu Gute kommt.

Wir freuen uns, dass wir zu einem praktischen Ausbildungszentrum angehender Lehrpersonen geworden sind und nutzen diese Chance zur Weiterentwicklung aller Beteiligten.